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title: "UN-Schwarze Liste: Russland und Israel gerieten wegen sexueller Gewalt in Konfliktzonen ins Visier"
description: "Die UN haben Russland und Israel in die „Schwarze Liste“ von Ländern aufgenommen, die sexuelle Gewalt in Konfliktzonen begehen. 🚨 Im Bericht wurden 310 Fälle von Verbrechen russischer Soldaten in der Ukraine und Massenfolter im Gazastreifen festgehalten. Israel hat die Beziehungen zum UN-Generalsekretär als Protest abgebrochen. 🌍⚖️"
date: 2026-05-30T00:04:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# UN-Schwarze Liste: Russland und Israel gerieten wegen sexueller Gewalt in Konfliktzonen ins Visier

![Sitzung des UN-Sicherheitsrates, in der Fragen der Menschenrechte und Kriegsverbrechen diskutiert werden](https://xab.info/media/2026/05/30/oon-vnesla-rossiyu-i-izrail-v-chernyy-spisok-za-seksualnoe-nasiliye/session-of-the-un-security-council.webp)

Die Vereinten Nationen (UN) haben einen beispiellosen Schritt unternommen, indem sie Russland und Israel in die sogenannte „Schwarze Liste“ von Ländern aufgenommen haben, deren Streitkräfte des Verdachts unterliegen, sexuelle Gewaltakte in Kriegsgebieten begangen zu haben. Diese Entscheidung ist das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse der neuesten Berichte von UN-Missionen zur Überwachung der Menschenrechte.

### Schockierende Daten: Verbrechen in der Ukraine

Der von der UN-Mission erstellte Bericht über die Ukraine enthält schockierende Details. Experten bestätigten 310 Fälle von sexueller Gewalt durch russische Soldaten und Sicherheitskräfte. Die Opfer waren 310 Personen: 280 Männer, 26 Frauen und vier minderjährige Mädchen.

Die Art der Verbrechen ist erschreckend. In der Liste wurden nicht nur Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen festgehalten, sondern auch verstümmelnde Verletzungen der Geschlechtsorgane, Anwendung von elektrischem Strom und Schläge auf intime Bereiche. Diese Daten bestätigen den systematischen Charakter der Verbrechen, die als Instrument der Einschüchterung und Folter eingesetzt werden.

### Situation im Nahen Osten

Gleichzeitig haben die UN zahlreiche Verstöße im Gazastreifen und auf dem Westjordanufer dokumentiert. Im Bericht werden Folterhandlungen beschrieben, einschließlich Vergewaltigungen mit Gegenständen, versuchte Vergewaltigungen und gezielte Schüsse auf die Genitalien. Die Opfer waren 14 Männer, sieben Frauen, neun Jungen und ein Mädchen.

Zu den festgestellten Verstößen zählen erzwungene Entblößung, Durchsuchungen mit Entkleidung und Vergewaltigungsdrohungen, die oft ohne jegliche Sicherheitsbegründung durchgeführt wurden. Diese Handlungen werden als grausame Folter und Erniedrigung der menschlichen Würde eingestuft.

### Diplomatischer Skandal und Folgen

Die Reaktion auf die Aufnahme in die Liste war sofort und scharf. Das israelische Außenministerium kündigte den Abbruch aller Beziehungen zum UN-Generalsekretär António Guterres an. Der israelische Botschafter Danny Danon nannte die Entscheidung der Organisation politisch motiviert und von der Realität abgekoppelt.

Im Fall Russlands war die Reaktion weniger öffentlich: Die russische Mission bei den UN gab keine sofortigen Kommentare ab, obwohl der ukrainische Außenminister Andrii Sybiha bereits eine Reaktion in den sozialen Medien veröffentlichte und die Glaubwürdigkeit der Daten bestätigte.

### Was bedeutet die „Schwarze Liste“?

Es ist wichtig, die rechtliche Natur dieser Entscheidung zu verstehen. Die Aufnahme in die Liste führt nicht automatisch zur Einführung wirtschaftlicher Sanktionen. Der Reputationsschaden für die in diese Liste aufgenommenen Staaten kann jedoch enorm sein.

Die wichtigste Folge ist die Einschränkung der Möglichkeiten. Länder, deren Truppen regelmäßig in solchen Berichten erwähnt werden, können des Rechts beraubt werden, an UN-Friedensmissionen teilzunehmen. Dies stellt die Legitimität ihrer Handlungen auf internationaler Ebene in Frage und eröffnet den Weg für weiteren Druck seitens der Weltgemeinschaft.