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title: "Venedig 2026: May El-Touhais „Die Unbekannte“ gewinnt den Goldenen Löwen, Mathilde Arsel den Volpi-Cup"
description: "Der Film „Die Unbekannte“ von May El-Touhai erhielt den Goldenen Löwen auf dem Internationalen Filmfestival von Venedig 2026. Mathilde Arsel wurde mit dem Volpi-Cup für die beste weibliche Rolle ausgezeichnet."
date: 2026-09-13T07:42:02.000Z
lang: de
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tags: [venice-film-festival, golden-lion, woman-unknown, may-el-toukhy, cinema-awards]
publisher: "XAB.info"
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# Venedig 2026: May El-Touhais „Die Unbekannte“ gewinnt den Goldenen Löwen, Mathilde Arsel den Volpi-Cup

![Poster für „Woman Unknown“ von May El-Touhgy, Gewinner des Goldenen Löwen auf der Filmfestspiele von Venedig 2026](https://xab.info/media/2026/09/13/venetsiya-2026-neizvestnaya-zhenshchina-zolotoy-lev/venetsiya-2026-neizvestnaya-zhenshchina-zolotoy-lev-1.webp)

## 🎯 Key Points

- „Die Unbekannte“ von May El-Touhai gewann den Goldenen Löwen des Internationalen Filmfestivals von Venedig 2026; die Regisseurin wurde zur achten Frau mit dieser Auszeichnung.
- Mathilde Arsel erhielt für denselben Film den Volpi-Cup für die beste weibliche Rolle.
- Der Große Preis der Jury ging an „Mögliche Liebe“ von Lee Chang-dong, und der „Silberne Löwe“ für die Regie an Ilya Khrzhanovsky für „DAU“.
- Der Dokumentarfilm „NAZA“ von Yuval Abraham und Rachel Shor erhielt den Sonderpreis der Jury im Hauptkonkurrenzprogramm.

Die Verleihungszeremonie des 83. Internationalen Filmfestivals von Venedig, das am 12. September 2026 zu Ende ging, stand im Zeichen des weiblichen Regieblicks. Das Hauptereignis des Abends war der dänisch-schwedisch-lettische Film „Die Unbekannte“ (Woman Unknown), der mit dem Goldenen Löwen für den besten Film ausgezeichnet wurde. Die Regie führte May El-Touhai, die damit zu dem kleinen Kreis der Regisseure zählt, die die höchste Auszeichnung der Biennale erhalten haben, und zur achten Frau in der Geschichte des Festivals wurde, der diese Ehre zuteilwurde. Gleichzeitig erhielt die Darstellerin der Hauptrolle, Mathilde Arsel, den Volpi-Cup für die beste weibliche Rolle, wodurch der Film zum doppelten Preisträger der Hauptkonkurrenz wurde.

### Eine Geschichte über einen Krieg, der nicht loslässt

Die Handlung von „Die Unbekannte“ spielt in Dänemark in den Jahren unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Im Zentrum der Geschichte steht Marie, eine junge Frau, die als Nanny und Hausmädchen bei dem reichen Witwer Christian arbeitet, für den sie zu heiraten gedenkt. Die Ehe verspricht ihr den Status der Hausherrin, doch Marie hütet ein Geheimnis: Während des Krieges hatte sie eine romantische Beziehung zu einem deutschen Soldaten. Als die Vergangenheit zurückkehrt, muss die Heldin einen Weg finden, das Leben zu schützen, das sie aufzubauen versucht. Hinter Marias persönlicher Geschichte steht, so die Absicht der Autoren, ein breiteres Problem – das Schicksal der Frauen im Krieg und Vorurteile, die trotz historischer Distanz auch in der modernen Gesellschaft ihre Aktualität bewahren.

### Jury und Konkurrenzprogramm

Das Internationale Filmfestival von Venedig 2026 fand vom 2. bis 12. September statt, und um den Hauptpreis bewarben sich 21 Filme. Die Jury wurde von der amerikanischen Regisseurin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Produzentin Maggie Gyllenhaal geleitet; zu ihrem Kreis gehörten zudem Kaouther Ben Hania, Daniel Blumberg, Francesco Casati, Xavier Gagnoli, Shahrbanu Sadat und Johnny To. Eine bemerkenswerte Tatsache, die in den Berichten von der Zeremonie betont wurde: May El-Touhai war die einzige weibliche Regisseurin unter den 21 Kandidatinnen und Kandidaten für den Goldenen Löwen, die ohne Koautorschaft arbeitete. Der einzige andere Film in der Konkurrenz, der unter Mitwirkung einer weiblichen Regisseurin gedreht wurde, war „NAZA“ von Yuval Abraham und Rachel Shor.

