Die Lage an der Front hat sich erheblich verändert: Auf der Kinburn-Halbinsel weht wieder die ukrainische Flagge. Dieses Ereignis wurde zum Symbol für die erfolgreichen Aktionen der Territorialverteidigungskräfte „Süd', die den Gegner im Verlauf heftiger Kämpfe zwangen, die zuvor besetzten Positionen zu räumen.
Rückzug des Gegners und Evakuierung
Wie das Regionalamt der Territorialverteidigungskräfte „Süd' der Streitkräfte der Ukraine mitteilte, war der Rückzug der Besatzer eine direkte Folge schwerer Artilleriebeschüsse. Infolge der Angriffe waren feindliche Einheiten gezwungen, ihre Verteidigungslinien zu verlassen.
Aktuell findet auf den befreiten Abschnitten die Evakuierung des überlebenden Personals des Gegners statt. Die Tatsache des Rückzugs bestätigt die Effektivität der Aktionen der ukrainischen Verteidiger in diesem strategisch wichtigen Gebiet.
Pläne zur Befreiung der Krim
Die Verteidigungskräfte des Südens verbergen ihre Ambitionen und Absichten nicht. Das Kommando bestätigte, dass die Befreiung der Halbinsel fortgesetzt wird, und äußerte die Zuversicht, dass ukrainische Panzer doch noch bis nach Dschanjoi vordringen werden. Diese Erklärung war ein wichtiges Signal für die Fortsetzung der Offensive im Region.
Angriffe auf die Hinterland und die Energieinfrastruktur
Die Erfolge an der Front werden durch erfolgreiche Aktionen im tiefen Hinterland des Gegners untermauert. Zuvor wurde berichtet, dass ukrainische Drohnen gezielte Angriffe auf kritische Infrastruktur durchgeführt haben: Es wurde ein Öltanklager im Gebiet Krasnodar getroffen sowie ein Erdölraffinerie, die sich 1500 km von der ukrainischen Grenze entfernt befindet.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte persönlich den Erfolg dieser Angriffe. Parallel dazu gab es auf der Krim laute Explosionen. Brände an thermischen Kraftwerken in besetzten Städten führten zu großflächigen Stromausfällen und Versorgungsunterbrechungen auf der Halbinsel, was das Leben und die Arbeit der Besatzungsverwaltung erheblich erschwert.