Folgen des nächtlichen Angriffs: Kommunikationsausfälle

Der Betreiber Vodafone meldete mögliche vorübergehende Unterbrechungen im Internetdienst in Kiew. Ursache dafür sind die Folgen des nächtlichen russischen Beschusses der Hauptstadt. Das Unternehmen warnte Kunden vor möglichen Schwierigkeiten beim Zugang zu Festnetz-Internetdiensten.

In einer Erklärung von Vodafone wurde betont, dass es sich nicht um geplante Wartungsarbeiten handelt, sondern um tatsächliche Folgen des Angriffs. Die Fachleute des Unternehmens arbeiten seit dem frühen Morgen an der Wiederherstellung des Netzes und der Behebung von Störungen.

Die Zahl der Opfer steigt: 13 Tote, 73 Verletzte

Laut den neuesten Angaben wurden bei dem nächtlichen Angriff auf Kiew 86 Personen verletzt, davon 13 getötet. Rettungskräfte führen weiterhin Sucharbeiten unter den Trümmern beschädigter Wohnhäuser durch, insbesondere im Stadtteil Darnyzi.

Reaktion des russischen Verteidigungsministeriums und Trauer in Kiew

Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass der Angriff auf Objekte der Verteidigungsindustrie gerichtet war, erwähnte jedoch keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Gleichzeitig wurde in Kiew am 3. Juli ein Tag des Trauers erklärt: Staatliche Flaggen wurden auf Halbmast gesetzt, alle Unterhaltungsveranstaltungen abgesagt.

Alle Details zu den Folgen des Angriffs auf die Hauptstadt am 2. Juli finden Sie in einem separaten Artikel von RBC-Ukraine.