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title: "„Heiße“ Nacht in Russland: Ukrainische Streitkräfte treffen Raffineri in Kirischi, Drohnenbasis in Millerowo und Flugplatz in Jeksk"
description: "In der Nacht zum 30. August trafen Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte die Raffineri in Kirischi, eine Drohnenbasis in Millerowo und den Flugplatz in Jeksk. Auf den Objekten brachen Brände aus, der Schadensumfang wird geklärt."
date: 2026-08-30T08:58:07.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/ukrainische-schlaege-auf-kirischi-millerowo-und-jeksk
tags: [ukraine-war, oil-refinery, drones, russia, kirishi, military-strikes]
publisher: "XAB.info"
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# „Heiße“ Nacht in Russland: Ukrainische Streitkräfte treffen Raffineri in Kirischi, Drohnenbasis in Millerowo und Flugplatz in Jeksk

![Ein Soldat hält ein taktisches unbemanntes Luftfahrzeug mit langen Flügeln auf den Schultern – Illustration zum Thema Drohnenangriffe der Ukraine auf Ziele in Russland](https://xab.info/media/2026/08/30/vsu-udary-po-kirisham-millerovo-i-eysku/vsu-udary-po-kirisham-millerovo-i-eysku-1.webp)

## 🎯 Key Points

- In der Nacht zum 30. August 2026 trafen die ukrainischen Streitkräfte drei Objekte in Russland: die Raffineri in Kirischi, eine Drohnenbasis in Millerowo und den Flugplatz in Jeksk.
- Die Raffineri in Kirischi ist das zweitgrößte Werk Russlands (ca. 20 Mio. Tonnen Erdöl pro Jahr) und versorgt laut Generalstab die Bedürfnisse der russischen Truppen.
- Auf allen getroffenen Objekten wurden Brände festgestellt; der Schaden wird offiziell geklärt.
- Kontext: Die Benzinerzeugung in Russland ist auf ca. 70 % der Nachfrage gesunken, der Dieselexport ist bis zum 30. September verboten.

In der Nacht zum 30. August 2026 trafen Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte eine Reihe wichtiger Objekte auf dem Gebiet Russlands. Dies erklärte, wie RBC-Ukraine berichtet, der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte. Laut Angaben der Behörde zählten zu den Zielen Erdölverarbeitungsinfrastruktur, ein Objekt zur Lagerung und zum Start von Angriffsdrohnen sowie ein Militärflugplatz. Auf allen getroffenen Objekten wurden Brände festgestellt, der Umfang der dem Gegner zugefügten Schäden wurde laut Generalstab zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch geklärt.

### Raffineri in Kirischi: Treffer auf das zweitgrößte Werk Russlands

Zu den Schlüsselzielen der Nachtoperation zählte das Erdölverarbeitungswerk in der Stadt Kirischi in der Region Leningrad. Das Unternehmen, auch bekannt als „Kirischinjewteorgsinsintez“ (KINEF), ist die zweitgrößte Raffineri Russlands und die größte im Nordwesten des Landes mit einer jährlichen Verarbeitungskapazität von rund 20 Millionen Tonnen Erdöl. Das Werk produziert Kraft- und Aviationskraftstoff, Dieselkraftstoff und andere Erdölprodukte. Laut Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte ist das Unternehmen in die Versorgung der russischen Truppen eingebunden, was es nach Logik Kiews zu einem legitimen militärischen Ziel macht. Nach dem Treffer brach auf dem Betriebsgelände ein Brand aus.

### Drohnenbasen in Millerowo und Flugplatz in Jeksk

Der zweite Treffer traf Millerowo in der Region Rostow, wo laut Aussage des Generalstabs ukrainische Soldaten einen Ort zur Lagerung, Vorbereitung und zum Start von Angriffsdrohnen trafen. Auch auf diesem Objekt wurde ein Brand festgestellt. Das dritte Ziel – der Militärflugplatz „Jeksk“ in der Region Krasnodar: Nach dem Angriff brach auch dort Feuer aus. Somit waren innerhalb einer Nacht gleich drei funktional verschiedene Objekttypen getroffen – Energieinfrastruktur, ein Drohnenknotenpunkt und eine Luftwaffenbasis – was auf die in den letzten Monaten charakteristische Taktik verteilter Schläge gegen rückwärtige und logistische Punkte hinweist.

### Kontext: Der russische Kraftstoffmarkt steht bereits unter Druck

Diese Schläge erfolgen vor dem Hintergrund, dass der russische Kraftstoffmarkt bereits die Folgen einer Reihe von Angriffen auf Raffinerien spürt. Laut vorliegenden Angaben ging die Benzinerzeugung in Russland Ende August auf etwa 70 % der inländischen Nachfrage zurück. Als Reaktion verlängerte Moskau das Exportverbot für Dieselkraftstoff für Hersteller bis zum 30. September. Die Gesamtheit dieser Faktoren zeigt, dass Schläge auf Verarbeitungskapazitäten zu einem der Instrumente des wirtschaftlichen Drucks auf die Kriegsmaschinerie des Gegners werden.

