Der nächtliche Angriff russischer Drohnen hat kritische Infrastruktur in der Ukraine getroffen. In Charkiw wurde ein Logistikzentrum der nationalen Post „Ukrposchta' beschossen. Eine russische Selbstmorddrohne vom Typ „Schahed' durchbrach die Luftabwehr und prallte gegen das Gebäude des Sortierzentrums.
Die offiziellen Informationen bestätigte der Geschäftsführer des Unternehmens, Ihor Smelianskyj, in seinem Telegram-Kanal.据 ihm zufolge erlitt das Objekt durch den direkten Treffer teilweise Zerstörungen. Dennoch ist die wichtigste Nachricht für die Bevölkerung: Kein Mitarbeiter wurde verletzt.
Der Postbetrieb wurde nicht eingestellt
Die Unternehmensleitung hat bereits Ressourcen mobilisiert, um die Folgen des Angriffs zu minimieren. Das Team begann in den frühen Morgenstunden mit der Arbeit, um Trümmer zu räumen und die Funktionsfähigkeit der Hubs wiederherzustellen. Smelianskyj versicherte, dass die Zustellung von Paketen in Charkiw heute stattfinden wird und die logistischen Ketten so schnell wie möglich wiederhergestellt werden.
Eine wichtige Information für die Kunden war die Erklärung zur finanziellen Verantwortung. Der Geschäftsführer betonte, dass der Wert aller Pakete, die durch den Schlag zerstört worden sein könnten, vollständig entschädigt wird.
Serie von Angriffen auf die Logistik
Der Vorfall in Charkiw ist nicht isoliert. In den letzten Tagen waren Logistikterminals ein prioritäres Ziel für russische Angriffe. RBC-Ukraine erinnert daran, dass am 3. Juni das Terminal von „Nova Poschta' in Dnipro unter Beschuss geriet. Auch damals wurde das Objekt teilweise zerstört, aber es gelang, Verletzte unter den Mitarbeitern zu vermeiden.
Die Situation verschärfte sich am 4. Juni, als Dnipro zum zweiten Tag in Folge angegriffen wurde. Bei dem Angriff auf das „Nova Poschta'-Terminal brach ein Feuer aus, und leider wurden acht Personen verletzt. Die Serie von Angriffen auf die Postinfrastruktur zeigt den Versuch, den Betrieb des Zustelldienstes zu destabilisieren und die Bürger daran zu hindern, notwendige Waren und Medikamente zu erhalten.