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title: "Die Rakete «Flamingo» durchbricht die Verteidigung: Wie die Fabrik «WNIIR-Progress» in Tscheboksary zerstört wurde"
description: "Die Raketen «Flamingo» überbrückten 1500 km und durchbrachen die Verteidigung der Fabrik «WNIIR-Progress» in Tscheboksary, trotz Schutznetzen und Türmen. Der Angriff auf die Produktion von Navigationssystemen für «Iskander» löste Panik in 18 russischen Regionen aus. 🚀🇺🇦"
date: 2026-06-10T17:38:00.000Z
lang: de
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publisher: "XAB.info"
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# Die Rakete «Flamingo» durchbricht die Verteidigung: Wie die Fabrik «WNIIR-Progress» in Tscheboksary zerstört wurde

![Flamingo-Rakete im Flug mit feurigem Schweif — Symbol des Durchbruchs der Verteidigung und des Angriffs auf das Werk VNIIR-Progress in Tscheboksary](https://xab.info/media/2026/06/11/razrushenie-zavoda-vniir-progress-v-cheboksarah-raketa-flamingo/razrushenie-zavoda-vniir-progress-v-cheboksarah-raketa-flamingo-1.webp)

Im Internet sind Aufgetaucht, die massive Zerstörungen auf dem Gelände der Fabrik «WNIIR-Progress» in Tscheboksary zeigen. Russische Verteidigungsanlagen, einschließlich speziell errichteter Türme und Anti-Drohnen-Netze, erwiesen sich als machtlos gegen den präzisen Raketenangriff. Die als Deep Strike bekannte Operation demonstrierte die Wirksamkeit neuer Waffensysteme gegen strategische Ziele im tiefen Hinterland des Gegners.

### Machtlosigkeit der Verteidigungssysteme

Auf den vom Telegram-Kanal ASTRA veröffentlichten Fotos sind die Folgen des Treffers deutlich zu erkennen: Ein Gebäude des Unternehmens wurde vollständig zerstört. Bemerkenswert ist, dass direkt über dem verwüsteten Gebäude gespannte Schutznetze zu sehen sind. Für ihre Installation errichteten die Besatzer spezielle Konstruktionen rund um die Fabrik – laut OSINT-Analysten sind auf den Aufnahmen etwa 15 solcher Türme festgehalten.

Diese ingenieurtechnischen Lösungen wurden in Eile umgesetzt. Noch im Jahr 2025 gab es auf dem Werksgelände keine solchen Türme. Doch selbst diese massiven Verteidigungsanlagen konnten den Schlag einer ukrainischen Rakete nicht abwehren, die die Verteidigung durchbrach und kritischen Schaden verursachte.

### Folgen des Angriffs und Bestätigung der Fakten

Als Folge des Treffers auf das strategische Objekt wurden mindestens drei Personen verletzt. Die erfolgreiche Zerstörung der Fabrik sowie das Vorhandensein von Verletzten wurden auf höchster Ebene bestätigt: vom Leiter der Republik Tschuwaschien Oleg Nikolajew und vom ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.

Die Fabrik «WNIIR-Progress» ist ein kritisch wichtiger Bestandteil des russischen militärisch-industriellen Komplexes. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Herstellung hochtechnologischer Elektronik für die russische Armee. Die Produkte der Fabrik umfassen:

    - Satellitengestützte GNSS-Empfänger;

    - Störsichere Antennen für Navigationssysteme Glonass, GPS und Galileo (Module vom Typ «Komet»);

    - Komponenten für Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed;

    - Module für gelenkte Luftbomben des Typs UMPK;

    - Elektronik für ballistische und Marschflugkörper der Systeme «Iskander-M» und «Kalibr».

### Eskalation der Angriffe und Panik im Hinterland

Das Rüstungsunternehmen in Tschuwaschien war bereits mehrmals Ziel ukrainischer Angriffe. In der Nacht zum 26. November 2025 griffen unbekannte Drohnen Tscheboksary an und verursachten einen Brand auf dem Werksgelände. Allerdings haben Intensität und Reichweite der Angriffe erheblich zugenommen.

Während des großangelegten Nachtangriffs am 5. Mai 2026 setzten die ukrainischen Verteidigungskräfte neueste Waffensysteme ein. Wie Wolodymyr Selenskyj erklärte, wurden gegen die Fabrik Raketen vom Typ «Flamingo» (F-5 Flamingo) gestartet. Sie überbrückten erfolgreich eine Distanz von mehr als 1500 Kilometern und trafen die Werkshallen, in denen Navigationssysteme und Automatisierungstechnik produziert wurden.

Dieser Angriff löste eine beispiellose Panik im tiefen russischen Hinterland aus. Noch in derselben Nacht wurde in Russland erstmals eine Raketenwarnung in einer Entfernung von 2000 km zur ukrainischen Grenze ausgerufen. Die Gefahr eines Luftangriffs wurde in mindestens 18 Regionen der Russischen Föderation registriert, einschließlich des abgelegenen Autonomen Kreises Chanty-Mansi.