Der ukrainische Boxer Alexander Usyk, der kürzlich alle seine Meistergürtel abgegeben hat, plant bereits seinen letzten Kampf in seiner Karriere. Der 39-jährige ungeschlagene Schwergewichtler, bekannt als zweifacher absoluter Weltmeister, erwägt die Möglichkeit, seinen Abschiedskampf auf US-Boden auszutragen.
Wer wird Usyks Gegner sein?
Hauptkandidat für die Rolle des Gegners bei Usyks „letztem Tanz“ ist der 40-jährige amerikanische K.O.-Künstler Deontay Wilder. Dieses Duell verspricht nicht nur das sportliche Ereignis des Jahres zu werden, sondern auch ein Medienphänomen mit enormer internationaler Resonanz.
„Usyk hat bereits erklärt, dass er genau Deontay Wilder als Gegner für seinen letzten Tanz sieht. Dieses Duell hat enormes Potenzial aus sportlicher, medialer und internationaler Sicht', betonte der Direktor des ukrainischen Teams, Sergei Lapin.
Reaktion von Wilders Team
Der Manager des Amerikaners, Shelley Finkel, bestätigte, dass Wilder ohne Zögern diesem Angebot zustimmen würde, sofern die Bedingungen offiziell schriftlich festgehalten werden. Somit sind beide Seiten zum Dialog bereit, und es bleibt nur noch die Klärung der organisatorischen Details des Kampfes.
Wo findet der Kampf statt?
Während Usyks Team die USA als „den logischsten Ort' für den Mega-Kampf nennt, werden das genaue Datum und die Stadt noch diskutiert. Die Wahl des Ortes wird von vielen Faktoren abhängen, einschließlich Logistik, Publikum und finanziellen Bedingungen.
Ein neuer Akteur auf der Boxbühne
Die größte Überraschung könnten die Veranstalter der Show sein. Das Team des Ukrainers führt direkte Verhandlungen auf höchster Ebene mit dem neuen ehrgeizigen Unternehmen Zuffa Boxing. Dieses Projekt wird vom UFC-Präsidenten Dana White geleitet, und die finanzielle Unterstützung wird von Investoren aus Saudi-Arabien gewährleistet.
Die Hauptphilosophie von Zuffa Boxing besteht darin, das gewohnte Modell des Profiboxens zu verändern und ein eigenes System zur Bestimmung der Champions einzuführen, wobei man sich vollständig von den traditionellen Dachverbänden (WBC, WBA, IBF, WBO) verabschiedet. Dies könnte ein revolutionärer Schritt in der Welt des Boxens werden.
Was kommt als Nächstes?
Laut Lapin wurden bisher keine Verträge unterzeichnet, und Zuffa Boxing wird als einer der potenziellen Partner für ein groß angelegtes internationales Ereignis betrachtet. Die endgültige Struktur wird davon abhängen, welche Bedingungen für die Organisation der Show und für die Kämpfer selbst am besten geeignet sind.
Zuvor hatte der Direktor seines Teams, Sergei Lapin, Details zu Usyks Entscheidung, den Titel vakant zu erklären, offengelegt. Nun liegt der Fokus darauf, wie sich die Situation rund um den möglichen Kampf zwischen Usyk und Wilder entwickeln wird.