Microsoft hat einen aktualisierten Fahrplan zur Verbesserung der Benutzererfahrung in Windows 11 vorgestellt. Diese Entscheidung ist eine Fortsetzung der vor vier Monaten gestarteten Initiative K2, die darauf abzielte, das Vertrauen der Nutzer in das Betriebssystem wiederherzustellen. Das Unternehmen bestätigte, dass eine Reihe von Änderungen bereits im Rahmen des Windows Insider-Programms getestet wird, während der allgemeine Release für diesen Herbst geplant ist.

Rückkehr der Flexibilität und Kontrolle über Updates

Zu den abgeschlossenen Aufgaben gehörten Verbesserungen wichtiger Interface-Elemente: das Startmenü, die Taskleiste, der Explorer, Widgets und das Windows Update-Zentrum. Nutzer werden wahrscheinlich die Rückkehr der Möglichkeit, die Taskleiste auf verschiedene Bildschirmseiten zu verschieben, begrüßen – eine Funktion, die in früheren Versionen des Systems entfernt wurde. Zudem werden zusätzliche Einstellungen für das Startmenü eingeführt und, was besonders wichtig ist, die Möglichkeit, Updates während der Windows-Installation zu überspringen.

Speicheroptimierung für Systeme mit 8 GB RAM

Eine der Hauptprioritäten für den Rest des Jahres 2026 ist laut Microsoft die Optimierung des Arbeitsspeicherbedarfs. Das Ziel ist ehrgeizig: Der Ressourcenverbrauch des Systems soll reduziert werden, um eine schnelle und reaktionsschnelle Leistung auf PCs mit mindestens 8 GB RAM zu gewährleisten. Dafür wird ein effizienterer Speicherverteiler eingeführt, WinUI 3-Anwendungen optimiert und die Belastung durch Chromium- und WebView2-Komponenten verringert.

Obwohl das Unternehmen keine konkreten Zahlen zur Speichereinsparung genannt hat, wird an diesem Bereich bereits gearbeitet. Microsoft hat nicht präzisiert, ob diese Verbesserungen als ein einziges Paket oder im Rahmen einer Reihe von Updates veröffentlicht werden.

Verbesserungen des Explorers und neue Funktionen

Die Architektur des Explorers wurde geändert, um den Start zu beschleunigen, die Navigation zu verbessern und die Stabilität zu erhöhen. Die Entwickler haben eine Reihe bekannter Probleme behoben: verschwommene Miniaturansichten, instabile Übergänge zur Startseite, Navigationsfehler per Tastatur sowie Probleme beim Umbenennen von Dateien und der Anzeige ihrer Größe.

Zu den Plänen für das laufende Jahr gehören auch vier neue Entwicklungsbereiche:

  • Schnellerer Prozess der ersten Systemkonfiguration;
  • Vereinfachter Zugriff auf Familien- und Elternteilskontrollfunktionen;
  • Natürlichere Sprachinteraktion;
  • Weiterarbeit an der Steigerung der Speichereffizienz auf PCs mit mindestens 8 GB RAM.

Laut Aussagen von Microsoft werden alle genannten Änderungen diesen Herbst für ein breites Publikum verfügbar sein. Derzeit können viele davon nur in Testversionen des Windows Insider-Programms bewertet werden.