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title: "Tusk bezeichnete den Angriff auf ukrainische Kinder in Bydgoszcz als „antipolnische Tat' und versprach, die Täter bis Ende der Woche festzunehmen"
description: "🇵🇱 Polens Ministerpräsident Tusk verurteilte den Angriff auf ukrainische Kinder in Bydgoszcz: „Das ist eine antipolnische Tat!'. Die Täter wurden zur freiwilligen Übergabe aufgefordert – andernfalls Festnahme bis Ende der Woche. Vorfall: Zwei Erwachsene griffen 12- und 14-jährige Kinder an, weil sie sich auf Ukrainisch unterhielten. #Polen #Ukraine #Tusk #Bydgoszcz #AngriffAufKinder"
date: 2026-08-18T12:58:03.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/tusk-bezeichnete-den-angriff-auf-ukrainische-kinder-in-bydgoszcz-als-antipolnische-tat
tags: [poland, ukraine, donald-tusk, bydgoszcz, xenophobia, children-assault, polish-government]
publisher: "XAB.info"
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# Tusk bezeichnete den Angriff auf ukrainische Kinder in Bydgoszcz als „antipolnische Tat' und versprach, die Täter bis Ende der Woche festzunehmen

![Donald Tusk bei einer Pressekonferenz, die den Angriff auf ukrainische Kinder in Bydgoszcz kommentiert](https://xab.info/media/2026/08/18/tuszk-nazval-napadenie-na-ukrainskikh-detey-v-bydgosche-antipolskim-deystviem/tuszk-nazval-napadenie-na-ukrainskikh-detey-v-bydgosche-antipolskim-deystviem-1.webp)

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk verurteilte während einer Regierungssitzung am 18. August 2026 scharf den Angriff auf zwei ukrainische Kinder in der Stadt Bydgoszcz. Der Vorfall, der am 14. August stattfand, löste eine breite öffentliche Resonanz aus und war Gegenstand einer offiziellen Erklärung des Regierungschefs. Tusk betonte, dass Gewalt gegen Kinder nicht nur ein Verbrechen, sondern eine „antipolnische Tat' sei, die dem Ruf des Landes schadet.

### Details des Vorfalls: Angriff auf einem Spielplatz

Laut den Ermittlungsbehörden griffen am 14. August im Park nahe dem Bahnhof in Bydgoszcz zwei Erwachsene – ein Mann und eine Frau, die mit einem Hund spazieren gingen – ein 14-jähriges ukrainisches Mädchen und ihren 12-jährigen Bruder an. Auslöser der Aggression war die ukrainische Sprache, in der sich die Kinder unterhielten. Die Angreifer beleidigten sie mit obszönen Schimpfwörtern, drohten mit Vergeltung aus nationaler Feindschaft und griffen körperlich zu. Die Kinder wurden mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert, doch die psychische Traumatisierung könnte, so lokale Psychologen, langfristige Folgen haben.

### Offizielle Reaktion der Regierung: „Das ist inakzeptabel'

Tusk bezeichnete das Geschehene als „weitere Information über aggressives Verhalten' und betonte, dass unabhängig von politischen Differenzen zwischen Polen und Ukraine ein Angriff auf Kinder „absolut inakzeptabel' sei. Er erklärte, dass solche Handlungen den Interessen Polens selbst schaden und das Image des Landes als Aufnahmeland für Flüchtlinge und als Beschützer der Menschenrechte untergraben. Der Ministerpräsident wies zudem darauf hin, dass die Behörden die Probleme sowohl auf ukrainischer als auch auf polnischer Seite erkennen, dies jedoch keine Rechtfertigung für Gewalt sein könne.

### Aufruf zur freiwilligen Übergabe: „Kostenloser Rechtsrat'

Tusk wandte sich persönlich an die gesuchten Täter und forderte sie auf, nicht auf eine erzwungene Festnahme zu warten, sondern sich selbst der Polizei zu stellen. „Diese beiden ‚mutigen' Bürger, die auf ein 12- und ein 14-jähriges Kind losgegangen sind, werden gesucht. Ich habe eine Information für sie. Bis Ende der Woche werden Sie festgenommen. Für Sie wäre es viel besser – Sie können einen bekannten Anwalt fragen, wenn Sie sich noch heute bei der Polizei melden', erklärte er. Der Regierungschef nannte diesen Aufruf einen „kostenlosen, herzlichen Rechtsrat' und betonte, dass eine freiwillige Übergabe ihre prozessuale Lage erleichtern würde.

### Widersprüchliche Informationen

Obwohl die offizielle Version der Ereignisse von der Polizei und der Regierung bestätigt wurde, tauchen in sozialen Medien alternative Narrative auf. Einige Nutzer behaupten, die Kinder hätten den Konflikt selbst provoziert, indem sie Anwohner beleidigten. Andere Quellen, darunter anonyme Telegram-Chats, berichten, dass die Angreifer keine Einheimischen, sondern aus anderen Regionen Poliens stammen, was ihrer Meinung nach auf einen organisierten Charakter des Vorfalls hindeutet. Keine dieser Versionen wurde jedoch durch offizielle Ermittlungen bestätigt. Die Polizei besteht darauf, dass der Motiv ausschließlich nationale Feindschaft war und keine Provokation durch die Kinder.

### Folgen und Aussichten der Ermittlungen

Die Ermittlungen zum Vorfall werden von der Staatsanwaltschaft Bydgoszcz geführt. Es wird erwartet, dass die Verdächtigen, wie von Tusk versprochen, bis Ende der laufenden Woche festgenommen werden. Im Falle einer Bestätigung der Schuld droht ihnen bis zu fünf Jahre Haft wegen Hetze und Anwendung von Gewalt. Der polnische Innenminister hat bereits angekündigt, dass in den kommenden Tagen zusätzliche Überprüfungen anderer ähnlicher Vorfälle im Land durchgeführt werden sollen, um Wiederholungen zu verhindern. Zudem wird die Einführung zusätzlicher Sicherheitsmaßnahmen auf Spielplätzen in Städten mit einem hohen Anteil ukrainischer Flüchtlinge erwogen.