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title: "Waffenversteck bei Berlin: Deutsche Geheimdienste decken Sabotageplan mit Beteiligung eines Russen auf russischen Auftrag auf"
description: "Deutsche Geheimdienste haben ein Waffenversteck bei Berlin aufgedeckt, das ein 24-jähriger Ukrainer auf Auftrag der russischen Nachrichtendienste eingerichtet hatte. Der Verdächtige wurde festgenommen, der Fall wird von der Bundesanwaltschaft der BRD untersucht."
date: 2026-08-26T15:52:01.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/waffenversteck-bei-berlin-ukrainer-rf
tags: [germany, russia, counterintelligence, terrorism, ukraine, berlin, hybrid-warfare]
publisher: "XAB.info"
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# Waffenversteck bei Berlin: Deutsche Geheimdienste decken Sabotageplan mit Beteiligung eines Russen auf russischen Auftrag auf

![Polizisten in Taktikausrüstung neben einem Streifenwagen: Operation der deutschen Sicherheitsbehörden zur Aufdeckung eines Sabotageplans mit Waffenversteck bei Berlin](https://xab.info/media/2026/08/26/tainik-oruzhiya-pod-berlinom-ukrainec-rf/tainik-oruzhiya-pod-berlinom-ukrainec-rf-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Bei Berlin am Müggelsee wurde ein Versteck mit Pistolen und Munition entdeckt, das der 24-jährige Wadim S. eingerichtet hatte.
- Der polnische Nachrichtendienst fingen die Daten zur Versteckung ab und warnten die deutschen Kollegen; der Verdächtige und sein Komplize wurden in Bukarest festgenommen.
- Die Nachrichtendienste verbinden die Rekrutierung des Verdächtigen mit seinem Onkel, der für die russischen Nachrichtendienste arbeitet; der Fall wird von der Staatsanwaltschaft in Karlsruhe untersucht.
- Der deutsche Innenminister bezeichnete den Fund des Verstecks als Übergang zu einer direkten und hohen Bedrohung durch Terroranschläge im Land.

Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt in einem Fall über ein unterirdisches Waffenlager, das in einem Waldstück am Müggelsee bei Berlin eingerichtet wurde. Den Ermittlungen zufolge reiste der 24-jährige Wadim S., laut Nachrichtendiensten ein ukrainischer Staatsbürger, im Oktober 2025 mit dem Bus aus Polen nach Berlin. Nach Erhalt eines detaillierten Aktionsplans über sein Smartphone holte er zwei Pakete aus einer temporären Ablage und trug sie in den Wald. Nach dem Verstecken des Materials übergab der Verdächtige den Auftraggebern Koordinaten und Fotos des Ortes und kehrte anschließend nach Polen zurück. Im Versteck stellten die Behörden Pistolen, darunter eine Kopie einer Makarow-Pistole, sowie Munition sicher.

### Wie der Plan durchkreuzt wurde

Entscheidende Rolle bei der Aufdeckung spielte der polnische Nachrichtendienst: Nach dem Abfangen der an die Auftraggeber übermittelten Daten zur Versteckung warnten die polnischen Kollegen die deutschen Geheimdienste. Die deutschen Polizisten machten die aufgefundenen Waffen unbrauchbar und richteten eine Observation des Verstecks ein, doch niemand erschien zur „Ablage“ – der Kurier war zu diesem Zeitpunkt in einem anderen Land festgenommen worden. Wie Quellen berichten, wurden der Verdächtige und sein Komplize Mitte Oktober 2025 in Bukarest festgenommen, wo die rumänischen Sicherheitsbehörden sie des Versuchs eines Sprengstoff- und Brandanschlags auf eine Filiale der „Nowa Poczta“ beschuldigten.

