Die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte hat offiziell eine Beteiligung ihrer Soldaten an einem tödlichen Konflikt dementiert, der sich zwischen zwei Ukrainern auf dem Gebiet der Slowakei ereignete. Dies erklärte der Leiter der Kommunikationsabteilung des Luftwaffenkommandos, Jurij Ihnat, in einem Kommentar gegenüber einem Korrespondenten von RBC-Ukraine.
Offizielle Position des Kommandos
Laut Ihnat entsprechen Behauptungen, dass an dem Vorfall Soldaten der Luftwaffe beteiligt gewesen seien, nicht der Realität. „Weder Piloten noch anderes Flugpersonal absolvieren derzeit eine Ausbildung in der Slowakei. Viele ukrainische Soldaten absolvieren ihre Flugausbildung im Ausland, jedoch nicht in der Slowakei“, betonte der Sprecher. Somit weist die Behörde die Einstufung der beteiligten Personen als Angehörige dieser Teilstreitkraft faktisch zurück.
Was über den Vorfall bekannt ist
Zuvor berichtete RBC-Ukraine, dass es in einem Hotel in der Stadt Trenčín zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei ukrainischen Soldaten gekommen sei. Die slowakische Zeitung Nový Čas behauptete wiederum, dass an dem Konflikt zwei ukrainische Soldaten beteiligt waren, die laut Redaktion Angehörige der Luftwaffe seien und eine Ausbildung in der Slowakei absolvieren.
Umstände der Tragödie
Den vorliegenden Informationen zufolge verletzte ein 53-jähriger Mann bei dem Angriff eine andere Person mit einem Messer. Das Opfer erlag trotz der Bemühungen der Sanitäter während des Transports ins Krankenhaus seinen Verletzungen. Die Details der Ermittlungen und die rechtliche Einordnung der Handlungen der Konfliktteilnehmer wurden zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts noch geklärt.
Diskrepanz der Versionen
Es besteht eine deutliche Diskrepanz zwischen der Darstellung der lokalen Presse und der Aussage des Luftwaffenkommandos: Slowakische Medien verweisen auf die Zugehörigkeit der Beteiligten zur Luftwaffe und deren Ausbildung in der Slowakei, während die ukrainische Behörde die Anwesenheit ihres Flugpersonals in diesem Land direkt bestreitet. Unstrittig bleibt lediglich die Tatsache des tödlichen Konflikts unter Einsatz einer Stichwaffe in Trenčín.