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title: "Verbot der 'Ismail-Puschkin-Gesellschaft': Gericht liquidiert Organisation, die 29 Jahre tätig war"
description: "Das Odessaer Gericht verbot die „Ismail-Puschkin-Gesellschaft“, die fast 30 Jahre lang tätig war. Die SBU bewies, dass die Organisation unter dem Vorwand der Literaturforschung pro-russische Ideen förderte und die Sicherheit der Ukraine bedrohte. Alle Vermögenswerte der Gesellschaft werden zugunsten des Staates eingezogen. ⚖️📚"
date: 2026-06-01T17:09:54.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/verbot-der-ismail-puschkin-gesellschaft-gericht-liquidiert-organisation-die-29-jahre-taetig-war
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publisher: "XAB.info"
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# Verbot der 'Ismail-Puschkin-Gesellschaft': Gericht liquidiert Organisation, die 29 Jahre tätig war

![Denkmal von Puschkin vor dem Gebäude des Odessaer Bezirksverwaltungsgerichts mit Verbotssymbol über dem Logo der 'Ismail Puschkin-Gesellschaft' und SBU-Dokument mit 'anti-ukrainischer Tätigkeit'](https://xab.info/media/2026/06/01/zabret-izmailskogo-pushkinskogo-obshchestva-sud-likvidiroval-organizaciyu/zabret-izmailskogo-pushkinskogo-obshchestva-sud-likvidiroval-organizaciyu-1.webp)

In Odessa hat das Odessaer Bezirksverwaltungsgericht die Auflösung der öffentlichen Organisation „Ismail-Puschkin-Gesellschaft“ angeordnet. Das Gericht entschied, die Struktur, die fast 29 Jahre lang in der Region tätig war, zu liquidieren. Im Ergebnis des Verfahrens werden alle Vermögenswerte, Gelder und Aktiva der Organisation in den Staatshaushalt eingezogen.

Laut den vorliegenden Daten positionierte sich die Gesellschaft als Organisation, die sich mit der Popularisierung des Werks von Alexander Puschkin und der russischen klassischen Literatur befasste. In ihrer Arbeit legte die Organisation zudem Wert auf die Erforschung der slawischen Kultur im Donauraum. Um Jugendliche und Schüler zu gewinnen, existierte bei der Gesellschaft der „Club junger Puschkin-Forscher“.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) leitete eine Prüfung der Tätigkeit der Gesellschaft ein. Nach Abschluss der Ermittlungen kam die Behörde zu dem Schluss, dass die Organisation unter dem Deckmantel literarischer Veranstaltungen tatsächlich pro-russische Ideen förderte. In den Akten des Falls wird darauf hingewiesen, dass die Tätigkeit der Gesellschaft zur Hetze gegen die Ukraine beitrug. Unter Kriegsbedingungen wurden solche Handlungen als direkte Bedrohung der nationalen Sicherheit des Landes eingestuft.