### Widersprüchliche Daten

Gleichzeitig gibt es in Veröffentlichungen verschiedener Medien kleine Abweichungen in den Details. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte und RBC-Ukraine berichten von einem Brand direkt auf dem Gelände der Raffineri in Kirischi, während eine Reihe ukrainischer Medien (insbesondere Ukrainska Prawda/Ukranews) das Ereignis als Brand in einer Industriezone „in der Nähe“ einer der größten Raffinerien Russlands formulieren, ohne zu bestätigen, dass das Feuer die eigentlichen Produktionsanlagen des Werks erfasst hat. Außerdem wurde der Umfang der zugefügten Schäden von der russischen Seite nicht offiziell bestätigt und wurde laut Generalstab bis zum Morgen des 30. August noch geklärt. Somit ist die Tatsache der Schläge und Brände durch mehrere Quellen belegt, während der Umfang der Schäden und deren Auswirkungen auf den Betrieb der Unternehmen Ein-Seiten-Angaben bleiben und einer unabhängigen Verifizierung bedürfen.

Die Situation bleibt dynamisch: In den nächsten Stunden werden sowohl von der ukrainischen Führung als auch von den russischen Behörden präzisierende Informationen zum Charakter der Schäden auf den getroffenen Objekten und zu möglichen Folgen für den Kraftstoffmarkt und die Logistik der Drohnensysteme erwartet.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Ukrainische Streitkräfte verursachen „heiße“ Nacht in Russland: Raffineri, Drohnenbasis und Flugplatz unter Beschuss](https://www.rbc.ua/ukr/news/zsu-vlashtuvali-garyachu-nich-rf-pid-udarom-1788079877.html) - Основной источник: удары по Киришскому НПЗ, объекту дронов в Миллерово и аэродрому в Ейске; пожары; ущерб уточняется. Ссылка на Генштаб ВСУ.
- [In der Nacht zum 30. August wurde in Russland eine der größten Raffinerien angegriffen 3](https://gazeta.ua/ru/articles/world-life/_v-noch-na-30-avgusta-v-rossii-byl-atakovan-odin-iz-krupnejshih-npz/1257619) - Подтверждает атаку на крупный НПЗ (Кириши) в ночь на 30 августа.
- [Schlag auf Kirischi – nicht nur um Erdölinfrastruktur, sondern auch um Reputation](https://echofm.online/opinions/udar-po-kirisham-ne-tolko-pro-neftyanuyu-infrastrukturu-no-i-pro-reputacziyu) - Аналитический контекст об ударе по Киришам и его значении для нефтяной инфраструктуры и репутации.
- [Drohnen griffen Kirischi an: Nach dem Treffer brach in einer Industriezone in der Nähe einer der größten Raffinerien Russlands ein Brand aus](https://ukranews.com/news/1171845-drony-atakovali-kirishi-posle-udara-zagorelas-promzona-vozle-odnogo-iz-krupnejshih-npz-rossii) - Формулирует возгорание как промзону «возле» НПЗ — незначительное расхождение с версией о пожаре на территории завода; учтено в разделе противоречий.

## ❓ FAQ

### Q: Welche Objekte in Russland wurden in der Nacht zum 30. August 2026 getroffen?
**A:** Laut Angaben des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte trafen die Schläge die Raffineri in Kirischi in der Region Leningrad, einen Ort zur Lagerung und zum Start von Angriffsdrohnen in Millerowo (Region Rostow) und den Militärflugplatz „Jeksk“ in der Region Krasnodar. Auf allen Objekten wurden Brände festgestellt.

### Q: Was ist die Raffineri in Kirischi und warum wurde sie zum Ziel?
**A:** Die Raffineri in Kirischi („Kirischinjewteorgsinsintez“) ist die zweitgrößte Erdölraffineri Russlands und die größte im Nordwesten, mit einer Kapazität von rund 20 Millionen Tonnen Erdöl pro Jahr. Laut Aussage des Generalstabs produziert sie Kraftstoff und ist in die Versorgung der russischen Truppen eingebunden.

### Q: Wurde der zugefügte Schaden bestätigt?
**A:** Nein. Bis zum Morgen des 30. August teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit, dass der Umfang der dem Gegner zugefügten Schäden noch geklärt wird. Die russische Seite hat den Umfang der Schäden offiziell nicht bestätigt, daher bleiben diese Angaben Ein-Seiten-Informationen.

### Q: Wie wirken sich die Schläge auf den russischen Kraftstoffmarkt aus?
**A:** Der russische Kraftstoffmarkt spürt bereits die Folgen einer Reihe von Angriffen auf Raffinerien: Ende August ging die Benzinerzeugung auf etwa 70 % der inländischen Nachfrage zurück, und Moskau verlängerte das Exportverbot für Dieselkraftstoff für Hersteller bis zum 30. September.