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title: "Ukrainer fordern die Wiedereinführung von Papierbanknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja: Auf dem Portal der Regierungskanzlei erscheint eine Petition"
description: "Ukrainer haben auf dem Portal der Regierungskanzlei eine Petition eingereicht, in der sie die Wiedereinführung von Papierbanknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja fordern. Stand 24. September sind unter der Initiative erst 35 von 25 000 Unterschriften gesammelt."
date: 2026-09-24T15:22:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/ukrainer-fordern-wiedereinfuhr-kleiner-papierbanknoten
tags: [ukraine, nabu, banknotes, petition, cash, economy]
publisher: "XAB.info"
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# Ukrainer fordern die Wiedereinführung von Papierbanknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja: Auf dem Portal der Regierungskanzlei erscheint eine Petition

![Eine ältere Kundin zahlt mit Papierbanknoten und Münzen an der Supermarktkasse — Illustration zur Petition für die Wiedereinführung kleiner Hrywnia-Scheine](https://xab.info/media/2026/09/24/ukrainians-petition-return-small-paper-banknotes/ukrainians-petition-return-small-paper-banknotes-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Auf dem Portal der Regierungskanzlei erschien am 21. September 2026 die Petition Nr. 41/010962-26эп mit dem Appell, Papierbanknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja parallel zu den Münzen in den Umlauf zurückzuführen.
- Der Autor der Initiative, Konstantin Wladimirowitsch Salahub, verweist auf alltägliche Unannehmlichkeiten und den Bedarf an schneller Barzahlung im Einzelhandel und im Verkehr.
- Stand 18:00 Uhr am 24. September 2026 waren unter der Petition erst 35 von den erforderlichen 25 000 Unterschriften gesammelt, was ihre Prüfung unwahrscheinlich macht.
- Die Initiative fiel mit der Einführung der 2 000-Hrywnja-Banknote mit dem Porträt von Wassyl Stus am 4. September 2026 sowie mit der Diskussion über neue Nennwerte von 4 000 und 5 000 Hrywnja zusammen.

Auf dem Portal der elektronischen Petitionen des Kabinetts der Minister der Ukraine erschien am 21. September 2026 eine Initiative (Nr. 41/010962-26эп) mit dem Appell an die Regierung und die Nationalbank, die Möglichkeit einer Wiedereinführung von Papierbanknoten mit den Nennwerten 1, 2, 5 und 10 Hrywnja in den Umlauf zu prüfen. Autor des Dokuments ist Konstantin Wladimirowitsch Salahub, der die Beamten bittet, die Metallmünzen nicht abzuschaffen, sondern den parallelen Umlauf sowohl von Papierbanknoten als auch von Münzen sicherzustellen. Stand 18:00 Uhr am Donnerstag, dem 24. September 2026, waren unter der Petition erst 35 Unterschriften von den für eine verbindliche Prüfung erforderlichen 25 000 gesammelt, was auf den vorerst symbolischen Charakter der Initiative hindeutet.

### Essenz der Initiative

Im Text der Petition erinnert der Autor daran, dass die Bürger nach dem Auslaufen kleiner Papierbanknoten aus der aktiven Nutzung und dem Ende ihres Drucks sowie deren vollständigen Ersatz durch Metallmünzen auf eine Reihe alltäglicher und praktischer Unannehmlichkeiten stießen. Salahub betont, dass in vielen Bereichen des Einzelhandels und im Verkehr weiterhin ein Bedarf an bequemer und schneller Barzahlung besteht. Dabei erklärt der Initiator ausdrücklich, dass er keinen Verzicht auf Münzen vorschlage, da diese eine längere Nutzungsdauer hätten, und plädiert für „freie Wahl und Kompromiss“ in der Gesellschaft.

### Argumente des Petitionseinstellers

Das Kernargument der Initiative ist die Sicherstellung einer Wahlmöglichkeit für verschiedene Nutzergruppen: „von denen, die leichte Bargeld bevorzugen, bis hin zu denen, die es gewohnt sind, Münzen zu benutzen“, formuliert Salahub. Im Dokument findet sich ein direkter Appell an die Nationalbank der Ukraine und die zuständigen Behörden, „die Ausgabe und den Umlauf von Papierbanknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja parallel zu den bestehenden Münzen wiederherzustellen“. Es geht also nicht um den Ersatz der Münzen, sondern um die Erweiterung des Bargeldverkehrs durch leichte Papierbanknoten für kleine Beträge.