### Das vollständige Bild der Auszeichnungen

Neben dem Goldenen Löwen und dem Volpi-Cup verteilte die Jury die übrigen Preise der Hauptkonkurrenz. Der Große Preis der Jury (der „Silberne Löwe“) ging an den Film „Mögliche Liebe“ des südkoreanischen Regisseurs Lee Chang-dong. Den „Silbernen Löwen“ für die beste Regie erhielt Ilya Khrzhanovsky für „DAU“, eine gemeinsame Produktion Deutschlands, Frankreichs und Schwedens. Der Preis für das beste Drehbuch wurde an Stefan Brize, Coralie Amedeo und Olivier Gorse für „Un bon petit saltat“ („Ein guter kleiner Soldat“) verliehen. Der Marcello-Mastroianni-Preis für den besten jungen Schauspieler ging an Malu Hebizy für ihre Rolle in „15/18“ („Ein Ort, an dem man heilen kann“). Der Preis des Publikumsfavoriten Venice Spotlight (Armani Beauty) wurde an „I Matter“ („Eu contez“) der Regisseurin Alina Șerban verliehen, und der Luigi-De-Laurentiis-Preis für den ersten Film ging an „La maison du vent“ („Das Haus des Windes“) von Auguste Bernard Kuemo Yanghu.

### „NAZA“ und der Krieg als Thema der Zeit

Der Dokumentarfilm „NAZA“, gedreht von Yuval Abraham und Rachel Shor und von den Unternehmen The Guardian und JW Films in Großbritannien produziert, erhielt den Sonderpreis der Jury im Hauptkonkurrenzprogramm. Die Auszeichnung wurde zu einem der Hauptereignisse des Festivals: Der Film über den Krieg im Gazastreifen wurde im Hauptkonkurrenzprogramm ausgezeichnet und verhalf Venedig 2026 zu einem modernen Aspekt. Zusammen mit „Die Unbekannte“, die die Wunden untersucht, die der Krieg Frauen zufügt, machte „NAZA“ das Neuverdenken des Krieges und seiner Folgen – aus historischer, sozialer und humanitärer Perspektive – zum Leitthema dieses Jahres in Venedig.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Internationales Filmfestival von Venedig 2026: Siege, die den Geist der Zeit widerspiegeln.](https://www.vietnam.vn/ru/lhp-venice-2026-nhung-chien-thang-mang-dau-an-thoi-cuoc) - Подтверждает даты фестиваля (2–12 сентября 2026), состав жюри под председательством Мэгги Джилленхол и список наград.
- [Wer gewann auf dem Internationalen Filmfestival von Venedig 2026](https://www.metronews.ru/novosti/kyltyra/kino/reviews/kto-pobedil-na-venecianskom-kinofestivale-2026-2191847/) - Совпадает по лауреатам основного конкурса: «Золотой лев» — «Неизвестная женщина», Гран-при — «Возможная любовь», режиссура — «ДАУ».
- [Der „Goldene Löwe“ von Venedig ging an die einzige und unbekannte Frau](https://kino.rambler.ru/movies/57057470-venetsianskiy-zolotoy-lev-dostalsya-edinstvennoy-i-neizvestnoy-zhenschine/) - Подтверждает статус Мэй эль-Тухи как единственной женщины-режиссёра в конкурсе без соавторства и восьмой женщины с «Золотым львом».
- [Die Preisträger des Internationalen Filmfestivals von Venedig wurden bekannt](https://www.kinometro.ru/news/show/name/venice2026_winners_13092026) - Совпадает по полным спискам наград, включая Кубок Вольпи для Матильды Арсель и специальный приз жюри для «НАЗА».

## ❓ FAQ

### Q: Welcher Film erhielt den Goldenen Löwen auf dem Internationalen Filmfestival von Venedig 2026?
**A:** Den Goldenen Löwen für den besten Film erhielt „Die Unbekannte“ (Woman Unknown) der Regisseurin May El-Touhai – ein gemeinsames Projekt Dänemarks, Schwedens und Lettlands.

### Q: Wer leitete die Jury von Venedig 2026?
**A:** Die Jury wurde von der amerikanischen Regisseurin, Schauspielerin, Drehbuchautorin und Produzentin Maggie Gyllenhaal geleitet; zu ihrem Kreis gehörten zudem Kaouther Ben Hania, Daniel Blumberg, Francesco Casati, Xavier Gagnoli, Shahrbanu Sadat und Johnny To.

### Q: Wer erhielt den Volpi-Cup für die beste weibliche Rolle?
**A:** Den Volpi-Cup für die beste weibliche Rolle erhielt Mathilde Arsel für ihre Rolle im Film „Die Unbekannte“.

### Q: Was ist über die Handlung von „Die Unbekannte“ bekannt?
**A:** Die Handlung spielt in Dänemark nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Hauptfigur Marie, Nanny und Hausmädchen beim Witwer Christian, bereitet sich darauf vor, ihn zu heiraten, doch sie hütet ein Geheimnis über eine Affäre mit einem deutschen Soldaten während des Krieges.

### Q: Welche weiteren Preise wurden in der Hauptkonkurrenz verliehen?
**A:** Den Großen Preis der Jury (den „Silbernen Löwen“) erhielt „Mögliche Liebe“ von Lee Chang-dong, den „Silbernen Löwen“ für die Regie Ilya Khrzhanovsky für „DAU“, den Preis für das Drehbuch Stefan Brize, Coralie Amedeo und Olivier Gorse für „Un bon petit saltat“ und den Sonderpreis der Jury der Dokumentarfilm „NAZA“.