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title: "Ist der Personalsturm vorbei? Der Ausschuss der Werchowna Rada hat die Frage des Rücktritts von Syrskyj vor dem Hintergrund des Skandals im Regiment „Skala' zurückgezogen"
description: "Fedor Venislavsky schloss den Rücktritt von Syrskyj vor dem Hintergrund des Skandals im Regiment „Skala' aus 🇺🇦🛑. Der Ausschuss der Werchowna Rada nannte die Vorwürfe gegen den Oberbefehlshaber unbegründet und lokal. Derzeit läuft eine dienstliche Überprüfung der Fakten, aber die strategische Führung der Armee ändert sich nicht 📉🔍."
date: 2026-06-27T10:37:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Ist der Personalsturm vorbei? Der Ausschuss der Werchowna Rada hat die Frage des Rücktritts von Syrskyj vor dem Hintergrund des Skandals im Regiment „Skala' zurückgezogen

![Andrij Syrskyj hält Pressekonferenz im Amt des Präsidenten der Ukraine, nachdem Rücktrittsantrag zurückgezogen wurde](https://xab.info/media/2026/06/27/venislavskiy-isklyuchil-otstavku-syrskogo-skandal-polk-skala/venislavskiy-isklyuchil-otstavku-syrskogo-skandal-polk-skala-1.webp)

Im ukrainischen Parlament wurde die resonanzreiche Situation rund um das 425. separate Sturmregiment „Skala' kommentiert, die in den letzten Tagen Anlass zu weitreichenden Diskussionen über Personalwechsel in der höchsten Führungsebene des Kommandos gegeben hat. Fedor Venislavsky, Mitglied des Ausschusses der Werchowna Rada für Fragen der nationalen Sicherheit, Verteidigung und Aufklärung, erklärte, dass es keine Gründe für die Abberufung des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine, General Alexander Syrskyj, gibt.

Die Erklärung des Parlamentariers erfolgte am 27. Juni 2026 und schloss die Frage eines möglichen Rücktritts des Chefs des Generalstabs, die in sozialen Medien und im Medienraum angeheizt wurde, faktisch ab.

### Rechtlicher Aspekt: Wo verläuft die Grenze der Verantwortung

Venislavsky wies bei der Analyse der Situation darauf hin, dass im öffentlichen Raum eine übermäßige Politisierung des Vorfalls stattgefunden hat. Nach seiner Meinung ist der Versuch, die Verantwortung für taktische Vorfälle vor Ort auf die Ebene der strategischen Führung zu verlagern, methodisch falsch.

Der Parlamentarier berief sich auf das geltende Gesetzgebungsrecht, insbesondere auf Artikel 3 des Gesetzes der Ukraine „Über die Streitkräfte der Ukraine'. Gemäß der Rechtsgrundlage:

    - Die Gesamtleitung der Armee obliegt dem Präsidenten der Ukraine als Oberster Befehlshaber.

    - Die unmittelbare Führung der Truppen obliegt dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine.

    - Die Verantwortung für das operative Management, die Verteilung des Personals und die Aufrechterhaltung der Disziplin in einer bestimmten Einheit liegt bei deren Kommandeur.

Demnach können die Ereignisse innerhalb des Regiments „Skala' aus Sicht des zuständigen Ausschusses keine rechtliche Grundlage für den Wechsel der höchsten Führung des Landes bilden.

### Vorfall im Regiment „Skala': Von sozialen Medien zur dienstlichen Überprüfung

Auslöser für die Wiederaufnahme der Diskussion waren Meldungen, die in sozialen Medien und einer Reihe von Medienmaterialien erschienen. Sie betrafen Besonderheiten der internen Kommunikation und der Ausführung von Kampfbefehlen im 425. separaten Sturmregiment. Einige gesellschaftliche Aktivisten interpretierten diese Daten als Anzeichen eines systemischen Managementkrisen, die ein Eingreifen des Verteidigungsministeriums erfordern.

Allerdings bestehen offizielle Vertreter des Verteidigungsressorts und der zuständigen Inspektionen auf einer streng geregelten Ordnung der Faktenverifizierung. Derzeit werden von den zuständigen Organen des Militärischen Rechtsdienstes (WSP) Überprüfungsmaßnahmen durchgeführt.

Ziel der Untersuchung ist die Feststellung objektiver Umstände und die Bewertung der Handlungen der Beamten des Regiments. Offizielle Schlussfolgerungen zur Rechtmäßigkeit der erteilten Befehle werden erst auf Grundlage der Arbeit spezieller Kommissionen erstellt. Bis dahin gelten alle Urteile als verfrüht.

### Position des Ausschusses der Werchowna Rada und Status der Untersuchung

Der Ausschuss der Werchowna Rada für Fragen der nationalen Sicherheit bewertet den Vorfall als lokal. Nach der Position des zuständigen Organs bestehen in der aktuellen Situation keine Personalrisiken für den Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine. Gleichzeitig setzen die Organe der militärischen Verwaltung das Verfahren fort.

Gemäß der Disziplinarordnung der Streitkräfte der Ukraine hat der Vorgesetzte das Recht, Befehle zu erteilen, und der Untergebene ist verpflichtet, diese auszuführen. Die rechtliche Bewertung der Rechtmäßigkeit dieser Befehle und des Handelns des Kommandos liegt in der ausschließlichen Zuständigkeit der Organe der Militärjustiz und spezialisierter Ermittlungsstrukturen. Solange die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind, bleiben öffentliche Aufrufe zum Rücktritt der Armeeleitung im Parlament ohne faktische und rechtliche Unterstützung.