---
title: "ZPD: Russische Angriffe auf Grenzübergänge zu EU-Ländern – ein „Bild für den inländischen Verbraucher“"
description: "Das ZPD erklärte, dass die russischen Angriffe auf die Grenzübergänge zu EU-Ländern ein „Bild für den inländischen Verbraucher“ mit übertriebenen Ausmaßen seien. Die Behörde betonte, dass die Wiederherstellung der Grenzübergänge schnell erfolge."
date: 2026-09-01T18:02:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/zpd-russische-angriffe-auf-grenzuergaenge-bild-fuer-inlaendischen-verbraucher
tags: [ukraine-russia-war, border-crossings, disinformation, odesa-region, drones]
publisher: "XAB.info"
---

# ZPD: Russische Angriffe auf Grenzübergänge zu EU-Ländern – ein „Bild für den inländischen Verbraucher“

![Zerstörter Grenzübergang nach russischem Angriff: eingestürzte Dachkonstruktion und Trümmer bei Nacht](https://xab.info/media/2026/09/01/udary-po-punktam-propuska-kartinka-dlya-rossiyan/udary-po-punktam-propuska-kartinka-dlya-rossiyan-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Der Leiter des ZPD, Andrei Kowalenko, erklärte, dass die russischen Angriffe auf die Grenzübergänge zu EU-Ländern darauf abzielen, ein „Bild für den inländischen Verbraucher“ mit übertriebenem Schaden zu erzeugen.
- Das ZPD behauptet, dass die Grenzübergänge nach den Angriffen schnell wiederhergestellt werden und alles andere „Informationslärm“ sei.
- In der Nacht zum 1. September wurde der Übergang „Orlówka“ (Grenze zu Rumänien) angegriffen; zuvor wurden die Übergänge „Winohradówka – Vulcănești“ und „Tjutschen“ an der Grenze zu Moldau vorübergehend stillgelegt.

Vor dem Hintergrund einer Serie von Drohnenangriffen auf internationale Grenzübergänge im Süden der Ukraine kommentierte der Leiter des Zentrums zur Bekämpfung von Desinformation (ZPD), Andrei Kowalenko, in seinem Telegram-Kanal die Schwere und die Ziele der russischen Angriffe. Nach seinen Worten sind die Angriffe auf die Grenzübergänge zu EU-Ländern in erster Linie darauf ausgerichtet, ein bestimmtes „Bild“ für den „inländischen Verbraucher“ – also für das russische Publikum – zu erzeugen, wobei die ZPD zufolge die tatsächlichen Ausmaße der Schäden bewusst übertrieben werden. Dies berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf eine Aussage Kowalenkos.

### Erklärung des ZPD: „Bild für den inländischen Verbraucher“

Die Behörde wies darauf hin, dass die russischen Versuche, die Grenzübergänge zu EU-Ländern anzugreifen, zwei Hauptziele im Zusammenhang mit der informationellen Einflussnahme haben. Der zentrale Punkt der Aussage Kowalenkos besteht darin, dass die tatsächlichen Folgen der Angriffe in der Regel nicht dem Bild der Zerstörung entsprechen, das im propagandistischen Feld vermittelt wird. „Alles andere ist Informationslärm“, erklärte der Leiter des ZPD, wandte sich an die Ukrainer und rief dazu auf, den in den Medien aufgeblähten Schätzungen des Schadens keine übermäßige Bedeutung beizumessen.

### Chronologie der Angriffe auf die Grenzübergänge

Der Kontext der Erklärung des ZPD ist eine Serie von Angriffen im August und Anfang September 2026. In der Nacht zum 1. September griff Russland nach vorliegenden Angaben den internationalen Grenzübergang für die Fährverbindung „Orlówka“ an der Grenze zu Rumänien mit „Schehaden“ an: Treffer auf das Gebäude und das Gelände des Übergangs wurden festgestellt, die ausgebrochenen Brände wurden von den Rettungskräften eingedämmt. Zuvor, in der Nacht zum 25. August, wurde nach einem Drohnenangriff der Betrieb des internationalen Grenzübergangs „Winohradówka – Vulcănești“ an der ukrainisch-moldauischen Grenze vorübergehend eingestellt. In der Nacht zum 21. August griff die Russische Föderation die Rajone Bolhrad und Ismail in der Oblast Odessa mit unbemannten Flugzeugen an; der Grenzübergang „Tjutschen“ an der Grenze zu Moldau wurde beschädigt, sein Betrieb wurde ebenfalls vorübergehend ausgesetzt.

### Operatives Wiederherstellen und „Informationslärm“

Nach Worten des Leiters des ZPD wird die Funktionsfähigkeit der Grenzübergänge nach den russischen Angriffen in der Regel schnell wiederhergestellt, was nach seiner Einschätzung den Narrativ von einer systematischen Zerstörung der südlichen Übergangsstrecken widerlegt. Die Behörde positioniert die Meldungen über umfangreiche Schäden demnach vor allem als Element des informationellen Drucks und nicht als Abbild einer anhaltenden Degradation der Übergangsinfrastruktur.

