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title: "Sanktionen gegen Russland: Das Weiße Haus unterstützt den Gesetzentwurf von Lindsey Graham"
description: "Der Tod von Senator Lindsey Graham gab dem Gesetzentwurf über strenge Sanktionen gegen Russland einen unerwarteten Schub. Das Weiße Haus bestätigte die Unterstützung der Initiative, und Donald Trump ist bereit, neue Druckmittel gegen Moskau bereitzustellen. 🇺🇸🇷🇺"
date: 2026-07-13T20:10:00.000Z
lang: de
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tags: [donald-trump, lindsey-graham, russia-sanctions, white-house, richard-blumenthal]
publisher: "XAB.info"
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# Sanktionen gegen Russland: Das Weiße Haus unterstützt den Gesetzentwurf von Lindsey Graham

![US-Präsident Donald Trump im Ovalen Büro diskutiert Lindsey Grahams Gesetz über Sanktionen gegen Russland](https://xab.info/media/2026/07/13/beliy-dom-podderzhit-zakonoproekt-grama-o-sanktsiyah-protiv-rossii/beliy-dom-podderzhit-zakonoproekt-grama-o-sanktsiyah-protiv-rossii-1.webp)

Der Tod des republikanischen Senators Lindsey Graham wurde zu einem unerwarteten Katalysator für die Verabschiedung eines der am meisten diskutierten Gesetzentwürfe der letzten Jahre. Das Dokument, das weitreichende wirtschaftliche Beschränkungen für Russland vorsieht, erhielt einen starken Impuls für seine Weiterverfolgung im US-Kongress. Im Weißen Haus wurde offiziell bestätigt, dass die Administration von Donald Trump bereit ist, die Initiative zu unterstützen, an der Graham jahrelang gearbeitet hat.

### Wandel der Position der Administration

Ein Sprecher des Weißen Hauses teilte einem Fernsehsender mit, dass die Entscheidung von Präsident Donald Trump den Ratifizierungsprozess des Dokuments erheblich beschleunigen könnte. Dieses Ereignis ist von besonderer Bedeutung, da Trump zuvor auf die Erweiterung seiner eigenen Präsidentschaftsbefugnisse in Bezug auf die Verhängung von Sanktionen bestanden hatte und es vorzog, ohne gesetzgeberische Einschränkungen zu handeln.

Noch letzte Woche hatten Lindsey Graham und der demokratische Senator Richard Blumenthal mitgeteilt, dass die US-Administration nach langen Verhandlungen dem Dokument zugestimmt habe. Damals blieb jedoch die Frage der persönlichen Unterstützung von Präsident Trump offen. Jetzt ist diese Hürde beseitigt.

### Das Vermächtnis von Senator Graham

Der Führer der republikanischen Mehrheit im Senat, John Thune, bestätigte, dass das Weiße Haus in allen Phasen der Vorbereitung des Gesetzentwurfs eng mit Graham zusammengearbeitet hat. Laut Thune war dieses Dokument eines der wichtigsten Errungenschaften von Graham in den letzten Jahren und sollte sein politisches Vermächtnis werden.

„Dafür sind Anstrengungen sowohl der Demokraten als auch der Republikaner im Senat erforderlich, aber ich hoffe, dass wir es schaffen werden', betonte Thune und unterstrich die Notwendigkeit einer parteiübergreifenden Einheit in diesem Moment.

### Mechanismus der neuen Sanktionen

Der Kern des Gesetzentwurfs besteht darin, dem US-Präsidenten Donald Trump neue Instrumente zum Druck auf Moskau zur Verfügung zu stellen. Das Sanktionspaket wird den Weg für die Einführung hoher Zölle auf Importe aus Ländern ebnen, die weiterhin russisches Öl, Uran und Erdgas kaufen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, die wirtschaftliche Basis Russlands vor dem Hintergrund des Krieges mit der Ukraine weiter zu schwächen.

Lindsey Graham selbst hatte bereits während seines Besuchs in Kiew direkt erklärt, dass der von ihm entwickelte Gesetzentwurf dem Präsidenten zusätzliche Hebel für eine schnellere Beendigung des Konflikts bieten sollte.

### Aktionsplan nach Grahams Tod

Der republikanische Senator starb am Abend des 11. Juli nach einer kurzen, plötzlichen Krankheit. Sein Tod hinterließ eine Lücke im Team der Initiatoren, doch die Arbeit am Dokument wird nicht eingestellt. Richard Blumental teilte mit, dass er in naher Zukunft mit der Führung des Senats die Fertigstellung des Gesetzentwurfs besprechen plant.

Die wichtigste Aufgabe zurzeit ist die Suche nach einem neuen republikanischen Co-Autor, der Grahams Rolle bei der Förderung der Initiative übernehmen wird.

„Die schnelle Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs zum Gedenken an Senator Graham sollte als würdige Ehrung betrachtet werden', erklärte Blumental und fügte hinzu, dass dies genau das war, worüber sie während ihres letzten Gesprächs am Wochenende gesprochen hatten.