In Paris entbrannte ein echter Kampf um die Medaillen der Europameisterschaft 2026 im Kunst- und Turmspringen. Die ukrainische Mannschaft markierte dieses Turnier mit einer historischen Leistung, indem sie die erste Goldmedaille gewann. Die Triumphierte in der Disziplin gemischter Synchronsprünge vom 10-Meter-Turm waren Ksenia Bailo und Alexey Sereda.

Kampf um die Führung

Das ukrainische Duo schaltete sich von den ersten Sekunden des Finals an in den harten Kampf um die höchsten Plätze ein. Bereits nach dem zweiten Sprung übernahmen Bailo und Sereda die Zwischenführung. Es gelang ihnen nicht nur, die oberste Position einzunehmen, sondern sie auch in den folgenden Sprüngen sicher zu halten, wobei sie die Hauptkonkurrenten aus Deutschland – das Duo Ole Johannes Rösler und Paulina Alexandra Pfeifer – knapp übertrafen.

Der entscheidende Sprung

Das Schicksal der Meisterschaft entschied sich im finalen, fünften Versuch. Die Sportler zeigten höchste Meisterschaft, indem sie einen komplexen Rückwärtssprung mit zweieinhalb Salto und eineinhalb Körperdrehungen ausführten. Für diese technisch einwandfreie Ausführung vergaben die Richter die höchste Bewertung des gesamten Wettbewerbs – 81,60 Punkte.

Insgesamt erzielte das ukrainische Paar 323,16 Punkte. Diese Leistung reichte aus, um nicht nur das deutsche, sondern auch das spanische Duo, das ebenfalls auf dem Podium landete, deutlich zu schlagen.

Ergebnisse des Turniers

Dieser Erfolg war das erste „Gold' für die Ukraine bei der EM 2026. Insgesamt hat die ukrainische Nationalmannschaft im Springen bereits vier Medaillen bei diesem Turnier gewonnen. Zuvor hatte Alexey Sereda die „Bronze' im Duo mit Marko Grytsenko (Sprünge vom 10-Meter-Turm) errungen, und Ksenia Bailo stand sowohl bei den Synchronsprüngen mit Sofia Vystavkina als auch in der gemischten Mannschaft auf der dritten Stufe des Podiums.