In der Nacht zum 8. Oktober 2026 haben Einheiten der ukrainischen Verteidigungskräfte einen erfolgreichen Angriff auf den Erdölraffinerie- und petrochemischen Komplex „Gasprom Neftechim Salawat“ in der Republik Baschkortostan der Russischen Föderation verübt. Dieser Angriff ist Teil einer strategischen Kampagne zur Bekämpfung kritischer russischer Infrastruktureinrichtungen, die zur Versorgung der Besatzungsarmee eingesetzt werden.
Ausmaß und Bedeutung des Unternehmens
Das Werk „Gasprom Neftechim Salawat“ ist einer der größten Produktionsgiganten dieser Art in Russland. Seine Kapazität ermöglicht die Verarbeitung von bis zu 10 Millionen Tonnen Kohlenwasserstoffrohstoffen pro Jahr. Das Unternehmen produziert strategisch wichtige Produkte: Autobenzine verschiedener Marken, Dieselkraftstoff, Heizöl, Straßen- und Baubitumen sowie Polyethylen und eine breite Palette petrochemischer Produkte. All dies wird kontinuierlich zur Versorgung der russischen Kriegsmaschinerie genutzt.
Chronologie vorheriger Angriffe
Es ist erwähnenswert, dass dieser große Komplex in Baschkortostan bereits mehrfach Ziel von Drohnenangriffen war. So wurde am 24. September 2025 infolge eines ähnlichen Angriffs die Primärdestillationsanlage ELOU-AWT-6 schwer beschädigt. Später, am 14. Juli 2026, brach auf dem Firmengelände ein gewaltiges Feuer aus, wonach die Ölverarbeitung im Werk laut unabhängigen OSINT-Forschern komplett zum Erliegen kam. Ein weiterer Brandvorfall wurde nach einem erneuten Überfall am 13. August 2026 verzeichnet.
Folgen des neuen Angriffs
Die nächtliche Operation am 8. Oktober 2026 führte zu einem weiteren Großbrand auf dem Gelände des Industrieegianten. Offizielle ukrainische Stellen bestätigten den Treffer im Rahmen von Planmaßnahmen zur Untergrabung des militärisch-wirtschaftlichen Potenzials des Aggressors. Experten betonen, dass regelmäßige Angriffe auf solche Raffinerien die Logistik der russischen Armee erheblich erschweren und dem russischen Haushalt kolossalen Schaden zufügen.