Unter den Bedingungen des modernen Krieges werden Technologien zum entscheidenden Faktor. Die ukrainischen Streitkräfte haben den großangelegten Einsatz eines einzigartigen intelligenten Systems eingeführt, das die Spielregeln in der Luft radikal verändert. Grundlage der neuen Strategie ist die Software PRISMA des US-Unternehmens Palantir, die es ermöglicht, Tausende von Drohnen gleichzeitig zu steuern.
Technologischer Durchbruch bei der Planung von Schlägen
Ein Korrespondent des Fernsehsenders erhielt exklusiven Einblick in die Arbeit einer Abteilung des Hauptgeheimdienstes (GUR), die sich mit der Planung von Angriffen durch Kamikaze-Drohnen auf strategische Objekte in der tiefen Tiefe der Russischen Föderation befasst. Das wichtigste Instrument in den Händen der Geheimdienstler ist genau das System PRISMA.
Die neue Software ermöglicht es Operatoren, einen riesigen Strom von Drohnen in Echtzeit zu steuern. Auf den Bildschirmen der Kommandozentralen werden Karten, Flugbahnen und überlagerte Daten angezeigt, die von der künstlichen Intelligenz verarbeitet wurden. Der Kommandant mit dem Rufnamen „Vektor“ demonstriert, wie das System das Chaos des Luftkampfs in ein klares mathematisches Modell verwandelt.
Wie der Algorithmus des „intelligenten“ Krieges funktioniert
Die künstliche Intelligenz spielt eine Schlüsselrolle beim Durchbrechen der russischen Verteidigung. Das System führt die Drohnen nicht nur auf einem vorgegebenen Kurs, sondern lernt und passt sich ständig an. Das Programm analysiert riesige Datenmengen in Sekunden und berechnet optimale Routen in Echtzeit.
Dies bietet einen kritischen Vorteil: Jede folgende Gruppe von Drohnen dringt durch „Lücken“ in der Verteidigung ein, die die KI gerade erst entdeckt hat. Die Effektivität solcher Angriffe ist deutlich höher als bei normalen Starts, da Ziele, die zuvor als unerreichbar galten, nun in Reichweite sind.
Unverwundbarkeit des dezentralen Systems
Die Entwickler des Systems haben für seine Überlebensfähigkeit gesorgt. Die russischen Truppen jagen aktiv nach Kommandozentralen, aber die Software PRISMA ist praktisch unmöglich zu zerstören. Das System ist nicht an einen bestimmten Computer oder ein bestimmtes Gebäude gebunden.
Diese dezentrale Struktur macht die Steuerung unauffindbar. Selbst im Falle eines direkten Treffers des Gegners auf einen der Kontrollpunkte übernehmen andere Zentren sofort die Kontrolle über alle Drohnen und gewährleisten die Kontinuität der Operation.
Ergebnisse des Einsatzes im Kampf
Die Effektivität der neuen Taktik wurde bereits in der Praxis bestätigt. Am Vortag haben Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte erfolgreich das Erdölraffinerie-Werk „Saratow“ im Wolgagebiet getroffen. Das Objekt gehört zur Struktur des Unternehmens „Rosneft“ und versorgt die russische Armee mit Treibstoff.
In der Nacht zum 30. Mai führten die ukrainischen Streitkräfte massierte Angriffe auf 23 militärische und logistische Objekte in der operativen Tiefe des Gegners durch. Ukrainische Drohnen richteten eine „flammende Nacht“ in der RF und auf der besetzten Krim an und griffen Elemente der Öllogistik an. Auch während dieses großangelegten Angriffs zerstörten Piloten der unbemannten Systeme in Zusammenarbeit mit anderen Einheiten das Übungsgelände einer russischen Brigade, die Gräueltaten in Butsch begangen hatte.