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title: "USS Zumwalt kehrt zurück: Wie der „Flugzeugträgerjäger' zu einer Hyperschall-Plattform wurde"
description: "Der Zerstörer USS Zumwalt kehrt nach einer umfassenden Modernisierung in den Dienst zurück: Anstelle von Kanonen befinden sich nun Startvorrichtungen für Hyperschallraketen CPS an Bord. 🚀 Das Schiff, das jahrelang als „weißer Wal' der US-Marine galt, hat endlich eine neue Mission in der indo-pazifischen Region erhalten. 🌏"
date: 2026-07-18T12:16:59.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/uss-zumwalt-kehr-zuruck-hyperschall-waffen-de
tags: [uss-zumwalt, us-navy, hypersonic-missiles, cps-program, china-navy]
publisher: "XAB.info"
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# USS Zumwalt kehrt zurück: Wie der „Flugzeugträgerjäger' zu einer Hyperschall-Plattform wurde

![Zerstörer USS Zumwalt (DDG-1000) im Hafen: futuristisches Kriegsschiff, das zu einer Hyperschall-Raketenplattform wird](https://xab.info/media/2026/07/18/uss-zumwalt-vozvrashchenie-giperzvukovoe-oruzhie/uss-zumwalt-vozvrashchenie-giperzvukovoe-oruzhie-1.webp)

Der Zerstörer USS Zumwalt, das weltweit erste Kampfschiff mit einem Stealth-Körper, schließt seine letzte Modernisierungsphase ab. Nach jahrelanger Untätigkeit und der Suche nach einem Kampfeinsatz wird das Schiff mit einem grundlegend neuen Arsenal in die US-Marine zurückkehren. Die Modernisierung hat es zu einer einzigartigen Plattform für Hyperschallwaffen gemacht, die in der Lage ist, Schläge über enorme Distanzen zu führen.

### Von der Artillerie zum Hyperschall

Die radikalste Änderung während der Umrüstung war der vollständige Abbau der beiden 155-mm-Geschütze des Advanced Gun System. Ursprünglich wurden diese Geschütze für den Einsatz hochpräziler Langstreckengeschosse konzipiert, doch das Programm zur Entwicklung von Munition wurde aufgrund der enormen Kosten eingestellt. Ohne spezialisierte Geschosse verloren die Kanonen ihren Sinn, und ihre Position auf dem Deck wurde durch vier neue Startmodule ersetzt.

In diese Module werden Raketen des Programms Conventional Prompt Strike (CPS) geladen. Insgesamt können bis zu 12 Hyperschall-Köpfe an Bord untergebracht werden. Diese Flugkörper können Geschwindigkeiten von mehr als Mach 5 erreichen, was sie für moderne Luftabwehrsysteme praktisch unangreifbar macht. Im Gegensatz zu Marschflugkörpern vom Typ „Tomahawk' manövrieren CPS-Raketen während des Flugs ständig, was ihre Abfangung erschwert.

### Ein schwieriger Weg in den Kampf

Die Geschichte der Entwicklung der Zumwalt-Klasse ist ein Beispiel für eines der komplexesten Schiffbauprojekte in der Geschichte der US-Marine. Die Entwicklung, die 2011 begann, zog sich über mehr als 15 Jahre hin. In dieser Zeit sah sich das Projekt mit ernsthaften technischen Problemen und wiederholten Budgetüberschreitungen konfrontiert. Die Kosten für jedes Schiff beliefen sich auf mehr als 8 Milliarden Dollar, was sie zu den teuersten Zerstörern der Welt machte.

Das Schiff litt unter der Instabilität der integrierten elektrischen Antriebseinheit, die zukünftige elektromagnetische Kanonen und Laser versorgen sollte. Es gab auch Schwierigkeiten bei der Integration von Software und Kampfsystemen. Infolgedessen wurden viele ehrgeizige Funktionen gekürzt oder gestrichen. Beispielsweise wurde der Suchradar SPY-4 nie installiert, sodass das Schiff nur über den Multifunktionsradar SPY-3 verfügt.

### Strategisches Gleichgewicht in der indo-pazifischen Region

Die Rückkehr der USS Zumwalt in den Dienst hat eine wichtige strategische Bedeutung, insbesondere im Kontext der Spannungen in der indo-pazifischen Region. Es wird erwartet, dass Hyperschallraketen CPS zu einem Schlüsselinstrument für die Zerstörung strategischer Ziele wie Kommandozentren, Raketenbasen und Luftabwehrknoten des Gegners werden.

Dieser Schritt dient auch als Testgelände für Tests vor der Einführung ähnlicher Waffen auf U-Booten der Virginia-Klasse Block V. Gleichzeitig entwickelt China aktiv seine Hyperschall-Fähigkeiten und rüstet Zerstörer der Typen 055 und 052D mit den Anti-Schiffs-Raketen YJ-20 aus. Obwohl die chinesischen Raketen kleiner sind, stellen sie eine ernsthafte Bedrohung für Marineverbände dar.

Obwohl die Zumwalt ursprünglich als Schiff zur Feuerunterstützung für Landungen konzipiert wurde, war ihr Schicksal ein anderes. Die Reduzierung der Bestellung von 32 auf 3 Einheiten und das Scheitern des Artillerieprogramms zwangen die US-Marine, eine neue Rolle für diese hochtechnologischen Schiffe zu finden. Jetzt, bewaffnet mit Hyperschallwaffen, erhält die USS Zumwalt endlich eine klare Kampfaufgabe.