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title: "Wasserkollaps in der Krim: Am 7. Juli bleiben die Bewohner von neun Städten und drei Bezirken ohne Wasser"
description: "Am 7. Juli bleiben in der besetzten Krim die Bewohner von 9 Städten und 3 Bezirken ohne Wasser. Die Besatzer begründen dies mit Reparaturen, aber die wahre Ursache sind Angriffe auf Energieobjekte und Brände auf Umspannwerken. 🔥💧 In den Dörfern gelten strenge Versorgungspläne, und in Jewpatorija wird Wasser mit Tankwagen geliefert."
date: 2026-07-07T07:14:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/wasserkollaps-in-der-krim-7-juli-ohne-wasser-bleiben-bewohner-von-neun-staedten
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publisher: "XAB.info"
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# Wasserkollaps in der Krim: Am 7. Juli bleiben die Bewohner von neun Städten und drei Bezirken ohne Wasser

![See in der Krim mit Wohngebäuden im Vordergrund, das die Wasserkrise veranschaulicht](https://xab.info/media/2026/07/07/vodnyj-kollaps-v-krymu-7-iyulya-bez-vody-ostanutsya-zhiteli-devyati-gorodov/vodnyj-kollaps-v-krymu-7-iyulya-bez-vody-ostanutsya-zhiteli-devyati-gorodov-1.webp)

Die Situation mit der Wasserversorgung auf der besetzten Halbinsel verschärft sich. Am 7. Juli werden massive Unterbrechungen der Wasserversorgung die Bewohner von neun Städten und drei Bezirken der Krim betreffen. Informationen über die bevorstehenden Abschaltungen kamen vom Besatzungsunternehmen „Wasser Krim“, wie RBC-Ukraine berichtet.

### Umfang der Abschaltungen und Ursachen

Die Besatzungsmacht begründet den bevorstehenden Wasserkollaps mit der Notwendigkeit von Notfallreparaturen. Allerdings sind nicht nur städtische Agglomerationen betroffen, sondern auch angrenzende ländliche Gebiete. In der Risikozone befinden sich die Bezirke Belogorsk, Kurman und Dschanкой.

Die Ursachen für den Wassermangel in der Region sind komplex. Zu den Hauptfaktoren zählen kritische Probleme mit der Stromversorgung und die Erschöpfung der Vorräte in den Stauseen. Zuvor hatte die besetzte „Chefadministratorin“ von Saki, Julia Predybailo, erklärt, dass die Stadt genau wegen des Stromausfalls ohne Wasser geblieben sei.

### Bestätigung der Probleme durch Satelliten

Die Komplexität der Energiesituation wird durch unabhängige Daten bestätigt. Satellitenbilder haben Brände auf dem Umspannwerk „Saki“ und dem Bahnhof registriert. Diese Vorfälle beeinflussen direkt die Arbeit der Pumpstationen und der Wasserverteilungssysteme.

### Versorgungspläne und Wassertransport

Das Problem beschränkt sich nicht auf einzelne Abschaltungen. Seit dem 1. Juli wurden in Dörfern im Süden der Halbinsel strenge Wasserversorgungspläne eingeführt. Die Situation in verschiedenen Ortschaften variiert:

- In Jewpatorija wird Wasser mit Tankwagen transportiert, da eine zentrale Versorgung nicht möglich ist.

- Im Dorf Werschaja Kutuzowka im Jaltaer Bezirk wird Wasser nur tagsweise geliefert – von 06:00 bis 22:00 Uhr.

- Im Dorf Lutschistoe sind die Einschränkungen noch strenger: Auf bestimmten Straßen ist die Wasserversorgung nur vier Stunden am Abend verfügbar.

Die Energieinfrastruktur der Krim bleibt weiterhin verwundbar. Zuvor hatte RBC-Ukraine über Angriffe ukrainischer Soldaten auf einen russischen Öltanker und ein Öllager auf der Halbinsel berichtet. Darüber hinaus wurden im Juli zahlreiche feindliche Energieobjekte in der Krim und im Donbass von der Ukraine getroffen, was die Situation der Lebenserhaltung in der Region verschlimmert.