Im amerikanischen East Rutherford findet heute das wichtigste Ereignis des Jahres in der Welt des Fußballs statt – das Endspiel der Weltmeisterschaft 2026. Um den Titel der stärksten Mannschaft der Welt werden die Nationalmannschaften Spaniens und Argentiniens kämpfen. Experten und Fans auf der ganzen Welt haben bereits ihre Wetten platziert, doch die Meinung von Profis hat immer ein besonderes Gewicht.

Die Meinung des ehemaligen Fußballspielers von Dynamo

Seine Prognose teilte Artem Kravets, ein bekannter ukrainischer Fußballspieler, ehemaliger Spieler von Dynamo Kiew und der ukrainischen Nationalmannschaft. In einem exklusiven Kommentar für Sport RBC.UA enthüllte der 37-jährige Experte seine Erwartungen an das entscheidende Spiel.

Trotz des Fehlens globaler Erwartungen an das Ergebnis des Spiels hat Kravets seine Sympathie klar zum Ausdruck gebracht. Er gab zu, dass er für die argentinische Mannschaft anfeuern wird, da sie ihm besser gefällt als die spanische Nationalmannschaft. Allerdings kann das Ergebnis des Spiels, so der ehemalige Fußballspieler, in wenigen Minuten entschieden werden.

„Ich habe keine Erwartungen. Ich werde für Argentinien anfeuern, einfach weil mir diese Mannschaft besser gefällt als Spanien. Wenn Spanien zuerst trifft, werden sie dieses Spiel gewinnen', betonte Artem Kravets.

Der Weg der Mannschaften ins Finale

Beide Gegner haben einen schwierigen Weg hinter sich, um das entscheidende Spiel in East Rutherford zu erreichen. Die argentinische Nationalmannschaft unter der Leitung von Lionel Scaloni zeigte Charakter und Können in allen Phasen des Turniers.

In der Gruppenphase (Gruppe J) ließen die Argentinier ihren Gegnern keine Chance und besiegten Österreich, Algerien und Jordanien. Die geernteten drei Siege brachten ihnen 9 Punkte und den sicheren Einzug ins K.-o.-System an erster Stelle. In der K.-o.-Runde besiegten die „Albiceleste“ Kap Verde (3:2), Ägypten (3:2), die Schweiz (3:1) und im Halbfinale England mit 2:1.

Auch die spanische Nationalmannschaft unter der Leitung von Luis de la Fuente zeigte eine hohe Klasse. In der Gruppe siegten sie gegen Saudi-Arabien und Uruguay und spielten gegen Kap Verde unentschieden. Im K.-o.-System schlug die „Furia Roja“ Österreich (3:0), besiegte Portugal knapp (1:0) und zog dann souverän gegen Belgien (2:1) und Frankreich (2:0) ins Halbfinale ein.

Das heutige Spiel wird eine Belastungsprobe für beide Mannschaften sein, und wie Kravets anmerkte, könnte das erste Tor der entscheidende Faktor im Kampf um den Pokal sein.