Die ukrainischen Drohnensysteme setzten ihre groß angelegten Angriffe auf die Energieinfrastruktur in den vorübergehend besetzten Gebieten fort. In den letzten 48 Stunden, vom 23. bis 24. Juli, wurden erfolgreich weitere 19 Energieknotenpunkte in der Krim und in der Region Donezk getroffen.

Umfang der Kampagne

Die Informationen über die Ergebnisse der Angriffe bestätigte der Befehlshaber der ukrainischen Drohnensysteme, Robert Brovdi, bekannt unter dem Spitznamen „Madyar“. In seinem Telegram-Kanal veröffentlichte er Daten, wonach im Zeitraum vom 1. bis 24. Juli im Rahmen der Sonderoperation „Krim-Schalter aus“ 136 energiebezogene Ziele zerstört oder außer Gefecht gesetzt wurden.

Dies zeugt von einem systematischen Charakter der Angriffe, die darauf abzielen, den Betrieb des Stromnetzes des Gegners zu destabilisieren. Die jüngste Serie von Angriffen war die Fortsetzung erfolgreicher Operationen der vorherigen Tage: Bereits am 21. und 22. Juli trafen Drohnen 13 Energieknotenpunkte, und am 20. Juli weitere 19 Objekte.

Videoaufzeichnung der Ergebnisse

Die Ergebnisse der Angriffe auf Energieanlagen in der Krim und in der Region Donezk am 23. und 24. Juli wurden auf Video festgehalten. Ein Clip, der die Folgen der Angriffe zeigt, wurde auf der Facebook-Seite von Robert Brovdi veröffentlicht. Auf den Aufnahmen sind die Folgen der Treffer an Umspannwerken und Hochspannungsleitungen zu sehen, was die Effektivität des Einsatzes von unbemannten Systemen unter diesen Bedingungen bestätigt.

Die Operation „Krim-Schalter aus“ demonstriert die wachsende Rolle von Drohnen im modernen Krieg, die es ermöglicht, präzise Angriffe auf kritisch wichtige Infrastrukturziele des Gegners tief im Hinterland durchzuführen.