Nach einer anfänglich bescheidenen Veröffentlichung, die nur wenige Flaggschiff-Modelle betraf, hat Xiaomi Pläne bestätigt, die stabile Version von HyperOS 4 für gleich 33 Geräte bereitzustellen. Laut Angaben des Unternehmens werden die Updates ab den ersten Novembertagen 2026 ausgespielt, womit die Firmware aus der Phase des engen Testens in die des breiten Rollouts übergeht. Kontext-Erinnerung: Der Beta-Test von HyperOS 4 in China startete am 14. August, und im September schlossen sich globale Nutzer an, sodass die November-Veröffentlichung den Zyklus der Vorprüfungen logisch abschließt.
Erste Welle: Flaggschiffe und aktuelle Serien
Zur ersten Gruppe von 33 Geräten gehören Smartphones der Xiaomi 17-Serie, einschließlich des Topmodells Ultra, sowie die Smartphones Xiaomi 15 und 15 Ultra. Auf der Liste stehen zudem mehrere Modelle der Serien Redmi Note 15 und Note 17, diverse Versionen von Poco F8 und X8, eine spezielle Leica Leitzphone-Edition sowie Tablets der Xiaomi Pad 8-Serie. Genau diese Geräte erhalten die stabile Firmware als Erste bereits Anfang November.
Zweite und dritte Welle: Ausweitung auf 82 Geräte
Die zweite Gruppe von 16 Geräten erhält das Update ab Mitte November. Dazu gehören die Modelle Xiaomi 15T und 15T Pro, Smartphones der Serien Poco F7 und F9, einige Poco X7 Pro-Modelle, die Xiaomi Pad 7-Serie, das Xiaomi Pad Mini und das Redmi Pad 2 Pro. Im Dezember wird die dritte Welle erwartet, die weitere 33 Geräte umfasst: Flaggschiffe vorheriger Generationen — Xiaomi MIX Flip, Smartphones der Serien Xiaomi 14 und 13, Xiaomi 14T und 13T, Modelle der Redmi Note 14-Familie, verschiedene Poco-Smartphones der Serien F6, X6, X7 und M sowie Tablets, darunter das Xiaomi Pad 6S Pro 12.4 und zusätzliche Redmi Pad 2-Versionen. Insgesamt hat Xiaomi 82 Geräte aufgeführt: 67 Smartphones und 15 Tablets unter den Marken Xiaomi, Redmi und Poco.
Update-Größe und technische Besonderheiten
Das Unternehmen warnt, dass beim Wechsel von HyperOS 3 die Größe des Update-Pakets 8 GB überschreiten kann, weshalb Nutzer im Voraus für ausreichend freien Speicherplatz und eine stabile Netzwerkverbindung sorgen sollten. Dies ist typisch für große Versionssprung-Updates, die nicht nur neue Benutzeroberflächenfunktionen, sondern auch Änderungen am Systemkern und an der Laufzeiteingebung von Apps beinhalten.
Vorbehalte: Zeitplan ist vorläufig
Die angegebenen Zeitpläne sind vorläufig und können sich je nach Region, Mobilfunkanbieter, konkretem Modell und Entwicklungsfortschritt ändern. Genaue Termine für die einzelnen Geräte stehen noch nicht fest, und die Reihenfolge, in der die Modelle in der Ankündigung aufgeführt werden, spiegelt möglicherweise nicht die Reihenfolge ihrer tatsächlichen Aktualisierung wider. Bemerkenswert ist, dass das Unternehmen keine Update-Pläne für die Zeit nach Dezember mitgeteilt hat, sodass das weitere Schicksal der übrigen Modelle vorerst eine offene Frage bleibt.