In Zentralasien und auf dem Nahen Osten entzündet sich eine neue Eskalation. Die Streitkräfte des US-Zentralbefehls (CENTCOM) haben eine großangelegte Militäroperation gestartet und eine Serie massiver Luftschläge gegen das iranische Territorium durchgeführt. Die offizielle Erklärung der amerikanischen Seite erfolgte vor dem Hintergrund von Berichten über Explosionen in den südlichen Hafenstädten des Irans.
Grund der Eskalation: Angriffe auf Handelsschiffe
Laut CENTCOM war die Militäroperation eine direkte Antwort auf die Aktionen Teherans in internationalen Gewässern. Auslöser für die Schläge waren drei Angriffe iranischer Kräfte auf Handelsschiffe, die den strategisch wichtigen Hormus-Straße passierten. In der Erklärung des Kommandos wird betont, dass das Ziel der Operation ist, erheblichen Schaden an Objekten zu verursachen, die an den Angriffen auf zivile Schiffe mit Besatzungen aus friedlichen Bürgern beteiligt waren.
Die amerikanische Seite bewertete die Aktionen des Irans als unbegründet und als direkte Bedrohung für die Sicherheit der Schifffahrt. Darüber hinaus wurden diese Vorfälle in Washington als grober Verstoß gegen das Waffenstillstandsregime angesehen.
Ziele der Schläge und Umfang der Operation
Laut Informationen, die der Journalist Axios Barak Ravid von einem amerikanischen Beamten erhalten hat, konzentrierten sich die Luftschläge auf den Bereich der Hormus-Straße. Zu den Zielen gehörten kritisch wichtige Militärobjekte:
- Luftabwehrsysteme;
- Komplexe für Küstenüberwachung;
- Flugabwehrraketen;
- Positionen für anti-schiffspezifische Marschflugkörper;
- Startplätze für Drohnen;
- Elemente der Hafeninfrastruktur.
Die Quelle des Mediums behauptet, dass die aktuelle Operation der USA in ihrem Umfang vier- bis fünfmal größer ist als die Schläge, die vor nur zehn Tagen in dieser Region durchgeführt wurden.
Geräusche von Explosionen in den Hafenstädten
Kurz vor der offiziellen Bestätigung durch die USA berichteten die Medien über eine Serie starker Explosionen im Süden des Irans. Nach Augenzeugenberichten waren die Geräusche im Hafen von Sirik zu hören. Später bestätigten staatliche iranische Medien die Informationen über Explosionen und wiesen auf die Hafenstädte Bandar Abbas und Sirik sowie auf die Insel Kisch als Zonen der Schläge hin.
Risiko einer neuen Eskalation und wirtschaftlicher Druck
Die Situation wird dadurch verschärft, dass laut CNN die Militäroperation der USA noch nicht abgeschlossen ist. Ein amerikanischer Beamter erklärte, dass die Schläge "eine gewisse Zeit" andauern werden, und das Ziel Washingtons sei nicht nur eine proportionale Antwort, sondern die Bestrafung des Irans.
Experten stellen fest, dass der Austausch von Schlägen ein ernstes Risiko für eine neue Eskalation zwischen den beiden Ländern schafft und das Memorandum of Understanding gefährdet, das vor weniger als drei Wochen unter der Vermittlung von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde.
Vor den Vorfällen hoben die USA Sanktionsausnahmen auf, die dem Iran den Export von Öl ermöglichten. Diese Entscheidung folgte auf die Angriffe auf Handelsschiffe und wird voraussichtlich den wirtschaftlichen Druck auf Teheran erheblich verstärken. Als Reaktion auf die Aufhebung der Erleichterungen beschuldigte der Iran Washington, die Bedingungen des zuvor unterzeichneten Memorandums verletzt zu haben.