---
title: "Kiew baut kombinierte Wasserubergange uber den Dnipro fur 1 Milliarde Hrywnja — Klitschko"
description: "Der Verteidigungsrat von Kiew hat ein Projekt fur kombinierte Wasserubergange uber den Dnipro und Zufahrtsstrassen im Wert von 1 Milliarde Hrywnja genehmigt. Die Standorte werden von der Militarfuhrung festgelegt, die Mittel bereitgestellt von der Stadt."
date: 2026-10-27T14:48:24.568Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/wasseruebergange-dnipro-kiew-klitschko
tags: [kyiv, dnipro-crossings, vitali-klychko, infrastructure, defense-council, ukraine]
author: "Alexander Buran"
publisher: "XAB.info"
---

# Kiew baut kombinierte Wasserubergange uber den Dnipro fur 1 Milliarde Hrywnja — Klitschko

![Kiews Burgermeister Witalij Klitschko in militarischer Tarnung vor dem Hintergrund der ukrainischen Flagge im Buro](https://xab.info/media/2026/10/27/vodnye-perepravy-cherez-dnipro-v-kyieve/vodnye-perepravy-cherez-dnipro-v-kyieve-1.webp)

## Kernpunkte

- In Kiew ist der Bau kombinierter Wasserubergange uber den Dnipro und Zufahrtsstrassen fur 1 Milliarde Hrywnja geplant.
- Die Standorte der Ubergange werden von der Militarfuhrung festgelegt, die Genehmigung erfolgt durch die Militarverwaltung der Stadt Kiew.
- Der Verteidigungsrat erorterte auch den Schutz von Bruckenbauwerken vor dem Hintergrund von Angriffen auf die kritische Infrastruktur; in der Nacht zum 27. Oktober wurde die Sudbrucke beschadigt.

In Kiew ist der Bau kombinierten Wasserubergange uber den Fluss Dnipro sowie dazugehoriger Zufahrtsstrassen geplant. Die Kosten des Projekts werden auf 1 Milliarde Hrywnja geschatzt. Dies gab der Burgermeister der Hauptstadt, Witalij Klitschko, bekannt und wies darauf hin, dass die entsprechende Frage im Stadtrateschutzrat erortert wurde. Seiner Ansicht nach gehort die Initiative dem Staat, und die Regierung hat bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst.

### Entscheidung des Verteidigungsrates und Rolle der Militarfuhrung

Wie Klitschko erklarte, stand unter den zur Prufung durch den Verteidigungsrat der Hauptstadt vorgelegten Fragen insbesondere die Umsetzung des Projekts zum Bau kombinierter Wasserubergange uber den Dnipro und der Zufahrtsstrassen im Vordergrund. Der Burgermeister betonte, dass die genauen Standorte der Ubergange von der Militarfuhrung festgelegt und die Genehmigung durch die Militarverwaltung der Stadt Kiew eingeholt wird. Somit unterliegt die Wahl der Standorte vor allem den Sicherheitsanforderungen und der operativen Notwendigkeit.

### Finanzierung: Die Stadt stellt 1 Milliarde Hrywnja bereit

Auf Empfehlung der Regierung wird Kiew die Finanzierung des Projekts selbst ubernehmen. „Die Stadt wird auf Empfehlung der Regierung die Mittel — 1 Milliarde UAH fur dieses Projekt — finden“, erklarte Klitschko. Dies bedeutet, dass der Bau der Ubergange und der Zufahrtswege aus dem stadtischen Haushalt im Rahmen des bereits gefassten Regierungsbeschlusses umgesetzt wird.

### Branchensicherheit vor dem Hintergrund von Infrastrukturangriffen

Zusatzlich zu den Ubergangen erorterte der Verteidigungsrat die Sicherheit des Betriebs der Brckenbauwerke der Hauptstadt unter Berucksichtigung der verstarkten feindlichen Angriffe auf die kritische Infrastruktur. Laut Klitschko arbeiten Spezialisten spezialisierter Stadteinrichtungen an zusatzlichen technischen Losungen zur Erhaltung der Konstruktionen der Bruckenubergange uber den Dnipro, und zu diesem Thema wurden Vorschlage des Militars angehort. Einige Medien berichten auch, dass im Rahmen der Gewahrleistung der Kapazitat uber den Fluss der Bau von Reserveinndammen und Pontonubergangen und langfristig der Vortrieb eines Tunnels gepruft werden.

### Kontext: Nachtlicher Angriff und Beschadigung der Sudbrucke

Entscheidungen uber Reserveubergange werden vor dem Hintergrund anhaltender Beschusse getroffen. In der Nacht zum 27. Oktober wurde Kiew Ziel eines Angriffs mit ballistischen Raketen: Infolgedessen wurden die Sudbrucke und die sich darauf befindliche U-Bahn-Infrastruktur beschadigt. Der Verkehr uber die Brucke wurde in beiden Richtungen vorubergehend gesperrt, der Betrieb der U-Bahn geandert. Genau solche Vorfalle unterstreichen die Notwendigkeit alternativer Moghlichkeiten zur Uberquerung des Dnipro, die nicht vom Zustand der Hauptbruckenubergange abhangen.

## Faktencheck und Quellen

- [В Киеве построят водные переправы через Днепр на 1 млрд гривен, - Кличко](https://www.rbc.ua/ukr/news/kievi-zbuduyut-vodni-perepravi-cherez-dnipro-1793110312.html) - Primarquelle: Entscheidung des Verteidigungsrates, 1 Mrd. UAH, Standorte durch Militarfuhrung festgelegt, Bruckenschutz, nachtlicher Angriff und Beschadigung der Sudbrucke.
- [В Киеве построят комбинированные водные переправы через Днепр: Кличко рассказал подробности](https://www.obozrevatel.com/section-zhizn-stolitsyi/news-u-kyyevi-pobuduyut-kombinovani-vodni-perepravy-cherez-dnipro-klychko-rozpoviv-podrobytsi-27-10-2026.html) - Bestatigt die Sitzung des Verteidigungsrates und die Frage der Umsetzung des Ubergangsprojekts.
- [В Киеве построят резервные переправы через Днепр](https://www.bfm.ru/news/619776) - Minister Kalaschnyk: Reserveinndamme und Pontonubergange, Arbeiten haben begonnen, Koordinierungstreffen beim Prasidenten.
- [В Киеве построят резервные переправы через Днепр и пророют туннель](https://svpressa.ru/society/news/534626/) - Absicht, in der nachsten Woche mit dem Bau von Reserveubergangen zu beginnen; Erwahnung eines Tunnels.

## Häufige Fragen

### Wie viel kostet das Projekt fur Wasserubergange uber den Dnipro in Kiew?

Die Projektkosten werden auf 1 Milliarde Hrywnja geschatzt; die Mittel dafur wird laut dem Burgermeister die Stadt auf Empfehlung der Regierung finden.

### Wer legt die Standorte der Ubergange fest?

Die Standorte werden von der Militarfuhrung festgelegt, und die Genehmigung erfolgt durch die Militarverwaltung der Stadt Kiew.

### Warum werden Reserveubergange gebaut?

Vor dem Hintergrund verstarkter Angriffe auf die kritische Infrastruktur und Beschadigungen von Bruckenbauwerken — in der Nacht zum 27. Oktober wurde die Sudbrucke beschadigt — werden alternative Moglichkeiten zur Uberquerung des Dnipro benotigt.