Bei der Volleyball-Europameisterschaft 2026 gewann die ukrainische Frauenmannschaft erstmals, als sie einen der großen Außenseiter ihrer Gruppe besiegte. Nach zwei Auftaktniederlagen brachen die „Blau-Gelben' schließlich ihre Negativserie und kehrten ins Rennen um den Einzug ins Turnier-Playoff zurück.

Später Start: So verliefen die ersten beiden Sätze

Die Ukrainerinnen starteten schwer in den ersten und zweiten Satz, fanden jedoch jedes Mal in die Gänge und setzten sich am Ende deutlich durch. Im ersten Satz kam das Team nach vier verlorenen Ballwechseln bei 1:4-Rückstand dennoch zu einem Satzgewinn mit 10 Punkten Vorsprung. Im zweiten Satz schalteten die „Blau-Gelben' bei 15:14 wirklich einen Gang höher und gaben in der Schlussphase nur noch zwei Ballwechsel ab.

Dritter Satz — eindrucksvolle Dominanz

Der dritte Satz war ein anschauliches Beispiel für die Überlegenheit des Teams von Cheftrainer Jakub Hlushak. Gerade in diesem Satz kontrollierten die Ukrainerinnen das Spiel vollständig und sicherten sich ihren ersten Sieg bei der Volleyball-EM 2026.

Kampf um das Playoff: Voran Tschechien und Serbien

Als Nächstes stehen für die ukrainische Mannschaft die Spiele gegen die großen Favoriten der Gruppe — die Nationalteams von Tschechien und Serbien — an. In diesen Begegnungen am 25. und 27. August müssen unsere Volleyballerinnen gewinnen und auf die Ergebnisse in den anderen Spielen der Gruppe B hoffen, um ihre Chancen auf den Einzug ins Playoff zu wahren.

Tabelle und Spielplan

Derzeit belegen die „Blau-Gelben' den vierten Platz, der eine Playoff-Teilnahme berechtigt, und liegen vor den Mannschaften Bulgariens und Österreichs. Ein zusätzlicher Faktor könnte ein mögliches Scheitern der Bulgaren in den verbleibenden Spielen sein: Am 24. August um 21:00 Uhr trifft Bulgarien auf Serbien. Zuvor wurde berichtet, dass die Ukrainerinnen in einem hart umkämpften Fünfsatzmatch gegen Griechenland verloren hatten.