Am 13. Juli kam es in Odessa zu einer neuen Verschärfung der Lage. Die russischen Streitkräfte griffen das Gelände eines Autobetriebs an. Infolge des Angriffs brach auf dem Objekt ein Großbrand aus, bei dem mehrere Busse verbrannten.

Verletzte und Folgen des Anschlags

Der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, Serhij Lysak, bestätigte den Angriff und meldete Verletzte. Nach den neuesten Angaben erlitten drei Männer infolge der Explosionen und des Feuers Verletzungen. Ihre Altersangaben lauten 58, 62 und 66 Jahre. Alle Verletzten wurden in mittlerem Schweregrad ins Krankenhaus eingeliefert.

Am Tatort arbeiten alle zuständigen Notdienste. Das Feuer, das die Fahrzeuge ergriffen hatte, wurde gelöscht, der Schaden an der Infrastruktur des Betriebs bleibt jedoch erheblich.

Serie von Angriffen auf die Region

Dieser Angriff war Teil einer Serie von Attacken auf die Oblast Odessa, die mit hoher Intensität stattfinden. In der Nacht vom 12. Juli griffen russische Truppen die Region mit Kampfdrohnen an. Im Rajon Odessa wurden Treffer auf ein Wohnhaus und ein Gewerbeobjekt registriert.

Es handelt sich um die Wohnanlage „Raduschnyj', die zwar geografisch innerhalb von Odessa liegt, aber administrativ zum Rajon Odessa gehört. Auch das Hypermarktzentrum „Epizentr' wurde beschädigt. Dort brach ein Feuer aus, das schnell gelöscht werden konnte.

Am Morgen des 11. Juli führte die russische Armee einen Raketenangriff auf Odessa durch, bei dem zwei Zivilisten getötet wurden. Die Lage in der Region bleibt angesichts der anhaltenden Kampfhandlungen angespannt.