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title: "«Sicherheit über Politik»: UDAR-Fraktion ruft Kiewer auf, am 17. Oktober wegen Angriffsgefahr nicht zu Kundgebungen zu gehen"
description: "Die UDAR-Fraktion im Kiewer Stadtrat hat die Einwohner aufgerufen, am 17. Oktober von Massenversammlungen abzusehen, und verweist dabei auf die Gefahr russischer Angriffe. Die Abgeordneten betonen, dass die Sicherheit wichtiger ist als politische Interessen."
date: 2026-10-16T14:46:33.265Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/udar-fraktion-ruft-kiewer-zu-verzicht-auf-kundgebungen-auf
tags: [kyiv, udar-faction, protest, russia-ukraine-war, local-government, safety]
author: "Alexander Buran"
publisher: "XAB.info"
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# «Sicherheit über Politik»: UDAR-Fraktion ruft Kiewer auf, am 17. Oktober wegen Angriffsgefahr nicht zu Kundgebungen zu gehen

![Fassade des Gebäudes der Kiewer Stadtverwaltung vor klarem Himmel mit vorbeifahrenden Autos](https://xab.info/media/2026/10/16/frakciya-udar-prizvala-kievlyan-ne-vyhodit-na-mitingi-17-oktyabrya/frakciya-udar-prizvala-kievlyan-ne-vyhodit-na-mitingi-17-oktyabrya-1.webp)

## Kernpunkte

- Die UDAR-Fraktion von Witalij Klitschko im Kiewer Stadtrat rief die Kiewer auf, am 17. Oktober auf Massenversammlungen zu verzichten.
- Abgeordnete argumentieren, dass eine Shahed-Drohne Kiew in wenigen Minuten überqueren kann und Menschenmengen im Freien verwundbar sind.
- Mehrere Organisationen kündigten für den 17. Oktober einen Protest vor der KMDA gegen die lokale Regierung an.
- Kiews Bürgermeister Witalij Klitschko bezeichnete Vorwürfe zur Heizperiode als Versuch, die lokale Selbstverwaltung zu zerstören, und thematisierte den Energieschutz im Parlament.

Die Fraktion «UDAR von Witalij Klitschko» im Kiewer Stadtrat hat sich mit einem öffentlichen Appell an die Einwohner der Hauptstadt gewandt und dazu aufgerufen, am Samstag, dem 17. Oktober, von Massenversammlungen unter freiem Himmel abzusehen. Wie RBC-Ukraina berichtet, steht diese Initiative damit im Zusammenhang, dass mehrere zivile Organisationen angekündigt haben, eine Protestaktion gegen die lokale Regierung vor der Kiewer Stadtverwaltung (KMDA) abzuhalten. Die Abgeordneten der Fraktion argumentieren, dass angesichts der anhaltenden russischen Bedrohung große Menschenansammlungen unter freiem Himmel eine direkte Gefahr für Leben und Gesundheit darstellen.

### Sicherheitsargumente: Shahed-Geschwindigkeit und das Risiko für die Menge

In der Erklärung der Fraktion wird betont, dass eine Shahed-Drohne in der Lage ist, Kiew von einem Ende zum anderen in nur wenigen Minuten zu durchqueren, was jede große Versammlung im Freien zu einem potenziell anfälligen Ziel macht. Genau deshalb sollte nach Ansicht der Abgeordneten unter den Bedingungen der aktuellen Bedrohung der Schutz von Leben und Gesundheit der Einwohner Vorrang vor politischen Interessen haben. Die Fraktion wendet sich an alle Kiewer – sowohl Befürworter als auch Gegner der Stadtverwaltung –, die Sicherheit über politische Kalküle zu stellen.

### Eine demokratische Stadt und die Frage der Verantwortung der Organisatoren

Gleichzeitig dankte UDAR den Kiewern für ihre aktive zivile Haltung und ihre Bereitschaft, für die Verteidigung der lokalen Selbstverwaltung auf die Straße zu gehen, und betonte, dass man das Vertrauen der Einwohner und deren Anteilnahme schätze. Gleichzeitig erklärte die Fraktion, dass man auch Demonstranten mit gegensätzlichen Meinungen respektiere, da Kiew «schon immer offen für verschiedene Meinungen und Positionen, einschließlich Kritik» gewesen sei. Die Abgeordneten nannten die Stadt demokratisch, warnten jedoch: Eine Destabilisierung der Situation in der Hauptstadt spiele dem Gegner in die Hände. Im Appell wurde auch eine direkte Frage an die Organisatoren der Aktionen gerichtet: Wer trägt die Verantwortung für die getroffene Entscheidung, wenn es während der Versammlung zu einem russischen Angriff kommt und Menschen verletzt werden?

### Kontext: Protest an der KMDA und Haltung des Bürgermeisters

Es sei daran erinnert, dass zuvor mehrere öffentliche Organisationen, die mit dem Handeln der lokalen Behörden unzufrieden sind, ihre Absicht angekündigt hatten, am 17. Oktober eine Kundgebung vor der KMDA abzuhalten. Vor diesem Hintergrund reagierte Kiews Bürgermeister Witalij Klitschko öffentlich auf Vorwürfe bezüglich des Scheiterns der Heizperiode und nannte sie einen Versuch, die lokale Selbstverwaltung zu zerstören. Darüber hinaus trat das Stadtoberhaupt in der Werchowna Rada auf und brachte die Frage des Schutzes der Energieinfrastruktur vor der Regierung zur Sprache. Somit fügt sich der Appell der UDAR-Fraktion, auf Massenversammlungen zu verzichten, in einen breiteren politischen Kontext ein, in dem Auseinandersetzungen um die Stadtverwaltung mit Sicherheitsfragen angesichts anhaltender Angriffe verschmelzen.

## Faktencheck und Quellen

- [Безопасность превыше политики: фракция УДАР призвала киевлян воздержаться от митингов](https://www.rbc.ua/ukr/news/bezpeka-vishche-politiku-fraktsiya-udar-zaklikala-1792161592.html) - Primärquelle: Der Text der Erklärung der UDAR-Fraktion im Kiewer Stadtrat zum Verzicht auf Massenversammlungen am 17. Oktober wegen Angriffsgefahr sowie der Kontext zum KMDA-Protest und der Position des Bürgermeisters.

## Häufige Fragen

### Wer hat die Kiewer aufgerufen, am 17. Oktober nicht zu Kundgebungen zu gehen?

Diesem Appell folgte die UDAR-Fraktion von Witalij Klitschko im Kiewer Stadtrat.

### Aus welchem Grund bittet die Fraktion, von Versammlungen abzusehen?

Die Abgeordneten verweisen auf die Gefahr russischer Angriffe: Eine Shahed-Drohne könne Kiew in wenigen Minuten überqueren, und große Menschenansammlungen im Freien gefährden Leben und Gesundheit.

### Was ist am 17. Oktober in Kiew geplant?

Mehrere zivile Organisationen haben angekündigt, eine Protestaktion vor der Kiewer Stadtverwaltung gegen die lokalen Behörden abzuhalten.

### Wie hat der Kiewer Bürgermeister die Situation kommentiert?

Witalij Klitschko bezeichnete Vorwürfe zum Scheitern der Heizperiode als Versuch, die lokale Selbstverwaltung zu zerstören, und warf in der Werchowna Rada die Frage des Energieschutzes auf.