Die Verteidigungskräfte der Ukraine haben im Laufe des vergangenen Tages eine großangelegte und erfolgreiche Operation durchgeführt und dabei kritische Ölanlagen sowie militärische Ziele der russischen Armee in fünf Regionen der Russischen Föderation und im Schwarzen Meer getroffen. Dies geht aus einer offiziellen Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hervor, der betonte, dass die ukrainische Seite als Reaktion auf die anhaltende russische Eskalation eine absolut faire und systemische Antwort durch weitreichende Sanktionen gibt.
Geografie und Ziele der Angriffe
Nach Angaben des Staatsoberhauptes fanden effektive Kampfhandlungen auf dem Territorium der Regionen Woronesch, Nischni Nowgorod, Wolgograd, Samara und Krasnodar statt. Getroffen wurden strategische Militärflugplätze, Industrieunternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, Erdölraffinerien sowie ein Raketen- und Raumfahrtzentrum und große Munitionsdepots der Besatzer. Ein besonderes Augenmerk galt erfolgreichen Operationen im Schwarzen Meer, die das logistische und militärische Potenzial des Gegners in südlicher Richtung erheblich untergraben.
Ausmaß der Zerstörung und Angriff auf die Transneft-Infrastruktur
Insbesondere geriet die lineare Produktions- und Dispositionsstation „Samara“ in Russland, die Teil des Transneft-Systems ist und zugleich als Europas größtes Öllager dient, unter einen heftigen Beschlag. Darüber hinaus war Wolgograd in der Nacht zum 2. Oktober 2026 Ziel eines großangelegten Drohnenangriffs, bei dem Anwohner einen massiven Feuerschein im Gebiet der Lukoil-Raffinerie und des Chemiewerks „Kaustik“ beobachteten.
Experteneinschätzung und strategische Folgen
Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach den Soldaten des Sicherheitsdienstes der Ukraine, des Hauptgeheimdienstes, der Drohnenstreitkräfte, der Spezialeinsatzkräfte und des Auslandsgeheimdienstes seinen aufrichtigen Dank für hohe Präzision, Professionalität und koordinierte Aktionen aus. Parallel dazu stellen Militäranalysten fest, dass die begleitende Vivaldi-Operation bei Lyman den weiteren Vormarsch der russischen Truppen auf Slowjansk ernsthaft erschweren könnte, was selbst von russischen Kriegsbloggern offen eingeräumt wird.