In einem geopolitischen Raum, in dem die Grenzen zwischen Verbündeten und Gegnern verschwimmen, entbrennt ein neuer Skandal. Amerikanische Geheimdienste und Ermittler nehmen ernsthaft die Version in Betracht, dass dem Iran beim Abschuss des amerikanischen Kampfflugzeugs F-15E Strike Eagle nicht nur die eigene Armee, sondern auch Technologien aus China geholfen haben. Der im April geschehene Vorfall war der erste Fall des Verlusts eines amerikanischen Kampfflugzeugs im Kampf seit Jahrzehnten, und nun rückt Peking in den Fokus.

Chinesische Waffen gegen die amerikanische Luftwaffe

Laut Informationen von NBC News, die von RBC-Ukraine geteilt wurden, wurde das Kampfflugzeug nicht einfach so abgeschossen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass es mit einer chinesischen Rakete eines tragbaren Flugabwehrsystems (MANPADS) abgeschossen wurde. Diese Waffe, die nur etwa 18 Kilogramm wiegt, wurde zum wahren „Töter“ für den mächtigen F-15, der in geringer Höhe flog. Aber es geht nicht nur um Raketen.

Amerikanische Experten befürchten, dass Peking Teheran möglicherweise auch komplexere Ausrüstung geliefert hat – fernwirkende Radaranlagen zur Frühwarnung. Solche Systeme können sogar Flugzeuge mit Stealth-Technologie „sehen“ und machen die amerikanische Luftwaffe im iranischen Himmel verwundbar.

Diplomatisches Patt und Ölinteressen

Diese Nachricht bringt eine ernste Dissonanz in die aktuellen diplomatischen Spiele. Der US-Präsident Donald Trump, der auf eine Konfliktlösung hinarbeitet, hatte sich auf die Unterstützung Chinas verlassen. Doch Peking, als größter Abnehmer von iranischem Öl, nimmt eine doppelte Position ein. Einerseits ruft die chinesische Führung zum Frieden auf, andererseits setzt sie die wirtschaftlichen Beziehungen mit Teheran fort.

Der US-Außenminister Marco Rubio versuchte in einem Interview, die Spannung zu mildern, indem er erklärte, dass Washington keine Hilfe von Peking anfordert und nicht von deren Position abhängt. Dennoch stellt die Tatsache einer möglichen Waffenlieferung das Vertrauen zwischen den beiden Supermächten in Frage.

Trump's Versprechen und die Realität

Auf Anfragen der Medien verwies das Weiße Haus auf kürzliche Aussagen von Donald Trump. Der amerikanische Führer behauptete, dass er persönlich Zusicherungen vom chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping erhalten habe, dass China keine Waffen an den Iran liefern werde. „Ich vertraue seinem Wort“, betonte Trump. Doch die Untersuchung der Umstände des Abschusses des F-15E, bei dem beide Besatzungsmitglieder奇迹般地 überlebten, wirft diese Zusicherungen in Frage.

Während das Pentagon den vermissten Besatzungsmitglied in den Bergen des Zagros sucht und Diplomaten versuchen, das fragile Waffenstillstand zu bewahren, wird der Schatten der chinesischen Intervention über dem Iran immer deutlicher. Es bleibt abzuwarten, ob technische Gutachten die Theorie über den Ursprung der Rakete bestätigen werden, die das amerikanische Flugzeug abgeschossen hat.