In der Nacht zum 20. Juli musste das US-Zentralbefehlshaber (CENTCOM) erneut eine Militäroperation gegen den Iran aktivieren. Dies ist bereits die neunte Nacht in Folge, in der US-Truppen iranische Ziele angreifen. Dies wurde offiziell von der Pressestelle des CENTCOM in der sozialen Netzwerk X bestätigt.

Neue Welle von Angriffen

Laut dem Befehlshaber begann die neue Serie von Angriffen um 19:00 Uhr ostamerikanischer Zeit (02:00 Uhr Kiewer Zeit). Das Ziel der Operation bleibt die Schwächung der militärischen Fähigkeiten Teherans, die, so die USA, für Angriffe auf Handelsschiffe und zivile Seeleute im strategisch wichtigen Hormuz-Streich genutzt werden.

Escalation des Konflikts

Die Lage in der Region hat sich in der ersten Juli-Hälfte drastisch verschärft, als die USA und der Iran mit gegenseitigen Angriffen begannen. Auslöser war ein Angriff iranischer Kräfte auf mehrere Handelsschiffe im Hormuz-Streich. Als Reaktion darauf führte Washington Gegenangriffe durch, was zu einer Wiederholung regelmäßiger Kampfhandlungen zwischen den Parteien führte.

Nach dem ersten Angriff auf ein Schiff erklärte der US-Präsident Donald Trump offiziell, dass das Waffenstillstandsabkommen zwischen den Ländern beendet sei. Das iranische Außenministerium bestätigte am Samstag seinerseits, dass es die Bedingungen des Memorandums über die Einstellung der Feindseligkeiten nicht mehr einhalten werde.

Verluste beider Seiten

Den neuesten Angaben des Befehlshabers zufolge haben die USA bei den neuen gegenseitigen Angriffen bereits mindestens drei Soldaten verloren. Der Konflikt entwickelt sich weiter, und beide Seiten zeigen Bereitschaft zu einer weiteren Eskalation.