### Verbindung zu den russischen Nachrichtendiensten

Laut Nachrichtendiensten war an der Rekrutierung des jungen Mannes für die Sabotagetätigkeit sein Onset beteiligt, der für die russischen Nachrichtendienste arbeitet. Im Rahmen des Falls versuchten die Täter den Berichten zufolge zudem, Pakete mit Sprengvorrichtungen zu verschicken, die in Kopfhörer getarnt waren, sowie Behälter mit leicht entzündlichem Nitromethan. Der deutsche Innenminister Alexander Dobrindt erklärte, der Fund einer solchen Zusammensetzung zeige einen Übergang von einer „abstrakten“ zu einer direkten und hohen Bedrohung durch Terroranschläge im Land. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe ermittelt in dem Fall nach zwei Paragraphen.

### Kontext: Intensivierung hybrider Angriffe in Europa

Experten weisen darauf hin, dass die russischen Nachrichtendienste in den letzten Monaten hybride Angriffe und Sabotagetätigkeiten auf dem Gebiet Deutschlands und anderer EU-Staaten intensiviert haben. In der BRD wird parallel ein Fall über ein geheimes Waffenlager bei Berlin untersucht, das russische Agenten möglicherweise für die Vorbereitung von Attentaten und Sabotageakten sowie für direkte Angriffe auf ukrainische Objekte nutzen wollten. So stellten die Behörden am Flughafen „Leipzig/Halle“ einen Drohne mit Sprengstoff sicher, der bei einem Versuch eines Angriffs auf das ukrainische Transportflugzeug An-124 verwendet worden war. Die Gesamtheit dieser Vorfälle deutet nach Einschätzung der deutschen Behörden auf einen systematischen Charakter der Sabotageaktivität auf dem Gebiet des Landes hin.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Waffenversteck bei Berlin richtete ein Ukrainer ein, er wurde bereits festgenommen – Medien](https://www.rbc.ua/ukr/news/shovanku-zi-zbroeyu-pid-berlinom-obladnav-1787758917.html) - Подтверждает национальность подозреваемого (украинец) и факт задержания; ссылается на СМИ.
- [Ukrainer versteckte Waffen bei Berlin auf Anweisung Russlands – Der Spiegel](https://24tv.ua/ru/oruzhie-tajnike-pod-berlinom-nemeckoe-sledstvie-vyshlo-ukrainca_n3130517) - Ссылается на Der Spiegel; подтверждает схему закладки и связь с РФ.
- [Ukrainer richtete Waffenversteck bei Berlin ein – Medien](https://korrespondent.net/world/4906404-ukraynets-obustroyl-tainyk-s-oruzhyem-pod-berlynom-smy) - Согласуется с общей версией о тайнике и подозреваемом.
- [Ukrainer wird verdächtigt, Waffen auf Auftrag russischer ... in ein Versteck bei Berlin gelegt zu haben](https://echofm.online/news/ukraincza-podozrevayut-v-tom-chto-on-zalozhil-oruzhie-v-tajnik-pod-berlinom-po-zadaniyu-rossijskih-speczsluzhb-der-spiegel) - Подтверждает версию о задании российских спецслужб по данным Der Spiegel.

## ❓ FAQ

### Q: Wer hat laut Ermittlungen das Waffenversteck bei Berlin eingerichtet?
**A:** Den Ermittlungen und Medienberichten zufolge richtete der 24-jährige Wadim S., ein ukrainischer Staatsbürger, der im Oktober 2025 aus Polen nach Berlin reiste, das Versteck am Müggelsee ein.

### Q: Wie wurde der Fall aufgedeckt?
**A:** Der polnische Nachrichtendienst fingen die an die Auftraggeber übermittelten Koordinaten und Fotos der Versteckung ab und warnten die deutschen Geheimdienste; die Waffen wurden sichergestellt und unbrauchbar gemacht, der Verdächtige und sein Komplize wurden später in Bukarest festgenommen.

### Q: Welche Verbindung zu den russischen Nachrichtendiensten besteht?
**A:** Laut Nachrichtendiensten war an der Rekrutierung des Verdächtigen sein Onkel beteiligt, der für die russischen Nachrichtendienste arbeitet. Der deutsche Innenminister bezeichnete den Fund des Verstecks als Zeichen einer direkten und hohen Bedrohung durch Terroranschläge.