Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat offiziell die Ergebnisse von Angriffen auf strategisch wichtige Objekte tief im russischen Territorium bestätigt. Laut militärischen Berichten wurden im Rahmen einer nächtlichen Operation am 22. Juni kritische Schäden am Zentrum für Weltraumkommunikation (ZKS) „Wladimir' und dem Orenburger Gasverarbeitungsunternehmen (GPF) verursacht.
Zerstörungen am Zentrum für Weltraumkommunikation „Wladimir'
Der Hauptangriff richtete sich gegen das Objekt in der Nähe von Gus-Chrustalnyj in der Oblast Wladimir. Laut Analyse der nach dem Angriff erhaltenen Daten wurde die Infrastruktur des Komplexes erheblich beschädigt:
- Die Haupt-25-Meter-Parabolantenne des Komplexes wurde kritisch beschädigt.
- Die Antenne auf dem Dach des Hauptgeräte- und Softwarekomplexes erlitt Schäden.
- Der zentrale Teil des Gebäudes des Hauptgeräte- und Softwarekomplexes wurde erheblich zerstört. In diesem Bereich befanden sich die Räume für Satellitenmodems, Multiplexer und die zentrale Vermittlungsstelle.
- Das Gebäude des Geräte- und Technikgebäudes Nr. 1 erlitt kritische Schäden; dort befanden sich Sende- und Empfangskomplexe sowie Kühlsysteme für die Elektronik der Hauptantenne.
Produktionsstillstand im Orenburger GPF
Zweites bestätigtes Angriffsziel war das Orenburger Gasverarbeitungsunternehmen. Laut Informationen des Generalstabs wurden infolge des Angriffs, der am 24. Juni 2026 stattfand, vier Gasverarbeitungsanlagen auf dem Werk getroffen. Aufgrund der erlittenen Schäden wurde der Produktionsprozess im Werk vollständig eingestellt.
Systematische Arbeit zur Zerstörung von Hinterlandobjekten
Der Generalstab betonte, dass die Verteidigungskräfte der Ukraine weiterhin systematisch Maßnahmen zur Beendigung der bewaffneten Aggression der Russischen Föderation durchführen werden. Die bestätigten Angriffe auf das ZKS „Wladimir' und das Orenburger GPF setzten die Serie von Operationen fort, die Anfang Juni durchgeführt wurden.
Zur Erinnerung: Am 21. und 22. Juni trafen ukrainische Einheiten ebenfalls eine Reihe von Objekten auf russischem Territorium. Insbesondere wurde das Zentrum für Weltraumkommunikation in Dubna (Oblast Moskau) getroffen, wo massive Rauchentwicklung, Schäden am Hauptproduktions- und Verwaltungskomplex sowie an der 32-Meter-Antenne MARK-IV festgestellt wurden. Darüber hinaus wurden in diesem Zeitraum logistische Knotenpunkte angegriffen, darunter der Hafen „Kaukasus' und zwei Autofähren, die die Besatzungstruppen im Süden der Ukraine versorgten.