### Kontext: Abschaffung kleiner Banknoten und neue Nennwerte

Die Initiative erschien vor dem Hintergrund umfassender Veränderungen im Bargeldverkehr, die die NBU im Jahr 2026 durchführte. Laut Angaben einschlägiger Fachmedien wurde der Prozess des Ersatzes von Banknoten mit Nennwerten bis zu zehn Hrywnja durch Metallmünzen und deren Aussonderung aus dem Umlauf auf den März 2026 festgelegt. Gleichzeitig erweitert der Regulierer die obere Grenze der Nennwertreihe: Am 4. September 2026 wurde eine Banknote mit dem neuen höchsten Nennwert von 2 000 Hrywnja in den Bargeldverkehr eingeführt, auf der das Porträt des ukrainischen Dichters der Sechzigerbewegung, Wassyl Stus, abgebildet ist. In der Expertenszene wird parallel die Zweckmäßigkeit des Erscheinens von Banknoten mit dem Nennwert 4 000 Hrywnja diskutiert, und der Finanzanalyst Andrei Schewtschyshyn äußerte sich öffentlich dazu, wann der Ukraine eine Banknote im Wert von 5 000 Hrywnja benötigt werden könnte.

### Reaktion des Marktes und Perspektiven

Zurzeit hat die Petition keine kritische Masse an Unterschriften erreicht: 35 von 25 000 entsprechen weniger als 0,2 % der Schwelle für eine verbindliche Prüfung, daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Initiative zu einer offiziellen Antwort der Regierungskanzlei führt, äußerst gering. Dennoch bringt das Thema die Diskussion über die Struktur des Bargeldverkehrs wieder ins öffentliche Feld: Einerseits verlagert der Regulierer systematisch kleine Nennwerte in das Münzformat und führt große Banknoten ein, andererseits weisen Teile der Bevölkerung auf alltägliche Unannehmlichkeiten hin, die mit dem Verschwinden des leichten Papiergeldes verbunden sind. Einzelne Exemplare der neuen 2 000-Hrywnja-Banknote wecken bereits bei Sammlern und auf dem Markt besonderes Interesse, da sie teurer als der Nennwert kosten können, was die Aufmerksamkeit der Gesellschaft für die Veränderungen in der Geldreihe der Ukraine zusätzlich unterstreicht.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Ukrainer bitten die NBU, Papierbanknoten zu 1, 2, 5 und 10 Hrywnja in den Umlauf zurückzuführen: Essenz der Petition](https://www.rbc.ua/ukr/news/ukrayintsi-prosyat-nbu-povernuti-obig-paperovi-1790262573.html) - Основной источник: номер петиции, дата подачи (21.09.2026), автор, число подписей, цитаты и аргументы.
- [„Auch eine 4000-Hrywnja-Banknote wäre nicht schlecht“ – was Behörden und Experten zur Einführung der 2000-Hrywnja-Banknote sagen](https://delo.ua/ru/news/banknota-4000-grn-toze-byla-by-ne-lisnei-cto-govoryat-vlasti-i-eksperty-o-vvedenii-kupyury-2000-grn-468965/) - Контекст: обсуждение в экспертной среде номинала 4000 грн и ввод купюры 2000 грн.
- [Ab März verschwinden Banknoten mit Nennwerten bis zu zehn Hrywnja: Banknoten werden durch Münzen ersetzt](https://delo.ua/ru/news/uze-s-marta-isceznut-kupyury-nominalom-do-desyati-griven-banknoty-zamenyat-monetami-460508/) - Контекст: обсуждение в экспертной среде номинала 4000 грн и ввод купюры 2000 грн.
- [Die NBU nimmt Banknoten aus dem Umlauf: Welche werden ab dem 2. März 2026 aussondiert](https://www.obozrevatel.com/ekonomika-glavnaya/analytics-and-forecasts/nbu-vyivodit-iz-obrascheniya-banknotyi-kakie-podlezhat-izyatiyu-so-2-marta-2026-goda.htm) - Задаёт конкретную дату изъятия мелких банкнот — 2 марта 2026 года, согласуется с источником 3.

## ❓ FAQ

### Q: Was genau wird in der Petition auf dem Portal der Regierungskanzlei gefordert?
**A:** Der Autor der Petition, Konstantin Wladimirowitsch Salahub, bittet die Regierung und die Nationalbank, die Wiedereinführung von Papierbanknoten mit den Nennwerten 1, 2, 5 und 10 Hrywnja parallel zu den bestehenden Münzen zu prüfen, ohne diese abzuschaffen.

### Q: Wie viele Unterschriften hat die Petition gesammelt und wird sie geprüft?
**A:** Stand 18:00 Uhr am 24. September 2026 sind unter der Petition 35 von den für eine verbindliche Prüfung erforderlichen 25 000 Unterschriften gesammelt, daher ist ihre Prüfung zurzeit unwahrscheinlich.

### Q: Welchen Kontext hat diese Initiative?
**A:** Die Initiative erschien nach dem Ersatz kleiner Banknoten durch Münzen (ein Prozess, der auf den März 2026 festgelegt wurde) und vor dem Hintergrund der Einführung der 2 000-Hrywnja-Banknote mit dem Porträt von Wassyl Stus am 4. September 2026 sowie der Diskussion über die Nennwerte 4 000 und 5 000 Hrywnja.