In der Nacht zum 25. Juni führten die Streitkräfte der Ukraine eine Serie massiver Angriffe auf die kritische Infrastruktur des Gegners durch. Hauptziel der Attacken waren die Verkehrsadern, die den Nachschub von Personal und Technik in die vordersten Frontzonen sicherstellen. Laut dem Generalstab der ukrainischen Streitkräfte haben ukrainische Soldaten erfolgreich drei Brücken in besetzten Gebieten getroffen.

Zerstörung von Verkehrsknotenpunkten

Die Angriffe richteten sich gegen Schlüsselknotenpunkte in den Oblasten Saporischschja und Luhansk, die von russischen Truppen für die Logistik genutzt wurden. Insbesondere wurde eine Straßenbrücke über den Fluss Korsak in der Oblast Saporischschja getroffen. Zudem wurden zwei Eisenbahnbrücken angegriffen: eine über den Fluss Aidar und eine über den Fluss Luhanetschik in der Oblast Luhansk.

Das Ausmaß der verursachten Schäden wird derzeit noch genauer ermittelt, doch die Treffer sind bestätigt. Diese Objekte waren wichtige Glieder in der Lieferkette für Munition und den Truppentransport des Gegners.

Angriffe auf Hinterlandziele und Technik

Neben Infrastrukturzielen haben ukrainische Soldaten in den vergangenen 24 Stunden eine Reihe militärischer Ziele im Hinterland des Gegners ausgeschaltet. In der Gegend von Nowohanniwka in der Oblast Luhansk wurde ein Zug mit Material und Ausrüstung getroffen. In der Oblast Donezk, in der Nähe des Ortes Zsukurino, wurde ein Kommandoposten einer Einheit zerstört.

Besonderes Augenmerk wurde auf Radaranlagen gelegt. In der Gegend von Kertsch wurden die Radaranlage „Njebos“ und der Radarkomplex „Skala-M“ getroffen, was die Fähigkeiten des Gegners zur Erkennung von Luftzielen erheblich einschränkt.

Angriffe auf die Energieversorgung im tiefen Hinterland

Die Streitkräfte der Ukraine haben ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, Angriffe in beträchtlicher Entfernung von der Frontlinie durchzuführen. In der Nacht zum 25. Juni wurde eine Ölbasis in der Region Krasnodar angegriffen. Am Morgen desselben Tages wurden zwei Raffinerien in Ufa getroffen, die sich 1500 Kilometer von den Kampfhandlungen entfernt befinden.

Diese Objekte sind wesentliche Bestandteile des russischen Energiekomplexes. Nach vorliegenden Informationen bestätigen bereits Medienmaterialien mindestens zwei Brandherde auf den betroffenen Objekten.