Die Ukrainer sollten sich auf eine plötzliche Änderung des Klimaszenarios einstellen. Nach einer Phase anomaler Hitze, die Anfang Mai neue Temperaturrekorde aufgestellt hat, nähert sich ein mächtiger atmosphärischer Front. Meteorologen des Ukrainischen Hydrometeorologischen Zentrums warnen: Bereits am Dienstag, dem 26. Mai, wird sich das Wetter drastisch ändern.
Wind, Regen und Gewitter
Der Hauptschlag wird in der Mitte der Woche erwartet. Während des Dienstags wird der Himmel von wechselnder Bewölkung bedeckt sein, und in den meisten Regionen, mit Ausnahme von Transkarpatien, sind gefährliche Windböen zu erwarten. Die Geschwindigkeit der Luftströmungen kann 15–20 m/s erreichen, was von den Bewohnern äußerste Vorsicht auf der Straße erfordert.
Die Situation wird sich am Mittwoch und Donnerstag, dem 27. und 28. Mai, verschlimmern. An diesen Tagen werden Regenfälle häufiger und einen erheblichen Teil des Landes erfassen. Experten klären auf, dass die Niederschläge von Gewittern begleitet sein können, und der Wind wird weiterhin aus Nordwesten mit einer Geschwindigkeit von 7–12 m/s wehen, wobei das Risiko starker Böen bestehen bleibt.
Temperaturabfall
Der Hauptindikator für die Wetteränderung wird der Temperaturabfall sein. Laut Meteorologen werden die Thermometer um 3–5 Grad im Vergleich zu den vorherigen Tagen sinken. Nachts wird die Temperatur +9...+16°C betragen, und tagsüber wird sich die Luft nur auf +18...+26°C erwärmen. Ausnahmen bilden nur Transkarpatien und die südlichen Regionen, wo der Thermometer auf +29°C steigen kann.
Situation in Kiew
Die Hauptstadt und die Kiewer Oblast werden keine Ausnahme vom allgemeinen Wetterbericht sein. Auch in Kiew wird wechselnde Bewölkung und Nordwestwind erwartet. Tagsüber sind im Stadtgebiet gefährliche Böen bis 15–20 m/s möglich, was von den kommunalen Diensten und den Bewohnern erhöhte Wachsamkeit erfordert.
So ist das kurzzeitige „Sommer“ im Mai zu Ende, und das Land bereitet sich auf typische Frühlingswetterkatastrophen vor. Den Bewohnern wird empfohlen, die Wettervorhersagen zu verfolgen und in Tagen der Sturmwarnung nicht unter Bäumen und Werbestrukturen zu bleiben.