In der Nacht zum 28. Oktober 2026 ereignete sich vor der israelischen Botschaft in Belgrad ein Vorfall, den sowohl serbische als auch israelische Behörden als terroristischen Akt einstufen. Das israelische Außenministerium bestätigte offiziell einen „gescheiterten Terroranschlag“ in der Nähe der diplomatischen Vertretung und betonte, dass keiner der Botschaftsmitarbeiter verletzt wurde. Die serbische Polizei teilte ihrerseits mit, dass der Angriff spät in der Nacht stattfand, als die Botschaft für Besucher bereits geschlossen war.

Ablauf des Angriffs und Maßnahmen der Sicherheitskräfte

Angaben der serbischen Polizei zufolge drang der Verdächtige durch den Haupteingang auf das Botschaftsgelände ein und griff einen im Objektschutz eingesetzten Offizier einer Elteeinheit mit einem Messer an. Bei der Auseinandersetzung erregte der Beamte leichte Gesichtsverletzungen, schaffte es jedoch, das Feuer zu eröffnen und den Angreifer zu erschießen. Wie der serbische Innenminister Ivica Dacic mitteilte, trug der Jugendliche zwei Messer bei sich. Während des Angriffs rief er „Allahu Akbar“ — einen Ausdruck, der auf Arabisch „Gott ist groß“ bedeutet.

Reaktion der serbischen Behörden und Erhöhung der Bedrohungsstufe

Innenminister Ivica Dacic erklärte, dass die serbische Polizei den Vorfall als „Terroranschlag“ wertet. Im Zusammenhang mit dem Vorfall wurde die terroristische Bedrohungsstufe im Land auf das höchste Niveau angehoben und die Präsenz von Strafverfolgungsbehörden an Schlüsselpunkten in Belgrad und anderen Städten verstärkt. Die zuständigen serbischen Behörden ermitteln bereits zu den Umständen des Angriffs, einschließlich der Feststellung von Motiven und möglicher Verbindungen des Verdächtigen zu anderen Personen.

Position Israels

Das israelische Außenministerium bestätigte die Informationen über einen „gescheiterten Terroranschlag“ in der Nähe seiner Botschaft in Serbien. In der Erklärung wurde betont, dass bei dem Vorfall keine Mitarbeiter der diplomatischen Vertretung verletzt wurden. Die israelische Seite äußerte ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit den serbischen Strafverfolgungsbehörden im Rahmen gemeinsamer Ermittlungen.

Profil des Verdächtigen

Nach Angaben von Ivica Dacic handelte es sich bei dem Angreifer um einen Jugendlichen, vermutlich aus der Stadt Šabac im Westen Serbiens. Serbischen Sicherheitsdiensten zufolge hatten diese die Person bereits zuvor überwacht. Vorliegenden Informationen zufolge hing der Verdächtige den Ideen der selbsternannten Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) an und veröffentlichte die schwarze Flagge dieser Organisation auf seiner persönlichen Instagram-Seite. Diese Umstände werden voraussichtlich einen Schwerpunkt der Ermittlungen bilden.

Ermittlungen und nächste Schritte

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Materials setzen die serbischen Strafverfolgungsbehörden ihre Arbeit zur Klärung aller Umstände des Vorfalls fort. Die erhöhte Terrorbedrohungsstufe und die verstärkte Polizeipräsenz an öffentlichen Orten bleiben bestehen. Den vorliegenden Daten zufolge stimmen die israelische und die serbische Seite ihre Handlungen im Rahmen der bilateralen Sicherheitszusammenarbeit ab. Die Ergebnisse der Ermittlungen und mögliche zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen werden bekannt gegeben, sobald offizielle Informationen vorliegen.