In der Welt des Profiboxens ist ein wichtiges Ereignis geschehen: Die renommierte Publikation The Ring hat ihre prestigeträchtige Rangliste der besten Kämpfer unabhängig von der Gewichtsklasse (P4P) aktualisiert. Die Hauptfrage, die Fans und Experten beschäftigte, betraf den Platz des ukrainischen Ex-Weltmeisters Alexander Usyk. Nachdem er seine Titel freiwillig abgegeben hatte, fragten sich viele – wird er seine Position in der Elite behalten?
Die Antwort war eindeutig: Trotz des Statuswechsels behält Usyk selbstbewusst den zweiten Platz in der Rangliste. Dies bestätigt seinen Status als einer der stärksten Boxer der Gegenwart, auch ohne den direkten Besitz von Gürteln.
Unerschütterliche Spitze und neuer Spieler
Die Spitze der Rangliste blieb stabil. Der beste Boxer der Welt nach Ansicht von The Ring bleibt der japanische absolute Weltmeister Naoya Inoue. Die Top 5 der Liste haben sich nicht verändert, was auf eine hohe Qualitätsleiste an der Spitze der Sportpyramide hindeutet.
In der unteren Hälfte des Top 10 gab es jedoch eine signifikante Bewegung. Der unbesiegte Amerikaner Jaron Ennis ist erstmals in den elitären Club eingedrungen. Der Boxer, der am vergangenen Wochenende die Titel der WBA und WBO im ersten Mittelgewicht vom Puerto-Ricaner Xander Zayas übernahm, belegte sofort den 9. Platz.
Wer verließ das Top 10?
Das Erscheinen von Ennis in der Rangliste löste eine Kettenreaktion aus. Ein weiterer Puerto-Ricaner, Oscar Collazo, rutschte auf den 10. Platz ab. Und der ehemalige Spitzenreiter der Rangliste, der sternenhafte Mexikaner Emanuel Navarrete, verließ die Top 10 der besten Boxer der Welt vollständig.
Es ist auch der einzigartige Status von Alexander Usyk in der aktuellen Liste hervorzuheben. Er bleibt der einzige Vertreter der Schwergewichtsklasse in der The-Ring-Rangliste. Zum letzten Mal war ein anderer Schwergewichtler – der Brite Tyson Fury – noch 2022 in dieser elitären Top 10 vertreten.
Zuvor hatte der Direktor seines Teams, Sergei Lapin, die Details der Entscheidung von Usyk, die Titel vakant zu machen, offengelegt und die Motive des Sportlers erklärt, doch die Sportgemeinschaft bewertet weiterhin seinen Beitrag und sein Potenzial, was durch hohe Positionen in internationalen Rankings bestätigt wird.