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title: "Eine Woche unter Beschuss: 55 Tote in Kamyschewacha und über 700 Einsätze der Rettungsdienste nach russischen Angriffen"
description: "Innerhalb einer Woche unternahmen ukrainische Rettungsdienste über 700 Einsätze zur Beseitigung der Folgen russischer Angriffe. In Kamyschewacha forderte ein Luftangriff 55 Menschenleben, Dutzende Bewohner werden vermisst."
date: 2026-11-07T19:34:09.421Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/woche-unter-beschuss-55-tote-kamyschewacha-700-einsaetze
tags: [ukraine-war, russian-strikes, emergency-services, kamyshavka, police, air-defense]
author: "Roman V."
publisher: "XAB.info"
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# Eine Woche unter Beschuss: 55 Tote in Kamyschewacha und über 700 Einsätze der Rettungsdienste nach russischen Angriffen

![Feuerwehrmann in Schutzkusrüstung vor dem Hintergrund einer heftigen Explosion und dichtem schwarzen Rauch](https://xab.info/media/2026/11/07/nedelya-pod-ognem-55-zhertv-v-kamyshavke-700-vyezdov-sluzhby/nedelya-pod-ognem-55-zhertv-v-kamyshavke-700-vyezdov-sluzhby-1.webp)

## Kernpunkte

- In einer Woche rückten Rettungskräfte und Polizei über 700 Mal zu russischen Angriffsfolgen aus; in der Nacht waren Dienste in 13 Regionen im Einsatz.
- In Kamyschewacha (Oblast Saporischschja) tötete ein Luftangriff 55 Menschen, Dutzende werden vermisst, DNA-Analysen laufen.
- Acht Mitarbeiter des Innenministeriums und der Polizei, die im frontnahen Kamyschewacha arbeiteten, wurden getötet.
- Fünf Tage Beschuss beschädigten 521 Wohngebäude; nachts schoss die Luftverteidigung wegen Abfangmangels nur 4 von 36 ballistischen Raketen ab.

In den ersten fünf Tagen der Woche sind ukrainische Rettungskräfte und Polizisten mehr als 700 Mal ausgerückt, um die Folgen russischer Angriffe im Land zu beseitigen. Nach Angaben der Rettungsdienste wurde in der vergangenen Nacht gleichzeitig in 13 Regionen gearbeitet, in denen Besatzungstruppen ballistische Raketen und Drohnen eingesetzt hatten. In den Regionen Kiew und Poltawa wurden Löscharbeiten fortgesetzt, während fünf Tage Beschuss 521 Wohngebäude sowie Bildungs-, Medizin- und soziale Einrichtungen beschädigten. Die operative Lage bleibt angespannt: Wegen der anhaltenden Gefahr erneuter Angriffe müssen Rettungskräfte und Hundeführer den Betrieb von Spezialtechnik zeitweise einstellen.

### Kamyschewacha: Fast eine Woche Trümmerräumung

Das Epizentrum der humanitären Katastrophe war die Siedlung Kamyschewacha in der Oblast Saporischschja, wo infolge eines feindlichen Luftangriffs 55 Menschen getötet wurden. Seit fast einer Woche wird dort Schutt geräumt. Dutzende Bewohner gelten als vermisst, und um ihr Schicksal zu klären, werden ununterbrochen DNA-Analysen durchgeführt. Die Arbeit der Rettungskräfte wird dadurch erschwert, dass das Gebiet weiterhin von Beschuss bedroht ist, weshalb Einsätze zeitweise unterbrochen werden.

### Getötete Mitarbeiter des Innenministeriums

Bei der Erfüllung ihrer Aufgaben im frontnahen Kamyschewacha wurden Mitarbeiter des Innenministeriums — Mykola Balanda, Mychajlo Buschenko, Dmytro Besedin, Mychajlo Romanow, Denys Konowalenko und Oleksij Suschtschewskyj — getötet. Zwei weitere Polizisten — Oleh Dubezkyj und Serhij Bereschko — starben bei einem feindlichen Drohnenangriff. Dem Bericht zufolge arbeiteten sie alle bis zuletzt im Kampfgebiet: Sie retteten Verletzte, brachten humanitäre Hilfe und unterstützten die lokale Bevölkerung.

### Abfangjägermangel und Angriff auf Krementschuk

In der vergangenen Nacht setzte Russland 36 Raketen ein, die sich auf einer ballistischen Trajektorie ihrem Ziel näherten. Laut der Quelle zerstörten die Luftverteidigungskräfte davon lediglich vier aufgrund eines erheblichen Mangels an Abfangraketen. Darüber hinaus griff der Feind am 7. November private Unternehmen in Krementschuk in der Oblast Poltawa massiv an, wodurch die Anlagen beschädigt wurden. Das Zusammenspiel dieser Faktoren — massive ballistische Angriffe, Mangel an Abwehrmitteln und die Arbeit der Rettungsdienste unter anhaltender Bedrohung — bestimmt die aktuelle Belastung des Einsatzsystems in den betroffenen Regionen.

## Faktencheck und Quellen

- [Более 700 выездов на ликвидацию последствий ударов РФ совершили экстренные службы за неделю](https://www.rbc.ua/ukr/news/ponad-700-viyizdiv-likvidatsiyu-naslidkiv-1794077927.html) - Primärquelle: 700+ Einsätze in einer Woche, 13 Regionen nachts, 55 Tote in Kamyschewacha, 521 beschädigte Häuser in 5 Tagen, 8 getötete Innenministerium-/Polizeimitarbeiter, 4 von 36 abgefangenen Raketen, Angriff auf Krementschuker Unternehmen am 7. November.

## Häufige Fragen

### Wie viele Menschen starben durch den Luftangriff in Kamyschewacha?

Laut Angaben starben infolge des feindlichen Luftangriffs in der Siedlung Kamyschewacha in der Oblast Saporischschja 55 Menschen, Dutzende weitere werden vermisst.

### Wie viele Einsätze absolvierten die Rettungsdienste in einer Woche?

Über 700 Einsätze zur Beseitigung der Folgen russischer Angriffe; in der vergangenen Nacht waren die Dienste in 13 Regionen im Einsatz.

### Wie viele Raketen schoss die Luftverteidigung über Nacht ab?

Laut der Quelle setzte Russland 36 ballistische Raketen ein, während die Luftverteidigung wegen eines erheblichen Mangels an Abfangraketen nur vier davon zerstörte.