Die ukrainischen unbemannten Kampfsysteme führten eine großangelegte Serie von Angriffen durch, die innerhalb von zwei Tagen schwere Schäden an der Logistik und der Energieinfrastruktur Russlands verursachten. Im Zeitraum von 48 Stunden – vom 21. bis 22. Juli – trafen Drohnen 13 Schiffe des russischen „Schattenflottas“ in den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres.

Dies teilte der Kommandeur der unbemannten Kampfsysteme, Robert „Madyar“ Browdy, mit. Nach seinen Worten bestand das Ziel der Angriffe darin, die Präsenz feindlicher Wasserfahrzeuge in ukrainischen Gewässern unmöglich zu machen. Die Schiffe wurden „mit Feuer gewarnt“ – das heißt, sie erlitten gezielte Treffer, die ihre Funktionsfähigkeit beeinträchtigten.

Diese Angriffe waren Teil einer umfassenderen Operation der unbemannten Kampfsysteme namens „MoLoChKa“, die zwischen dem 6. und 22. Juli zur Zerstörung von 196 feindlichen Wasserfahrzeugen führte. Davon wurden 126 Schiffe im Asowschen Meer und weitere 70 im Schwarzen Meer angegriffen. Dies belegt einen systematischen Ansatz zur Blockade der Seewege des Aggressors.

Parallel zu den maritimen Operationen setzen die unbemannten Kampfsysteme die Sonderoperation „Krim-Schalter aus“ um. Innerhalb derselben 48 Stunden griffen ukrainische Drohnen 13 Energieknotenpunkte und Umspannwerke an: 11 Ziele befanden sich in der besetzten Krim, zwei weitere auf anderen vorübergehend besetzten Gebieten. Vom 1. bis 22. Juli stieg die Gesamtzahl der getroffenen Energieobjekte im Rahmen dieser Operation auf 117.

Robert Browdy hatte zuvor die Strategie zur Befreiung der Krim ohne klassisches Bodenvorstoß erläutert. Ein Schlüsselelement ist die systematische Zerstörung der Infrastruktur, die die Präsenz der Besatzer ermöglicht. Angriffe auf Stromnetze und logistische Arterien schaffen Bedingungen für eine schrittweise Schwächung der Kontrolle über das Territorium.

Eines der bedeutendsten Ergebnisse war die Lähmung der wichtigsten logistischen Arterie Russlands auf der Krim – der Keratschen Fährverbindung. Durch die Angriffe verlor sie fast alle Wasserfahrzeuge, die zur Unterstützung der feindlichen Logistik eingesetzt wurden. Dies schränkt die Möglichkeiten zur Verlegung von Technik, Gütern und Personal erheblich ein.

Insgesamt haben ukrainische Drohnen innerhalb von zwei Tagen nicht nur direkte Schäden an der Flotte und der Energieversorgung des Aggressors verursacht, sondern auch die Effektivität der Strategie gezielter Angriffe auf kritische Infrastrukturen demonstriert. Die Operationen laufen weiter, und ihre Auswirkungen auf die Lage in der Region werden zunehmen.