Im Finale der Weltmeisterschaft 2026 treffen zwei Mannschaften aufeinander, die unterschiedliche Fußballphilosophien verkörpern. Spanien, die sogenannte „Fuuria Roja“, zeigt ein perfektes Mannschaftsspiel, während Argentinien, die „Albiceleste“, auf den Willen zum Sieg und das Genie ihres Anführers setzt. Für Lionel Messi könnte dieses Duell das letzte in der Trikot der Nationalmannschaft sein, während es für Lamine Yamal die Chance ist, seinen Status als Superstern der Gegenwart endgültig zu festigen.
Der Weg ins Finale: Spanien und Argentinien
Die spanische Nationalmannschaft erwies sich als die kompakteste Mannschaft des Turniers. Vom Unentschieden gegen Kap Verde bis zum sicheren Sieg gegen Frankreich (2:0) im Halbfinale – die Spanier wurden nur stärker. Auf dem Weg ins Finale feierte die „Fuuria Roja“ Siege gegen Saudi-Arabien (4:0), Uruguay (1:0), Österreich (3:0), Portugal (1:0) und Belgien (2:1). In sieben Spielen erzielte die Mannschaft 13 Tore und kassierte nur ein Gegentor.
Argentinien überstand die Gruppenphase souverän und besiegte Algerien (3:0), Österreich (2:0) und Jordanien (3:1). Den Weg ins K.-o.-Runde schafften die „Albiceleste“ jedoch vor allem durch ihre moralische Stärke und das Talent von Leo Messi. Der Sieg gegen Kap Verde (3:2) in der Verlängerung, der kämpferische Sieg gegen Ägypten (3:2), der Sieg gegen die Schweiz (3:1) in der Verlängerung und der Comeback-Sieg gegen England (2:1) zeigen, dass die Argentinier zwar stabil Gegentore kassieren, aber jedes Mal am Ende den Gegner bezwingen.
Aufgebot und taktische Nuancen
Beide Mannschaften sind bereit, mit ihren stärksten Aufstellungen auf das Feld zu gehen, doch die Fans Spaniens werden bis zur Bekanntgabe der Startaufstellung nervös bleiben. Vor dem Spiel bestehen Zweifel am Einsatz von Lamine Yamal und Pedro Porro. Beide Spieler haben Verletzungen erlitten, sind aber spielbereit. Wenn Porro Marcos Llorente ersetzen kann, wird es viel schwieriger sein, Yamal zu ersetzen. Ansonsten sind von den Spaniern keine Änderungen zu erwarten – Fabián Ruiz wird höchstwahrscheinlich in der Startelf stehen, während Mikel Merino als Super-Wechselmann fungieren wird.
Argentinien geht ohne personelle Probleme ins Spiel, jedoch bleiben Fragen zum Startaufkommen offen. Fast das gesamte Turnier über spielten die Argentinier mit vier defensiven Mittelfeldspielern auf dem Feld, doch gegen England wurde einer von ihnen durch den Flügelspieler Julián Simón ersetzt. Auch Argentinien hat seinen Super-Wechselmann – Lautaro Martínez, der im Viertelfinale und Halbfinale die entscheidenden Tore erzielte. Die amtierenden Weltmeister könnten auch das Angriffsspiel am Ende des Spiels verstärken.
Geschichte der Begegnungen und Meinung der Trainer
Die Mannschaften haben sieben direkte Begegnungen ausgetragen. Allerdings hatte nur ein Match offiziellen Status – bei der Weltmeisterschaft 1966 feierten die Argentinier den Sieg mit 2:1. In Freundschaftsspielen dominiert Spanien – fünf Siege bei einer Niederlage. Das Gesamtergebnis steht 16:7 für die „Fuuria Roja“.
„Viel wird von der Arbeit des Schiedsrichters abhängen. Der Schiedsrichter darf nicht nachsichtig sein und darf nicht zulassen, dass man die Grenzen überschreitet, die das im Fußball Erlaubte definieren. In bestimmten Szenarien fühlen wir uns nicht wohl. Wir fühlen uns wohl, wenn es um Fußball geht – um das Spiel, um die Treue zu unseren Prinzipien, um nicht nachzugeben“, erklärte der spanische Trainer.
„Bei der spanischen Nationalmannschaft macht mir absolut alles Sorgen. Sie haben Fußballer, die bei den größten Weltturnieren gespielt haben, und viele von ihnen sind Führer ihrer Vereine. Wenn das Spiel beginnt und der Ball in Bewegung kommt, vergessen die Spieler den Druck und konzentrieren sich vollständig auf das Spiel. Ich glaube nicht, dass unser zweiter Einzug ins Finale uns einen Vorteil verschafft“, erklärte der argentinische Trainer.
Wo das Finale zu sehen ist
In der Ukraine wird das Duell live vom offiziellen Ausstrahler des Turniers – dem Medienservice MEGOGO – übertragen. Der Spielbeginn ist für 22:00 Uhr (Kiewer Zeit) geplant. Das Spiel kann auf dem Fernsehsender „MEGOGO Fußball Erster“ verfolgt werden. Inhaber eines „Maximal“- oder „Sport“-Abonnements können das Spiel auch im speziellen Bereich „Sport“ ansehen.
Die vor dem Spiel stattfindende analytische Studio-Show beginnt bereits um 20:20 Uhr. Im Studio werden die Moderatorin Alexandra Kutscherenko und die Experten Alexander Golowko und Roman Bebeh arbeiten. Das Finale kommentieren Vitalij Kravtschenko und Sergej Lukjanenko.