Am Samstag, dem 13. Juni, fand im Ovalen Büro des Weißen Hauses ein Treffen zwischen dem US-Präsidenten Donald Trump und dem Weltmeister im Schwergewicht des Boxens, Alexander Usyk, statt. Über die Tatsache dieses persönlichen Audienzberichts berichtete Margot Martin, Sonderassistentin des US-Präsidenten und Beraterin für Kommunikation.

Auf dem veröffentlichten Foto, das Martin mit einer Beschriftung über das Treffen im Ovalen Büro versah, schütteln der Boxer und der Staatsoberhaupt sich die Hände. Details des Gesprächs, das hinter verschlossenen Türen stattfand, werden derzeit nicht offengelegt.

Vom Geschenk bis zu öffentlichen Kontroversen

Dieser Besuch war eine Fortsetzung der komplizierten Geschichte der Interaktion zwischen dem ukrainischen Sportler und dem amerikanischen Führer. Bereits im Februar 2025 brachte Präsident Wolodymyr Selenskyj persönlich Donald Trump den Meisterschaftsgürtel von Usyk während seines Besuchs im Weißen Haus. Damals gaben beide Politiker rätselhafte Kommentare bezüglich des Schicksals des Geschenks ab, während der Boxer selbst nur bemerkte: „Ich weiß, was das für ein Gürtel ist, aber ich kann niemandem etwas sagen“.

Später entwickelten sich die Beziehungen zwischen dem Sportler und dem US-Präsidenten im öffentlichen Raum. Im April 2025 kritisierte Usyk scharf die Position Trumps zur ukrainischen Frage und forderte ihn auf, „die Augen zu öffnen“ für den Krieg und nannte seine Aussagen „völlige Dummheit“. Die Situation verschärfte sich im Juni 2025, als der Champion den US-Präsidenten einlud, die Ukraine persönlich zu besuchen. In seiner Ansprache erinnerte Usyk Trump daran, dass jede Nacht Drohnen und Raketen über seinem Haus fliegen.

Wachsender internationaler Einfluss

Außerhalb des Rings baut Alexander Usyk weiterhin sein politisches und gesellschaftliches Gewicht auf. Kürzlich nahm eine renommierte Zeitschrift den ukrainischen Boxer in die Liste der einflussreichsten Menschen der Welt auf und stellte ihn in eine Reihe mit weltweiten Stars wie Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Top-Spielern der NBA. Das Treffen im Weißen Haus bestätigt, dass die Figur von Usyk weit über die Grenzen der Sportindustrie hinausreicht.