Die Ereignisse des vergangenen Wochenendes am 19. Juli haben die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran an einen kritischen Punkt gebracht. Der Austausch von Angriffen auf zivile und militärische Objekte ist in eine Phase übergegangen, die an einen Konflikt im vollen Umfang grenzt. Die Situation hat sich drastisch verschärft, nachdem drei US-Soldaten bei Vorfällen in der Region getötet wurden.

Eine Kette von Tragödien

Die Eskalation begann am Freitag, als der Iran eine US-Militärbasis in Jordanien angriff. Bei dem Angriff kamen zwei US-Soldaten ums Leben. Die Tragödie wiederholte sich am folgenden Tag, diesmal jedoch auf iranischem Boden. Dort starb ein weiterer Soldat, laut offiziellen Angaben, bei einer „kontrollierten Detonation von nicht explodierten Munitionsteilen' eines abgeschossenen iranischen Drohnen.

US-Präsident Donald Trump kommentierte die ersten beiden Todesfälle als „sehr bedauerliches Ereignis'. In einem Interview mit dem Fernsehsender NewsNation nahm er jedoch eine harte Haltung ein und erklärte, dass es ihm „völlig egal sei', ob der Iran das gegenseitige Memorandum of Understanding nicht mehr einhält.

Pläne des Pentagons und verborgene Probleme

Demnach plant die US-Regierung, wie ein US-Beamter gegenüber der Washington Post berichtete, einen größeren Krieg. Im Rahmen der Vorbereitung auf die Eskalation erhöht der Pentagon bereits die Anzahl der Militärflugzeuge in der Region. Hinter der Fassade der Entschlossenheit verbirgt sich jedoch eine ernste Ressourcenkrise.

Der Beamte warnte davor, dass die Ausweitung militärischer Operationen durch schwindende Vorräte an Luftabwehrmitteln und Langstreckenmunition stark eingeschränkt sein wird. Die Situation wird dadurch verschlimmert, dass die USA physische Einschränkungen bei der Verlegung zusätzlicher Truppen und Flugzeuge in die Konfliktzone aufgrund von Kampfschäden an der Ausrüstung erleben.

„Wir haben nicht genügend Ressourcen, um Operationen sicher aufrechtzuerhalten, und ich glaube nicht, dass das Weiße Haus dies erkennt', so die Quelle.

Unvorbereitetheit für eine Bodenoperation

Militäranalysten sind sich einig, dass die amerikanische Seite neben dem Erschöpfung der Vorräte an Ausrüstung und Munition nicht bereit ist, eine Bodenoperation auf iranischem Territorium durchzuführen. Dies ist besonders beunruhigend angesichts der Aussagen von Donald Trump, der letzte Woche nicht ausschloss, dass ein solcher Szenario möglich ist, trotz offensichtlicher logistischer und ressourcenbezogener Schwierigkeiten.