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title: "«Fenster der Möglichkeiten»: Wie Schläge gegen Radare in der Region Brjansk zur Zerstörung eines S-400 führten"
description: "Operatoren des 413. Bataillons „Reid“ zerstörten eine S-400-Starteinheit in der Region Brjansk. Der Schlag erfolgte während eines massiven Angriffs Russlands auf Kiew. Verdeckte Arbeit zur Blendung von Radaren ebnete den Weg für die Zerstörung strategischer Ziele. 🚀🇺🇦🚫"
date: 2026-07-06T17:38:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# «Fenster der Möglichkeiten»: Wie Schläge gegen Radare in der Region Brjansk zur Zerstörung eines S-400 führten

![Flugabwehrsystem S-400 im Einsatz: Folgen der Radarangriffe in der Region Brjansk](https://xab.info/media/2026/07/06/ukrainian-drones-destroy-s400-launcher-in-bryansk-region/ukrainian-drones-destroy-s400-launcher-in-bryansk-region-1.webp)

Der 6. Juli wurde zu einem bedeutenden Tag für den ukrainischen asymmetrischen Krieg. Während eines massiven Raketenangriffs Russlands auf das ukrainische Territorium, einschließlich der Hauptstadt, führten die Operatoren des 413. Bataillons der Drohnenkräfte „Reid“ einen verheerenden Gegenangriff durch. Das Ziel war ein S-400-Flugabwehrraketensystem, das in der Region Brjansk aufgestellt worden war.

### Schlag gegen das „tödliche“ S-400

Laut Aussage von Vertretern des Bataillons wurde die Starteinheit des S-400-Systems entdeckt und zerstört. Von dem teuren russischen Flugabwehrsystem ist demnach kaum noch etwas übrig geblieben. Diese Technik wurde von den Besatzern genutzt, um ballistische Raketen gegen Bodenziele auf dem Territorium der Ukraine abzufeuern.

Die Kämpfer von „Reid“ betonten die strategische Bedeutung des Angriffsziels: „Das Gebiet der Region Brjansk ist einer der Standardbereiche, von denen aus die Russen ballistische Raketen gegen Kiew abfeuern“. Die Zerstörung dieser Einheit ermöglichte es den Militärs, nach ihrer Einschätzung, das Leben ziviler Ukrainer zu retten, die sonst Opfer von Beschuss geworden wären.

### Systematischer Ansatz: Von Radaren zu Starteinheiten

Der Erfolg der Operation in der Region Brjansk ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis koordinierter Aktionen verschiedener Einheiten. Zuvor hatten systematische Angriffe auf russische Radare in derselben Region ein sogenanntes „Fenster der Möglichkeiten“ für die Langstreckendrohnen der ukrainischen Streitkräfte geöffnet.

Die Operatoren der Gruppe „Ronny“ treffen effektiv die Radare des SKPP (System zur Kontrolle und Warnung), die den Luftraum in Richtung Moskau überwachen. Das Blendung der russischen Flugabwehr ermöglichte es den Drohnen von „Reid“, die Starteinheiten des S-400 zu erreichen, die zuvor gut geschützt waren.

### Ausweitung der Angriffsfront

Die Effektivität der Drohnen wird auch durch andere Ziele bestätigt. Die ukrainischen Streitkräfte zerstörten ein Fahrzeug, das als Starteinheit für „Schahed“-Kamikazedrohnen diente. Experten stellen fest, dass dies ein relativ seltenes und schwieriges Ziel für einen Luftangriff ist.

Parallel zu den Angriffen in der Region Brjansk führten die Spezialkräfte (SSO) in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni einen großangelegten Angriff auf das besetzte Krimgebiet durch. Im Rahmen der Operation wurden 38 verschiedene militärische Ziele des Gegners getroffen. Diese Ereignisse belegen, dass ukrainische Drohnen immer tiefer in das russische Territorium und auf die Krim vordringen und Schlüsselpunkte der militärischen Infrastruktur treffen.