Las Vegas war Zeuge eines der dramatischsten und schnellsten Ereignisse in der Geschichte der Mixed Martial Arts (MMA). Beim Turnier UFC 329 fand das lang erwartete Rematch zwischen den Legenden des Promos statt: Conor McGregor und Max Holloway. Doch anstelle eines epischen Kampfes sahen die Zuschauer ein tragisches Ende für den irischen Kämpfer, das bereits in der ersten Minute des Gefechts eintrat.

Tragödie in der ersten Runde

Die Ereignisse entwickelten sich rasend schnell. Direkt nach dem Startgong versuchte Conor McGregor, seinen markanten Stil umzusetzen und stürzte sich mit einem Sprungschere vorwärts. Doch die Landung endete in einer Katastrophe: Das linke Knie des Iren knickte ein und hielt der Belastung nicht stand. McGregor fiel zweimal auf den Canvas, versuchte aber trotz offensichtlicher Schmerzen, den Kampf fortzusetzen und aufzustehen.

Max Holloway, der den Zustand seines Gegners sah, wandte sich sogar an den Schiedsrichter mit der Bitte, einzugreifen und den Kampf zu beenden. Der Kampf dauerte jedoch an, bis Holloway einen weiteren Low-Kick landete. McGregor konnte sich nicht mehr auf das verletzte Bein stützen, und der Schiedsrichter Mike Beltran musste das Gefecht abbrechen.

Ergebnisse des Hauptkampfes

Das lang erwartete Rematch endete mit einem technischen Knockout (TKO) bei 1:09 Minuten der ersten Runde. Für Max Holloway war dieser Sieg der Höhepunkt eines langen Weges – er nahm Rache für die Niederlage, die er 2013 erlitten hatte. Nun ist der Amerikaner offiziell für einen Titelkampf gegen den amtierenden Leichtgewicht-Champion Justin Gaethje nominiert.

Aufregende Enden im Hauptcard

Die Hauptkarte des Turniers UFC 329 beschränkte sich nicht nur auf das Hauptereignis. Die anderen Kämpfe begeisterten die Fans ebenfalls durch Geschwindigkeit und Spektakel und boten mehrere spektakuläre Enden:

  • Paddy Pimblett gegen Benoît Saint-Denis: Der Brite errang den Sieg durch technischen Submission bereits in der 52. Sekunde der ersten Runde. Dieser Sieg ermöglichte es Pimblett, in die Top-5 der Leichtgewichte des Promos einzusteigen.
  • Mario Bautista gegen Cory Sandhagen: Bautista besiegte seinen Gegner durch einstimmige Entscheidung der Richter mit 29-28, 29-28, 29-28. Bemerkenswert ist, dass Bautista Sandhagens Bein bereits in der ersten Runde mit einem Submission-Griff verletzte, was das Ergebnis des Kampfes vorbestimmte.
  • Brandon Royval gegen Lonnie Kavanagh: Nach einem wilden Schlagabtausch im Octagon erreichte Royval den Sieg durch Submission (Rückwärtige Würgegriff) in der vierten Minute der dritten Runde.
  • King Green gegen Terrence McKinney: Green vollbrachte einen unglaublichen Comeback-Kampf und knock-outete seinen Gegner (TKO) am Ende der ersten Runde, nur eine Sekunde vor dem finalen Gong.

Kontext der Ereignisse in der MMA-Welt

Das Turnier in Las Vegas war Teil einer Reihe von bedeutenden Ereignissen in der Welt der Kampfsportarten. Zuvor hatte der Ukrainer Daniil Donchenko beim Turnier UFC Fight Night 280 in Baku, Aserbaidschan, einen weiteren spektakulären vorzeitigen Sieg errungen und seinen Status als einer der vielversprechendsten Kämpfer bestätigt. Auch im Kalender des Promos sticht UFC 250 hervor, das direkt im Weißen Haus stattfand, was ein bedeutendes Ereignis nicht nur für den Sport, sondern auch für die Weltpolitik war.