Einschränkungen des Zugverkehrs in der Oblast Kiew

Infolge des nächtlichen Angriffs russischer Besatzer sah sich der Staatliche Dienst für Notfälle (GSCHS) gezwungen, den Zugverkehr auf mehreren Abschnitten der Oblast Kiew einzuschränken. Infolgedessen hat die Ukrainsche Eisenbahn (Ukrzaliznytsia) die Vorbereitung von Umleitungsrouten eingeleitet, um die Verkehrsanbindung sicherzustellen.

Das RBC-Ukraine zitiert eine Mitteilung des Eisenbahnunternehmens, wonach derzeit Verspätungen bei der Fahrplanabwicklung einiger Züge möglich sind. Das Unternehmen garantiert jedoch, dass alle geplanten Haltestellen aufrechterhalten werden und die Fahrgäste ihre Reise fortsetzen können.

Alternative Routen und Vorortverkehr

Für Fahrgäste, deren Reisen von den Änderungen betroffen sind, empfiehlt die Ukrainsche Eisenbahn, aktuelle Informationen zu Verspätungen auf dem Portal uz-vezemo zu verfolgen. Besondere Schwierigkeiten entstanden im Vorortverkehr in Richtung Fastiw. Um die Unannehmlichkeiten für die Anwohner zu minimieren, organisieren die Eisenbahner gemeinsam mit der Militärischen Verwaltungsbehörde der Oblast Kiew (KOWA) einen Bus-Shuttle-Verkehr zwischen dem Bahnhof Bojarka und Kiew.

Folgen des nächtlichen Angriffs

Die Änderungen im Fahrplan waren eine direkte Folge des Raketenangriffs auf die Hauptstadt und die Region. Laut Angaben am Morgen kamen bei dem Angriff in Kiew sieben Menschen ums Leben, mehr als zwanzig wurden verletzt. In der Oblast Kiew wurde ein Todesopfer und erhebliche Zerstörungen der Infrastruktur registriert.

Sicherheitsmodus in der Gemeinde Wyschniw

Die Lage bleibt auch in den angrenzenden Gebieten angespannt. Insbesondere wurden die Einwohner der Gemeinde Wyschniw in der Oblast Kiew aufgefordert, die Straßen nicht zu betreten. Das verhängte Verbot betrifft acht konkrete Straßen, auf denen weiterhin eine Gefahr für die Sicherheit der Bürger besteht.