### Widersprüchliche Daten

Hier gibt es zwischen den Seiten eine deutliche Diskrepanz in der Interpretation der Fakten. Einerseits behauptet das ZPD, dass die Schäden übertrieben seien, die Wiederherstellung schnell erfolge und alles andere „Informationslärm“ sei. Andererseits deuten die in offenen Meldungen festgestellten Ereignisse auf reale, wenn auch vorübergehende Störungen hin: In der Nacht zum 25. August wurde der Betrieb des Übergangs „Winohradówka – Vulcănești“ vorübergehend eingestellt, in der Nacht zum 21. August wurde der Betrieb des Übergangs „Tjutschen“ ausgesetzt, und in der Nacht zum 1. September brachen nach Treffern auf der „Orlówka“ Brände aus. Die Tatsache kurzfristiger Stilllegungen und lokaler Schäden wird also bestätigt, während die Bewertung ihres Ausmaßes und der „Operativität“ der Wiederherstellung eine Interpretation des ZPD bleibt und in den vorliegenden Materialien nicht durch ein unabhängiges technisches Audit gestützt wird.

Fazit: Die Aussage Kowalenkos dokumentiert die offizielle Position Kiews auf der Linie der Bekämpfung von Desinformation – den informationellen Effekt der Angriffe auf die südlichen Grenzübergänge zu minimieren. Dabei werden die Angriffe selbst und die damit verbundenen vorübergehenden Einschränkungen im Betrieb der Übergänge durch einzelne Meldungen bestätigt, was das Bild gemischt macht: Reale Vorfälle gibt es, ihre Ausmaße und Folgen bleiben jedoch Gegenstand der Debatte zwischen der Position des ZPD und den Fakten der vorübergehenden Stilllegungen.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Bild für die Russen. Das ZPD beruhigt die Ukrainer vor dem Hintergrund der Angriffe auf die Grenzübergänge](https://www.rbc.ua/ukr/news/kartinka-rosiyan-tspd-zaspokoyili-ukrayintsiv-1788285316.html) - Первичный источник: заявление Коваленко в Telegram и хронология атак (Орловка 1.09, Виноградовка 25.08, Тютюн 21.08). Оценка масштаба ущерба — позиция ЦПД.
- [Das ZPD nennt die Schlüsselbedingungen, unter denen ein Ende des Krieges möglich ist: Was bekannt ist](https://glavred.info/war/v-cpd-nazvali-klyuchevye-usloviya-pri-kotoryh-vozmozhna-ostanovka-voyny-chto-izvestno-10768331.html) - Подтверждено по источнику glavred.info
- [„Es wird nur schlimmer“: Wozu das ZPD die Russen nach dem massiven Angriff auf Moskau aufrief](https://glavred.info/world/budet-tolko-huzhe-k-chemu-v-cpd-prizvali-rossiyan-posle-moshchnoy-ataki-na-moskvu-10765658.html) - Подтверждено по источнику glavred.info
- [Systemischer Zusammenbruch in der Energieversorgung Russlands – ZPD](https://korrespondent.net/ukraine/4820567-v-enerhetyke-rossyy-systemnyi-proval-tspd) - Подтверждено по источнику korrespondent.net

## ❓ FAQ

### Q: Was erklärte das ZPD über die russischen Angriffe auf die Grenzübergänge?
**A:** Der Leiter des ZPD, Andrei Kowalenko, erklärte, dass die Angriffe auf die Grenzübergänge zu EU-Ländern das Ziel haben, ein „Bild für den inländischen Verbraucher“ mit übertriebenen Schadensausmaßen zu erzeugen, und dass die Wiederherstellung der Übergänge nach seinen Worten schnell erfolge.

### Q: Welche Grenzübergänge wurden im August – Anfang September 2026 angegriffen?
**A:** Nach vorliegenden Angaben wurde in der Nacht zum 1. September der Übergang „Orlówka“ an der Grenze zu Rumänien angegriffen; in der Nacht zum 25. August wurde der Übergang „Winohradówka – Vulcănești“ an der Grenze zu Moldau vorübergehend stillgelegt; in der Nacht zum 21. August wurde der Übergang „Tjutschen“ an der Grenze zu Moldau beschädigt.

### Q: Gibt es Widersprüche in der Bewertung des Schadensausmaßes?
**A:** Ja. Das ZPD bezeichnet die Schäden als übertrieben und spricht von „Informationslärm“, während reale vorübergehende Stilllegungen der Übergänge und Brände auf der „Orlówka“ festgestellt wurden. Die Bewertung des Ausmaßes bleibt eine Interpretation des ZPD ohne unabhängiges Audit.