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title: "Zerstörungen in Wischnowe: Selenskyj und Swyrydenko stellen Mittel aus dem Reservefonds für den Wiederaufbau bereit"
description: "Wischnowe erlitt die schwersten Wohnschäden seit Kriegsbeginn. Selenskyj und Swyrydenko stellen Mittel aus dem Reservefonds für den Wiederaufbau bereit. Hunderte Menschen wurden evakuiert, vor Ort arbeiten hunderte Rettungskräfte. 🇺🇦🏚️🚨"
date: 2026-07-06T17:40:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Zerstörungen in Wischnowe: Selenskyj und Swyrydenko stellen Mittel aus dem Reservefonds für den Wiederaufbau bereit

![Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj blickt nachdenklich zur Seite und diskutiert die Zuweisung von Mitteln aus dem Reservefonds für den Wiederaufbau von Wischnewe](https://xab.info/media/2026/07/06/razrusheniya-v-vishnevom-zelenskiy-i-sviridenko-vydelyat-sredstva/razrusheniya-v-vishnevom-zelenskiy-i-sviridenko-vydelyat-sredstva-1.webp)

Als Folge eines massiven russischen Angriffs am 6. Juli erlitt die Stadt Wischnowe im Rajon Butschatsch der Oblast Kiew enorme Zerstörungen. Laut der ukrainischen Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko handelt es sich dabei um die schwersten Schäden am Wohnsektor seit Beginn des umfassenden Krieges. Als Reaktion auf die entstandene Lage beschloss das Kabinett der Minister, Mittel aus dem Reservefonds für die Soforthilfe an die Bevölkerung bereitzustellen.

### Umfang der Tragödie und operative Reaktion

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte in seiner Videoansprache, dass er die Lage in Wischnowe mit der Ministerpräsidentin besprochen hat. Das Staatsoberhaupt betonte, dass die Folgen des Angriffs so gravierend sind, dass die eigenen Kräfte der lokalen Gemeinschaft nicht ausreichen werden, um sie zu bewältigen. Daher wurde beschlossen, den Wiederaufbau der Wohnbebauung aus dem Reservefonds zu finanzieren.

Laut der Militärverwaltung der Oblast Kiew vernichtete der Schlag etwa fünf Straßen und beschädigte Dutzende Häuser. Infolge des Angriffs wurden rund 13 Hektar Wohnbebauung getroffen. In der Stadt brannten weiterhin Brände, und an den Unfallstellen bestand die Gefahr einer erneuten Detonation. Stand 18:50 Uhr belief sich die Zahl der Todesopfer in der Oblast auf 8 Personen.

### Evakuierung und Arbeit der Rettungsdienste

Zur Beseitigung der Katastrophenfolgen wurden erhebliche Kräfte eingesetzt: 500 Rettungskräfte des Staatlichen Dienstes für Notfälle (GSCHS) und mehr als 400 Polizeibeamte. Aus der Stadt wurden mehr als 600 Menschen evakuiert. Besonderes Augenmerk wurde auf die Evakuierung von Menschen aus einem Schutzraum gelegt, der sich im Epizentrum der Explosion befand – dort konnten 117 Menschen gerettet werden.

In der Stadt funktionieren seit der Nacht Hilfsstäbe. Hier können die Bewohner Soforthilfe sowie Beratung zur Beantragung von Entschädigungen erhalten. Die Notwendigkeit operativer Entscheidungen zur Finanzierung des Wiederaufbaus besprach Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko direkt mit dem Präsidenten.

### Kontext des Angriffs

In der Nacht zum 6. Juli führten russische Truppen einen kombinierten Angriff auf die Ukraine durch, bei dem Raketen und Kampfdrohnen zum Einsatz kamen. Die schwersten Zerstörungen durch diesen Schlag erlitten Kiew, die Oblast Kiew und insbesondere Wischnowe. Derzeit konzentrieren sich alle Bemühungen der Behörden auf die Hilfe für die Betroffenen und die Einleitung von Prozessen zum Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur.