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title: "Präzision gegen Masse: Wie ukrainische Drohnen die Öleinnahmen und die Rüstungsindustrie Russlands treffen"
description: "Ukrainische Drohnen treffen präziser als russische „Schaheds“: 12 % Trefferquote gegen 5 %. 🎯 Angriffe auf Ölbasen und Rüstungswerke führten bereits zu Kraftstoffknappheit auf der Krim und der Einführung von Benzingutscheinen. ⛽️🚫"
date: 2026-06-01T05:38:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/ukrainische-drohnen-treffen-ol-objekte-und-rustungsindustrie-russlands
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publisher: "XAB.info"
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# Präzision gegen Masse: Wie ukrainische Drohnen die Öleinnahmen und die Rüstungsindustrie Russlands treffen

![Feuer auf einem russischen Ölraffinerie nach ukrainischem Drohnenangriff](https://xab.info/media/2026/06/01/ukrainskie-drony-biyut-po-neftyanym-obektam-i-vpk-rossii/ukrainskie-drony-biyut-po-neftyanym-obektam-i-vpk-rossii-1.webp)

Der Krieg in der Ukraine ist in eine Phase eingetreten, in der nicht nur die Frontlinien, sondern auch entfernte Industriezentren eine Schlüsselrolle spielen. Ukrainische Langstrecken-Drohnen zeigen eine wachsende Effizienz und führen Angriffe auf strategisch wichtige Ziele tief im russischen Hinterland durch. Laut Quellen von RBK-Ukraine übersteigt die Präzision dieser Angriffe die der russischen „Schahed“-Angriffe deutlich.

### Die Mathematik der Effizienz: 12 % gegen 5 %

Die Trefferstatistik spricht für sich selbst. Mehr als 10–12 % der ukrainischen Langstrecken-Drohnen erreichen stabil ihre vorgesehenen Ziele. Zum Vergleich: Die Trefferquote der russischen Kamikaze-Drohnen „Schahed“, die nicht von der Flugabwehr abgeschossen wurden, beträgt lediglich 3–5 %. Dieser Unterschied in der Effizienz ermöglicht es den Verteidigungskräften der Ukraine, der Infrastruktur des Gegners spürbar größeren Schaden zuzufügen.

Im vergangenen Jahr hat Kiew die Taktik und das Arsenal radikal verändert. Wenn es früher um einzelne Angriffe ging, ist nun ein qualitativer Sprung in der Menge und den Arten der eingesetzten Mittel zu verzeichnen. Gesprächspartner des Mediums stellen fest, dass sich die Ukraine der Herstellung eines Paritätsverhältnisses bei der Anzahl der eingesetzten Langstrecken-Drohnen nähert, wobei auch die Kampfkopfkapazität der reaktiven Drohnen zunimmt.

### Doppelter Schlag: Öl und Waffen

Die Angriffsprioritäten sind klar auf zwei Bereiche fokussiert, die für das Funktionieren der russischen Wirtschaft und der Kriegsmaschinerie von kritischer Bedeutung sind:

    - Objekte des Öl- und Gassektors: Verarbeitung, Lagerung, Transport und Export von Erdöl.

    - Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes, die Präzisionswaffen und Sprengstoffe herstellen.

Diese Strategie ermöglicht es gleichzeitig, den Haushalt des Kremls unter Druck zu setzen, indem die Einnahmen aus dem Export von Energieträgern gesenkt werden, und die Produktionskapazitäten des Rüstungssektors zu verringern, wodurch die Waffenlieferungen an die Front eingeschränkt werden.

### Neue Taktik: Imitatoren und Massenangriffe

Die Ukraine hat einige taktische Manöver übernommen und angepasst, die zuvor von Russland angewendet wurden. Zu den massiven Angriffen gehören nun Drohnen-Imitatoren und Köder mit geringer Kampfkopfladung. Ihre Aufgabe ist es, den Äther zu überschwemmen, die Flugabwehrsysteme zum Verbrauch teurer Raketen zu zwingen und die Verteidigung für die Hauptangriffseinheiten zu durchbrechen.

Laut Informationen aus russischen Social-Media-Kanälen fliegen praktisch jede Nacht hunderte Drohnen in Richtung des angreifenden Landes. Dies erzeugt eine ständige Belastung für das Luftabwehrsystem und verhindert, dass es sich erholen kann.

### Folgen der Angriffe: von Armawir bis Krim

Die Effektivität der neuen Strategie wird durch konkrete Vorfälle bestätigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte die Durchführung einer Operation des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) gegen eine Ölbasis in Armawir im Gebiet Krasnodar. Das Objekt befindet sich 500 Kilometer von der Grenze entfernt, was einen signifikanten Anstieg der Reichweite und Präzision der ukrainischen Luftfahrt demonstriert.

Die augenfälligsten Folgen der Angriffe auf Logistik- und Ölziele sind auf der besetzten Krim zu beobachten. In der Region wurde ein Gutschein-System für Benzin eingeführt: Der Verkauf von Kraftstoff der Marke AI-92 ist auf 20 Liter pro Fahrzeug begrenzt. Dieser Schritt war eine direkte Reaktion auf den Mangel, der durch die Zerstörung der Lieferinfrastruktur verursacht wurde.