Der ukrainische Himmel steht vor Veränderungen. Die erste Lieferung schwedischer JAS 39 Gripen-Jäger, bewaffnet mit den Langstreckenraketen Meteor, steht kurz bevor. Dies kündigte Pawlo Palisa, stellvertretender Leiter des Präsidentenbüros, an und betonte, dass es sich nicht nur um eine Erweiterung des Flottenparks handelt, sondern um eine fundamentale Änderung der Verteidigungsarchitektur.
Das Wichtigste ist, dass diese Maschinen zum „langen Arm“ der ukrainischen Luftwaffe werden. Ihre Aufgabe besteht darin, russische Träger von Marschflugkörpern und Bomber von der Frontlinie fernzuhalten und sie davon abzuhalten, sich der gefährlichen Zone zu nähern. Dies ist nicht nur eine Stärkung der Luftwaffe, sondern ein direkter Beitrag zur Sicherheit der Infanterie am Boden.
Gripen: Geboren für den Krieg unter schwierigen Bedingungen
Der schwedische Jäger wurde für den Krieg unter Bedingungen einer dichten gegnerischen Flugabwehr, häufigen Zwischenlandungen auf verschiedenen Flugplätzen und der Notwendigkeit, schnell und adaptiv zu handeln, entwickelt. Genau solche Bedingungen sind heute für den ukrainischen Kriegsschauplatz typisch. Der Gripen ist eine Maschine, die dort überleben kann, wo andere einfach nicht standhalten würden.
Meteor: Eine Waffe, die keine Fehler verzeiht
Ein Schlüsselelement des neuen Systems ist die Luft-Luft-Rakete Meteor. Ihre Reichweite übersteigt 120 km und kann unter idealen Bedingungen bis zu 200 km betragen. Der Hauptvorteil liegt im Strahltriebwerk mit Nachbrenner, das seine Energie auch auf der Zielgeraden nicht verliert. Selbst wenn das Ziel ausweicht, bleibt die Trefferwahrscheinlichkeit extrem hoch.
Die Rakete ist in der Lage, Jäger, Bomber, Aufklärungsflugzeuge und sogar große Drohnen zu zerstören. Besonders gefährlich ist sie für russische Su-35, Su-30 und A-50, die Maschinen, die Angriffe auf ukrainisches Territorium koordinieren.
Ausbauplan: Von 16 auf 38 Maschinen
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bereits angekündigt, dass Schweden der Ukraine 16 Jäger der Serien C und D kostenlos überlässt. Darüber hinaus hat Kiew einen Kaufvertrag über 22 modernste Maschinen der Modifikation E abgeschlossen. Dies wird die Schaffung einer vollwertigen Staffel ermöglichen, die autonom und effektiv operieren kann.
Die Details des Deals wurden noch vor der offiziellen Unterzeichnung diskutiert. Jetzt, da alle Dokumente unterzeichnet sind, beginnt die Phase der Infrastrukturvorbereitung, des Pilotentrainings und der Integration der Technik in die Kampfeinheiten. Dies ist nicht nur der Kauf von Flugzeugen, sondern die Schaffung eines neuen Systems der Luftüberwachung, das jahrelang funktionieren wird.