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title: "Ukraine hat zusätzliche Luftabwehrsysteme und Raketen gefunden: Wie die Frage der Lieferungen gelöst wird"
description: "🇺🇦 Die Ukraine hat bei Partnern zusätzliche Luftabwehrsysteme und Raketen gefunden. 🚀 Verhandlungen laufen weiter, doch Geld und Zeit werden benötigt. ⚠️ Der Mangel an Munition gefährdet die Bevölkerung – Selenskyj bittet die USA um Hilfe."
date: 2026-06-10T11:56:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Ukraine hat zusätzliche Luftabwehrsysteme und Raketen gefunden: Wie die Frage der Lieferungen gelöst wird

![Ukrainischer Beamter im Anzug vor der ukrainischen Flagge diskutiert die Lieferung von Luftabwehrsystemen und Raketen](https://xab.info/media/2026/06/10/ukraina-nashla-dopolnitelnye-sistemy-pvo-i-rakety-k-nim/ukraina-nashla-dopolnitelnye-sistemy-pvo-i-rakety-k-nim-1.webp)

Der Ukraine ist es gelungen, bei einer Reihe von Partnern zusätzliche Luftabwehrsysteme und dazugehörige Raketen zu finden. Dies teilte der Sprecher des ukrainischen Außenministeriums, Georgij Tichyj, während eines Briefings mit, wie RBC-Ukraine berichtet.

### Neue Lösungen für die Luftabwehr

Laut Tichyj beginnt jedes Treffen mit Partnern mit der Weiterverfolgung der vom Präsidenten Wolodymyr Selenskyj erreichten Vereinbarungen sowie der Suche nach den erforderlichen Ressourcen. Während des Besuchs von Selenskyj im Vereinigten Königreich wurden neue Vereinbarungen zur Luftabwehr getroffen, die nun so schnell wie möglich umgesetzt werden müssen.

«Der Ukraine ist es gelungen, eine Reihe zusätzlicher Mittel – sowohl Systeme als auch Abfangraketen – dank der Zusammenarbeit mit mehreren Ländern zu finden», betonte der Sprecher des Außenministeriums. Gleichzeitig unterstrich er, dass für den Kauf dieser Mittel finanzielle Ressourcen erforderlich sind und die Ukraine aktiv an deren Beschaffung arbeitet.

«Wenn wir die Details finalisieren, hoffen wir, dass die Möglichkeit besteht, diese Mittel – sowohl Systeme als auch Abfangraketen – schnell zu liefern», fügte Tichyj hinzu.

### Raketen mit ablaufendem Verfallsdatum

Besonderes Augenmerk wurde auf Abfangraketen gelegt, deren Verfallsdatum bald abläuft. «Wir führen derzeit aktive Verhandlungen, um sie zu erhalten. Sobald das Verfallsdatum abgelaufen ist, werden sie an den Hersteller zurückgegeben oder entsorgt; wir schlagen vor, sie an die Ukraine zu übergeben», erläuterte der Sprecher des Außenministeriums.

### Mangel an Munition und Gefahr für die Bevölkerung

Zuvor hatte der Sprecher der Luftstreitkräfte der Streitkräfte der Ukraine, Jurij Ignat, über einen akuten Mangel an Raketen für die Systeme Patriot, NASAMS und IRIS-T berichtet. Laut ihm sind die Munitionsvorräte in einigen Einheiten fast erschöpft, und die Ukraine benötigt neue Lieferungen von Partnern.

Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte das Vorliegen einer politischen Vereinbarung über den Kauf zusätzlicher Patriot-Systeme, jedoch verzögert sich die Umsetzung des Abkommens aufgrund finanzieller, rechtlicher und technischer Fragen.

Am 27. Mai sandte Selenskyj ein dringliches Schreiben an den US-Präsidenten Donald Trump und den Kongress, in dem er auf den kritischen Mangel an Luftabwehrsystemen vor dem Hintergrund verstärkter russischer Beschuss hinwies. In seiner Ansprache betonte der Staatschef, dass der Mangel an Luftabwehrmitteln eine ernsthafte Bedrohung für die Zivilbevölkerung darstellt, da die Ukraine nicht über ausreichende Möglichkeiten zum Abfangen von ballistischen Raketen verfügt.

### Position der NATO und Produktionsperspektiven

NATO-Generalsekretär Mark Rutte erklärte, dass die Abfangraketen PAC-2 und PAC-3 nach wie vor zu den Schlüsselelementen des Schutzes der Ukraine vor russischen Luftangriffen gehören. Laut ihm werden die Lieferungen dieser Munition aus den USA kontinuierlich fortgesetzt.

Gleichzeitig strebt die Ukraine eine gemeinsame Produktion von Patriot-Systemen mit Partnern an. Ein separates Arbeitsfeld bildeten die Verhandlungen mit den USA über die Erlangung einer Lizenz zur Herstellung dieser Systeme.